Politik

Ministerliste kursiert So könnte das künftige Kabinett aussehen

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Die vermutlich klarste Personalie: Olaf Scholz wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der nächste Bundeskanzler.

(Foto: dpa)

Bis Nikolaus soll die neue Regierung stehen, die inhaltlichen Verhandlungen der Ampel-Parteien befinden sich auf der Zielgeraden. Im sogenannten politischen Berlin kreist derzeit eine Aufstellung von Namen und Ressorts, die das künftige Kabinett einer Regierung Scholz darstellen soll.

Die Koalitionsverhandlungen zwischen SPD, Grünen und FDP gehen auf die Zielgerade - und es scheint schon erste Festlegungen bei der Verteilung der Posten in der künftigen Regierung zu geben. In Berlin kursiert eine Liste mit Namen und Ressortzuteilungen, die ntv vorliegt. Quelle und Wahrheitsgehalt sind vollkommen unklar, aber da Spekulationen interessant sind, entscheiden wir uns dazu, die Liste hier zu dokumentieren.

Ein Bundeskanzler Olaf Scholz würde demnach von Wolfgang Schmidt als Kanzleramtsminister unterstützt. Schmidt ist seit vielen Jahren Scholz' Wegbegleiter und rechte Hand. Zurzeit ist er Staatssekretär im Bundesfinanzministerium.

Für die SPD könnte zudem als Wirtschaftsministerin die bisherige Umweltministerin Svenja Schulze im Kabinett sitzen. Dieses Ressort würde demnach um die Bereiche Transformation oder Bau ergänzt. Die Liste ist an dieser Stelle jedoch unklar; sie führt auch Robert Habeck als künftigen Wirtschaftsminister auf, der daraus - um das Thema Klima erweitert - eine Art Superministerium machen würde. Im Gegenzug würden die Grünen der FDP das Finanzministerium überlassen, das dann Christian Lindner übernehmen würde. Grünen-Co-Chefin Annalena Baerbock übernähme das Außenministerium.

Die weiteren Posten für die SPD: Innenministerin würde Christine Lambrecht, die bisherige Justiz- und Familienministerin. Das Ressort Arbeit und Soziales würde weiterhin von Hubertus Heil betreut. Das Gebiet Bildung und Forschung würde Klara Geywitz übernehmen - Geywitz war 2019 Scholz' Co-Kandidatin bei der erfolglosen Wahl zur SPD-Spitze. Entwicklungsministerin würde Bärbel Kofler werden, seit 2016 Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung.

Falls Habeck Wirtschafts- und Klimaminister würde, könnten die übrigen Aufgaben des bisherigen Umweltministeriums entweder dem Landwirtschaftsministerium zugeschlagen werden oder das Umweltministerium bliebe erhalten und würde um Kompetenzen im Bereich Wald ergänzt werden. So oder so sieht die Liste die langjährige Grünen-Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke dafür vor.

Die weiteren Posten für die Grünen: Fraktionschef Anton Hofreiter würde demnach Verkehrsminister. Co-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt würde das Familienministerium übernehmen.

Die weiteren Posten für die FDP: Generalsekretär Volker Wissing oder - in Klammern genannt - der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Marco Buschmann, könnte das Justizressort übernehmen; Marie-Agnes Strack-Zimmermann würde Verteidigungsministerin, und Michael Theurer würde Jens Spahn als Gesundheitsminister beerben.

Quelle: ntv.de, jog

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