Politik

Frisches Blut für die Hinterbank Münteferings Frau will nach Berlin

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Franz Müntefering ist so etwas wie das alte Schlachtross der SPD. Nun will seine Ehefrau Michelle ebenfalls auf Bundesebene etwas bewegen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Ehefrauen der Schröder-Ära rücken in die Politik vor. Michelle Müntefering will sich um ein Bundestagsmandat bewerben - und ist damit nach Doris Schröder-Köpf die zweite Frau eines SPD-Granden, die binnen kurzer Zeit ihre politische Ambitionen bekannt gibt.

Michelle Müntefering, Ehefrau des ehemaligen Vize-Kanzlers Franz Müntefering, will einem Zeitungsbericht zufolge in den Bundestag. Die 31-jährige SPD-Ratsfrau aus Herne wolle im Wahlkreis Herne/Bochum II. antreten, berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung". Der 64-jährige SPD-Abgeordnete Gerd Bollmann, der bisher den Wahlkreis in Berlin vertritt, will demnach nicht erneut antreten. Laut dem Bericht erklärte sich Michelle Müntefering bei einem Vorstandstreffen ihrer Partei. Sie ist seit gut zehn Jahren stellvertretende SPD-Unterbezirksvorsitzende in Herne.

Wer im Wahlkreis antritt, entscheidet sich laut WAZ allerdings erst nach dem Sommer: Auch die Herner Stadtverordnete Anke Hildenbrand habe ihren Hut in den Ring geworfen. Ob auch die SPD in Bochum einen eigenen Kandidaten für den gemeinsamen Wahlkreis mit Herne kürt, sei noch nicht klar.

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Eifert ihrem Ehemann nach: Doris Schröder-Köpf will in den niedersächsischen Landtag.

(Foto: dpa)

Gerade wurde bekannt, dass sich Doris Schröder-Köpf, die Frau des ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder, derzeit parteiintern als SPD-Direktkandidatin für die kommende Landtagswahl in Niedersachsen bewirbt. In Niedersachsen wird 2013 turnusmäßig ein neues Landesparlament gewählt. Derzeit regiert dort eine Koalition aus CDU und FDP.

Quelle: n-tv.de, AFP

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