Politik
Die Zustimmung für Angela Merkel als Kanzlerin ist im Vergleich zur Vorwoche gewachsen.
Die Zustimmung für Angela Merkel als Kanzlerin ist im Vergleich zur Vorwoche gewachsen.(Foto: imago/IPON)
Samstag, 17. März 2018

RTL/n-tv Trendbarometer: GroKo-Partner legen in Umfragen leicht zu

Nach einer historischen Hängepartie hat Deutschland wieder eine Regierung. Bei der Sonntagsfrage kommt das vor allem den GroKo-Partnern zugute. Auch Kanzlerin Merkel sitzt wieder fester im Sattel.

Nach der von den Bürgern lange erhofften Bildung einer neuen Bundesregierung stabilisieren sich die Umfragewerte für die beiden Parteien der Großen Koalition im RTL/n-tv Trendbarometer. Die Union kommt demnach wie bereits in der Vorwoche auf 34 Prozent der Stimmen, die SPD legt um einen Punkt zu auf 19 Prozent.

Die FDP sinkt in der Wählergunst um einen Zähler auf 8 Prozent der Stimmen, die Grünen geben sogar zwei Prozentpunkte ab und liegen nun bei 11 Prozent. Die Linke bleibt stabil bei 10 Prozent, die AfD kann einen Prozentpunkt gewinnen und würde der Umfrage zufolge nun von 13 Prozent der Bürger gewählt werden.

Laut der Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa mit den Stimmen von 2502 Befragten angefertigt hat, verliert die FDP damit rund ein Viertel ihrer Wähler im Vergleich zur Bundestagswahl im September 2017. Damals holten die Liberalen 10,7 Prozent der Stimmen. Laut Forsa würden die meisten FDP-Abwanderer derzeit CDU/CSU wählen (38 Prozent), ein Teil auch die Grünen (10 Prozent) oder die AfD (8 Prozent).

Bei der Kanzlerpräferenz steigt die Zustimmung für Angela Merkel nach der Kanzlerwahl. Sowohl gegenüber Andrea Nahles als auch gegenüber Olaf Scholz würden die Befragten Merkel bevorzugen. Bei der Frage "Merkel oder Nahles" würden sich 50 Prozent für Merkel entscheiden und 13 Prozent für Nahles. Bei der Frage "Merkel oder Scholz", würden 45 Prozent der Stimmen bei Merkel landen, 21 Prozent bei Scholz.

Von den SPD-Anhängern würde sich dabei noch nicht einmal ein Drittel (30 Prozent) für Nahles entscheiden. Merkels Rückhalt in den eigenen Reihen ist deutlich höher: 87 Prozent der Unions-Wähler bevorzugen sie als Kanzlerin. Nahles Präferenzwert ist derzeit niedriger als der von Rudolf Scharping kurz vor dem Mannheimer Parteitag im November, auf dem er von Oskar Lafontaine gestürzt wurde. Nur Kurt Beck hatte im August 2008 kurz vor seinem Rücktritt mit 11 Prozent einen noch niedrigeren Wert als Andrea Nahles derzeit.

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Quelle: n-tv.de