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Lage andernorts wird schlechter Europa bleibt die friedlichste Region der Welt

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Erstmals seit 2013 leben die Menschen in einer etwas friedlicheren Welt.

(Foto: picture alliance/dpa)

12,5 Billionen Euro. So viel kostet die Gewalt, die im vergangenen Jahr auf der Erde verübt wird. Obwohl es in vielen Ländern - allen voran auf dem europäischen Kontinent - zusehends friedlicher zugeht, offenbart ein aktueller Bericht, an welchen Orten nach wie vor Krieg und Terror herrschen.

Trotz aller Gewalt und Konflikte ist die Welt erstmals seit 2013 etwas friedlicher geworden. Das geht aus dem in London veröffentlichten Global Peace Index hervor. Die Studie der Denkfabrik Institute for Economics and Peace (IEP) bewertet jedes Jahr die Lage in mehr als 160 Ländern der Welt anhand von Kriterien wie beispielsweise Krieg, Terrorismus, Polizeigewalt und Waffenexporten.

Europa ist nach wie vor die friedlichste Region der Welt. Im vergangenen Jahr trug dazu vor allem ein Rückgang an Terroranschlägen bei. Auch die Zahl der Menschen, die als Flüchtlinge Schutz in Europa suchten, ging zurück. Von einem Trend hin zum Frieden will IEP-Gründer Steve Killelea aber noch nicht sprechen. Es komme darauf an, wie sich die Situation im Nahen Osten, besonders im Hinblick auf den Iran entwickle. Ein Konflikt dort hätte erhebliche Auswirkungen auf die Länder in der Region, so Killelea.

Der Studie zufolge stabilisierte sich die Situation im vergangenen Jahr vor allem in der Ukraine, in Syrien und im Irak. Syrien ist erstmals seit mehreren Jahren nicht mehr das Land mit dem geringsten Maß an Frieden. Diesen Platz nimmt nun Afghanistan ein. In Nicaragua, der Türkei und im Jemen ist die Lage schlechter geworden.

Die Kosten von Gewalt bezifferte das Institut im Jahr 2018 weltweit auf 14,1 Billionen US-Dollar (umgerechnet rund 12,5 Billionen Euro).

Quelle: n-tv.de, fzö/dpa

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