Politik

Keine Kriegsgräberfürsorge NPD-Abgeordnete gefeuert

Der Bundesvorstand des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat drei NPD-Landtagsabgeordnete aus Mecklenburg-Vorpommern ausgeschlossen. Die Ziele der rechtsextremistischen NPD seien mit den Grundsätzen des Volksbundes unvereinbar, erklärte der Präsident des Volksbundes, Reinhard Führer. Wer meine, "dass der Volksbund ein Verein sei, der das Heldengedenken wiederbelebt oder wiederbeleben will, der täuscht sich", sagte Führer.

Der Landesvorsitzende des Volksbundes, Innenminister Lorenz Caffier (CDU), begrüßte den Ausschluss der drei Abgeordneten Stefan Köster, Tino Müller und Michael Andrejewski.

Der Schweriner Landesvorstand hatte den Bundesvorstand im vergangenen Jahr um diesen Beschluss gebeten. Die NPD-Politiker waren im Juni 2007 in den Volksbund eingetreten. Das sei dem Landesvorstand aber erst nach der Übermittlung der EDV-Daten durch den Bundesverband mit Sitz in Kassel bekanntgeworden, sagte Landesgeschäftsführer Karsten Richter.

Caffier hat bereits mehrere Erlasse herausgegeben, nach denen Rechtsextremisten der Zugang zu öffentlichen Ehrenämtern und kommunalen Räumen verwehrt werden soll.

Quelle: ntv.de

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