Politik

Revolutionsgarden fahren auf Iran testet seine Waffen

Seit Monaten rasselt der Iran mit dem Säbel. Gerade erst warnen hochrangige Mitglieder der Revolutionsgarden den Westen vor einem Dritten Weltkrieg, nun probiert der Iran offenbar Mittelstreckenraketen und eine Drohne aus. Gegen wen sich diese Tests richten, ist auch klar.

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Der Iran testet immer mal wieder Raketen (Archivbild vom 28. September 2009).

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Der Iran hat nach eigenen Angaben erneut Mittelstreckenraketen getestet. Der Test der Taer-2-Raketen am Montag sei "erfolgreich" verlaufen, erklärten die Revolutionsgarden auf ihrer Internetseite. Die Raketen seien Bestandteil eines Luftabwehrsystems namens Ra'ad (Donner).

Bereits am Sonntag seien vier Raketen zur Zerstörung von Schiffen erfolgreich getestet worden, meldete die Nachrichtenagentur Fars. Zudem wurden Bilder einer neuen Drohne mit einer Reichweite von 2000 Kilometern gezeigt. Damit könnten auch Ziele in Israel getroffen werden.

Der Chef der Luftstreitkräfte der iranischen Revolutionsgarden, Amir Ali Hadschisadeh, hatte am Wochenende für den Fall eines israelischen Angriffs auf sein Land vor einem Iran warnt vor "Drittem Weltkrieg" gewarnt. Bei einem israelischen Angriff, egal ob mit oder ohne Zustimmung Washingtons, würde der Iran US-Stützpunkte in Bahrain, Katar und Afghanistan attackieren, sagte Hadschisadeh. Israel werde "schwere Verluste" erleiden. Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad erklärte dann am Montag, sein Land sei bereit sich zu verteidigen

Der USA und Israel streiten um rote Linie verdächtigen den Iran, am Bau von Atombomben zu arbeiten. Teheran bestreitet jedoch, sein Atomprogramm für militärische Zwecke nutzen zu wollen. Israel, das sich von einem nuklear bewaffneten Iran in seiner Existenz bedroht sieht, drohte bereits mehrfach mit einem Militärangriff auf iranische Atomanlagen.

Quelle: n-tv.de, ghö/AFP

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