Politik

"Er hat eine Waffe" Sicherheitsalarm bei Trump-Rede

Bei einem Wahlkampfauftritt in Nevada muss der republikanische Präsidentschaftskandidat vom Secret Service in Sicherheit gebracht werden - Sekunden später wird ein möglicherweise bewaffneter Mann vom Sicherheitdienst abgeführt. Trump selbst kommt bei dem Vorfall mit dem Schrecken davon

Beamte des Secret Service haben den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump am Samstagabend (Ortszeit) in Nevada wegen einer mutmaßlichen Bedrohung während seiner Rede von der Bühne gebracht. Danach kam es zu einem Handgemenge in der Nähe des Rednerpults.

Im Fernsehen waren Bilder eines Mannes zu sehen, der von Sicherheitsbeamten abgeführt wurde. Trump kam wenige Minuten später auf die Bühne zurück und setzte seine Rede fort. Augenzeugen schilderten nach Medienberichten, dass jemand im Publikum plötzlich gerufen habe: "Er hat eine Waffe." Trump selber schirmte zunächst seine Augen mit der Hand und spähte in die Menge, als er dann von den Personenschützern von der Bühne gedrängt wurde.

Wie es weiter hieß, gab es zunächst keine Hinweise darauf, dass der festgenommene Mann tatsächlich eine Waffe bei sich getragen hatte. "Niemand hat gesagt, dass es leicht für uns werden würde. Aber wir werden niemals gestoppt werden. Niemals gestoppt", sagte Trump nach seiner Rückkehr auf die Bühne. Er dankte zugleich dem Secret Service. "Diese Leute sind fantastisch." Hintergründe des Vorfalles in der Stadt Reno wurden zunächst nicht bekannt.

Wenige Tage der Wahl am Dienstag liegt der Republikaner in Umfragen knapp hinter seiner Konkurrentin Hillary Clinton von den Demokraten zurück. Beide versuchen derzeit durch Auftritte in hart umkämpften Bundesstaaten unentschlossene Wähler für sich zu gewinnen.

Quelle: ntv.de, jve/dpa

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