Politik

Pegel weiter Rückläufig Hochwassergefahr scheint gebannt

Das Hochwasser an Rhein, Main, Mosel, Donau und anderen Flüssen im Süden und Südwesten Deutschlands geht weiter zurück. Auch wenn es noch vereinzelt einen leichten Anstieg geben sollte - die Experten erwarteten am Montag eine weitere Entspannung der Lage.

Die Hochwasser-Vorhersage-Zentrale (HVZ) in Baden-Württemberg ging davon aus, dass überall am Rhein und Main die Wasserstände sinken. Eine kleine Hochwasserwelle nach starkem Regen in der Schweiz würde nur die fallende Tendenz verzögern. Doch werde das Hochwasser trotz nachlassendem Regen bis Ende der Woche andauern. HVZ-Chef Peter Homgk zufolge kommen aber keine Wasserstände, "die jemandem weh tun".

Auch das bayeriscche Landesamt für Wasserwirtschaft berichtetet von zurückgehenden Pegelständen in fast allen Regionen des Landes. Ebenso scheint in Rheinland-Pfalz, Hessen, im Saarland und in Nordrhein-Westfalen die Gefahr vorerst gebannt. Allerdings wird der Rhein-Pegel nur langsam absinken. Am Main wird ab Dienstag mit zurückgehendem Wasserstand gerechnet. Für die Schifffahrt bleiben aber Rhein, Main, Mosel und Saar weiter gesperrt.

Entspannung in Frankreich und Portugal

In Frankreich und Portugal konnten die Menschen bereits aufatmen. Die Pegel der Flüsse Rhone und Saone sanken nach Angaben der französischen Behörden um mehrere Zentimeter. Die Schifffahrt blieb jedoch weiter verboten. Im ostfranzösischen Departement Rhone standen immer noch mehr als 500 Häuser unter Wasser. Sie wurden teils evakuiert. Auch im Norden Portugals hat sich die Situation entspannt. Die Pegel der Flüsse Minho und Lima sanken fast auf ihren Normalstand. Die schwersten Regenfälle seit 100 Jahren hatten ganze Landstriche unter Wasser gesetzt. Drei Menschen waren getötet worden.

Quelle: n-tv.de