Politik

"Piraten verhindern Rot-Grün" Röttgen freut sich über Hilfe

Norbert Röttgen freut sich: Mit Hilfe der Piraten könnte er eine rot-grüne Mehrheit verhindern. Was dann passieren soll, ist allerdings offen. Denn die FDP dürfte als Koalitionspartner ausfallen. "Leihstimmen" von der Union soll es für die Liberalen keinesfalls geben.

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Norbert Röttgen

(Foto: dpa)

Der nordrhein-westfälische CDU-Spitzenkandidat Norbert Röttgen setzt darauf, dass der Einzug der Piratenpartei in den Düsseldorfer Landtag eine rot-grüne Mehrheit vereiteln wird. "SPD und Grüne werden keine Mehrheit bekommen, davon bin ich fest überzeugt", sagte der Bundesumweltminister der "Bild"-Zeitung. Grund dafür sei auch, dass die beiden Parteien mit ihrem "inhaltslosem Wahlkampf" den Piraten so viel Raum gäben.

Dass der Aufstieg der Piratenpartei bei der CDU für gute Laune sorgt, ist auch dem neuen Chef der jungen Partei nicht verborgen geblieben. "Im Augenblick, so sagen zumindest die Medienvertreter, freut sich die CDU über das Engagement der Piratenpartei", sagte Bernd Schlömer n-tv.de.

Röttgen sagte, die Piraten seien eine Internet-Partei, vor allem aber eine Protest-Partei. "Indem SPD und die Grünen die Menschen nicht ernst nehmen, stärken sie die Piraten", sagte Röttgen.

Sogenannte Leihstimmen der CDU für die FDP schloss er erneut aus: "Die FDP hat deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sie, falls sie denn überhaupt in den Landtag kommt, bereit ist, Rot-Grün mit einer Ampelkoalition an der Macht zu halten. Das ist ein wichtiges Signal an die Wähler - auch an potenzielle FDP-Wähler: Wer die rot-grüne Schuldenpolitik beenden will, muss CDU wählen."

Quelle: n-tv.de, hvo/dpa

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