Politik

Koalitionsvertrag für Sachsen-Anhalt Parteispitzen einigen sich

Nicht einmal drei Wochen nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt einigen sich CDU und SPD auf einen neuen Koalitionsvertrag. Von Donnerstag an wollen beide Seiten über Personalien und Ressortzuständigkeiten sprechen.

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Haseloff (r) und Bullerjahn stellen sich in Magdeburg den Fragen der Journalisten.

(Foto: dpa)

Die Spitzen von CDU und SPD in Sachsen-Anhalt haben sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. "Wir haben die redaktionellen Arbeiten zu Ende geführt", sagte CDU-Fraktionschef Reiner Haseloff, der als künftiger Ministerpräsident gilt, nach einer Sitzung des Koalitionsausschusses in Magdeburg. "Der Text steht." Er müsse nur noch in die Endfassung gebracht werden.

Überraschend kippten die jeweils fünf Vertreter von CDU und SPD jedoch einen Vorschlag aus den Arbeitsgruppen, wonach das letzte Jahr der Kita-Betreuung von Kindern kostenlos sein sollte. Stattdessen habe man nun eine Regelung gefunden, wonach Eltern mit mehreren Kindern finanziell entlastet werden sollen. "Es ist eine Aussage pro Kind", sagte Haseloff.

Von diesem Donnerstag an wollen beide Seiten noch über Personalien und Ressortzuständigkeiten sprechen. Über die Neuauflage eines schwarz-roten Regierungsbündnisses sollen zudem noch Parteitage beider Partner abstimmen. SPD-Spitzenkandidat Jens Bullerjahn soll Finanzminister bleiben.

Quelle: n-tv.de, dpa