Politik

Stern-RTL-Wahltrend Union rutscht erneut ab

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Christian Lindner übt bereits Angela Merkels Geste.

(Foto: dpa)

Im letzten Stern-RTL-Wahltrend vor der Bundestagswahl sinkt die Union auf ihren schlechtesten Wert seit vier Monaten. Möglich sind den aktuellen Zahlen zufolge zwei Koalitionen - beide nicht ganz einfach.

Fünf Tage vor der Bundestagswahl hält der aktuelle Stern-RTL-Wahltrend schlechte Nachrichten für die Union bereit: Im Vergleich zur Vorwoche müssen CDU und CSU erneut einen Punkt abgeben und kommen auf 36 Prozent. Anfang August hatte die Union noch 40 Prozent erreicht.

Die SPD steht in der von Forsa erhobenen Umfrage unverändert bei 23 Prozent. Die FDP legt einen Punkt auf 9 Prozent zu und zieht damit an den Grünen vorbei, die auf 8 Prozent kommen. Die AfD erreicht ebenfalls 9 Prozent, die Linke bleibt mit 10 Prozent drittstärkste Kraft.

Weder Rot-Rot-Grün noch eine schwarz-gelbe Koalition hätten nach diesen Zahlen eine Mehrheit. Möglich wären weiterhin ein Bündnis aus Union, FDP und Grünen sowie eine Fortsetzung der Großen Koalition. Beide Konstellationen gelten als möglich, aber schwierig. CDU und SPD haben sich im Wahlkampf mehrfach gegenseitig versichert, dass sie die Große Koalition beenden wollen. Und auch Grüne und FDP haben sich zuletzt stark voneinander abgegrenzt.

Bei der Frage, wen sich die Bürger als Kanzler oder Kanzlerin wünschen, liegt die Amtsinhaberin weiterhin vorne: 48 Prozent der Wähler würden sich bei einer Direktwahl für Angela Merkel entscheiden. Auf Martin Schulz würden wie in der Vorwoche 22 Prozent entfallen.

Quelle: ntv.de, bra