Politik

Auf Campus von Fachhochschule Polizeischüler soll Frau vergewaltigt haben

Die Staatsanwaltschaft Rostock hat sich in dem Fall um den Polizeischüler eingeschaltet.

Die Staatsanwaltschaft Rostock hat sich in dem Fall um den Polizeischüler eingeschaltet.

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild)

Einem 21-jährigen Polizeianwärter wird vorsorglich die Teilnahme an seinem Studium und der Aufenthalt auf dem Campus der Fachhochschule in Güstrow untersagt. Ihm wird vorgeworfen auf einer Party eine junge Frau vergewaltigt zu haben.

Wegen des Verdachts einer Sexualstraftat ermittelt die Staatsanwaltschaft Rostock gegen einen Polizeianwärter an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Polizei in Güstrow. Wie Oberstaatsanwalt Harald Nowack mitteilte, soll sich der Vorfall am ersten Oktober-Wochenende auf dem Campus der Fachhochschule ereignet haben. Nähere Angaben machte er in der Mitteilung nicht.

Wie der "Nordkurier" unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft berichtet, soll der 21-jährige Polizeischüler dem Vorwurf zufolge nach einer Party eine junge Frau vergewaltigt haben. "Alle Beteiligten waren ziemlich betrunken, das mutmaßliche Opfer hat die Anzeige erst zwei Tage nach der Tat erstattet", zitiert die Zeitung den Oberstaatsanwalt. Bis zum Abschluss der Ermittlungen sei dem Anwärter vorsorglich die Teilnahme am Studium und der Aufenthalt auf dem Campus untersagt worden, berichtet das Blatt unter Berufung auf die Pressesprecherin der Fachhochschule.

Die Leitung der Fachhochschule äußerte sich nicht konkret zu den Vorwürfen. Doch kündigte Direktorin Marion Rauchert an, dass die Fachhochschule alles dazu beitragen werde, den im Raum stehenden Sachverhalt konsequent aufzuklären. "Jedes Fehlverhalten, das uns bekannt wird, wird verfolgt und geahndet", betonte Rauchert.

Quelle: ntv.de, jki/dpa