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Stern-RTL-Wahltrend SPD verliert weiter - Merkel gewinnt

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Merkel lässt Schulz in der jüngsten Umfrage klar hinter sich und die SPD gleich dazu.

imago/ITAR-TASS

Die Liberalen verbessern sich in der aktuellen Umfrage des Forsa-Instituts. Bergauf geht es auch für die Grünen. Die SPD schwächelt leicht. Gewinnerin der Woche ist Kanzlerin Merkel, die sich persönlichen Bestmarken nähert.

Wie in Stein gemeißelt steht der Umfragewert von CDU/CSU im Stern-RTL-Wahltrend. Auch in dieser Woche erreichen die Schwesterparteien 36 Prozent und sind damit klar stärkste Kraft. Die aktuelle "Leitkultur"-Debatte hat auf diese Werte noch keinen Einfluss haben können. Die SPD verliert zwei Punkte und erreicht 28 Prozent. Das ist weit besser als im Januar, als die SPD drohte, unter die 20-Prozent-Marke zu fallen. Doch das Wahlkampfthema "Soziale Gerechtigkeit" der Sozialdemokraten verfängt offenbar nicht wie von den Parteistrategen erwartet.

Die übrigen Parteien bleiben alle im einstelligen Bereich: Die FDP gewinnt einen Punkt und landet bei sieben Prozent. Die Umfrage war vor dem FDP-Parteitag am vergangenen Wochenende abgeschlossen. Die Linkspartei behält ihre acht Prozent aus der Vorwoche. Die Grünen berappeln sich und gewinnen einen Punkt, landen ebenfalls bei acht Prozent. Die AfD verliert dagegen einen Prozentpunkt und erreicht ebenfalls acht Prozent.

Eine regierungsfähige Koalition jenseits der großen aus Union und SPD bleibt damit unmöglich. Union und FDP kämen gemeinsam auf 43 Prozent. SPD, Grüne und Linkspartei kämen auf 44 Prozent und eine Ampel aus SPD, FDP und Grünen auf 43 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler liegt derzeit bei 23 Prozent.

Merkel 19 Prozentpunkte vor Schulz

Die Frage nach der Kanzlerpräferenz bringt in dieser Woche eine deutliche Bewegung zugunsten von Amtsinhaberin Angela Merkel. Wäre in Deutschland die direkte Wahl des Bundeskanzlers möglich, würden sich 47 Prozent der Befragten für Merkel entscheiden. So gut stand die Kanzlerin schon lange nicht mehr da - sie gewinnt gegenüber der Vorwoche 3 Prozentpunkte und liegt 19 Punkte vor ihrem Konkurrenten. Für den SPD-Kandidaten Martin Schulz würden sich nur noch 28 Prozent entscheiden, in der Vorwoche waren es noch 30 Prozent.

Die SPD fällt auch ab bei der Frage nach der politischen Kompetenz. Mit den Problemen in Deutschland wird nach Ansicht von 32 Prozent der Befragten eher die CDU/CSU fertig. Der SPD trauen das 11 Prozent zu (minus 2 Prozentpunkte). Allerdings sind nunmehr 50 Prozent der Ansicht, keine Partei werde mit den Problemen fertig, 7 Prozent würden eine andere Partei nennen.

Relativer Optimismus herrscht unter den Befragten in puncto Wirtschaftserwartungen: 23 Prozent erwarten eine Verbesserung (Vorwoche: 21 Prozent), 33 eine Verschlechterung (vorher 35 Prozent), 43 Prozent erwarten keine Veränderung.

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Quelle: n-tv.de, nsc

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