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Seit acht Monaten unter Dauerbeschuss Cyberangriff gegen Iran entdeckt

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(Foto: picture alliance / dpa)

Mit "Mahdi" lassen sich Dateien stehlen, E-Mails mitlesen, Räume abhören, Schnappschüsse vom Desktop anfertigen und Textbotschaften abfangen. Der Trojaner nistet sich in Rechnern hunderter Unternehmen in fünf Staaten des Nahen Ostens ein und soll schon mehrere Gigabyte Daten gestohlen haben. Besonders betroffen ist der Iran.

Der Iran und vier weitere Staaten im Nahen Osten sind Sicherheitsexperten zufolge seit mindestens acht Monaten einem Cyberangriff ausgesetzt. Wie das israelische Unternehmen Seculert und die russische Firma Kaspersky Lab mitteilten, handelt es sich um den ersten derartigen Angriff, bei dem die verwendeten Computerprogramme persische Formulierungen enthalten.

"Aber wir wissen nicht, woher diese Leute stammen", sagte Seculert-Technologiechef Aviv Raff. Die genauen Ziele des "Mahdi" genannten Trojaners nannten die Unternehmen nicht. Die meisten betroffenen Rechner stünden im Iran.

Insgesamt seien etwa 800 Personen und Organisationen Opfer der Angriffe, darunter Finanzdienstleister, Botschaften, Versorgungsunternehmen und Maschinenbau-Studenten, hieß es. Mit "Mahdi" lassen sich demnach Dateien stehlen, E-Mails mitlesen, Räume abhören, Schnappschüsse vom Desktop anfertigen und Textbotschaften abfangen. Vermutlich seien mehrere Gigabyte Daten von den befallenen Rechnern heruntergeladen worden. "Jemand versucht im großen Umfang ein Dossier zu erstellen", sagte Raff. "Wir wissen nicht, was sie am Ende vorhaben."

Hinter früheren Angriffen mit anderen Computerviren wie "Flame" ist US-israelisches Projekt oder "Duqu" werden staatliche Stellen wie die USA oder Israel selbst vermutet.

Quelle: n-tv.de, rts

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