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UN-Sondergesandte hält Teilnahme für notwendig Iran soll bei Syrien-Konferenz dabei sein

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Brahimi, hier mit dem iranischen Außenminister Sarif, befürwortet eine Teilnahme des Irans.

(Foto: AP)

Der Bürgerkrieg ins Syrien soll endlich ein Ende haben. Im November will die internationalen Gemeinschaft Machthaber Assad und seine Opposition an einen Tisch bringen. Ob auch der Iran kommen soll, ist noch umstritten.

Der UN-Sondergesandte, Lakhdar Brahimi, macht sich für eine Teilnahme des Irans an der geplanten Syrien-Konferenz Ende November in Genf stark. "Der UN-Generalsekretär, die Arabische Union und ich glauben, dass Irans Teilnahme an der nächsten Syrien-Friedenskonferenz notwendig ist und dass der Iran daher auch eingeladen werden sollte", sagte Brahimi in Teheran.

Eine Teilnahme des Irans an der Konferenz am 23. und 24. November in Genf ist umstritten, weil auch die neue Führung unter Präsident Hassan Ruhani das Regime des syrischen Staatschefs Baschar al-Assad unterstützt. Die syrische Opposition sieht im Iran beispielsweise keinen ehrlichen Makler.

Der Iran wird nach den Worten von Außenminister Mohammemd Dschawad an der Konferenz teilnehmen, sobald eine Einladung vorliegt. "Wir werden definitiv unseren Teil dazu beitragen, damit die Krise in Syrien politisch und gewaltlos beendet werden kann", sagte Sarif während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Brahimi.

US-Regierung stellt Bedingungen

Brahimi wirbt zurzeit um Unterstützung für eine Syrien-Friedenskonferenz. Ziel der internationalen Gemeinschaft ist es, gemeinsam mit dem Regime und der Opposition eine Lösung in dem seit zweieinhalb Jahren andauernden Konflikt zu finden. Seit Ausbruch der Gewalt sind bereits mehr als 100.000 Menschen getötet worden.

Die US-Regierung hatte dem Iran Anfang des Monats in Aussicht gestellt, an der Genfer Konferenz teilzunehmen, dies aber an Bedingungen geknüpft. Demnach soll die Führung in Teheran zuerst ihre Unterstützung für die Genfer Erklärung vom 30. Juni 2012 erklären.

Darin wird unter anderem eine Übergangsregierung in Damaskus gefordert, die aus Vertretern der Regierung und der Opposition in gegenseitigem Einverständnis gebildet werden soll. Aus Sicht des Westens wird damit ausgeschlossen, dass Assad weiter an der Macht bleibt. Das hat der Iran bis jetzt jedoch abgelehnt.

Quelle: n-tv.de, dpa

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