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Für Sparfüchse Das sind die günstigsten Handytarife

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Wer günstig telefonieren und simsen möchte, sollte auf preiswerte Tarife zurückgreifen.

(Foto: imago images/Westend61)

Die Zeiten, in denen das Handy ausschließlich zum Telefonieren genutzt wurde, sind schon sehr lange vorbei. Dennoch ist Telefonieren und Simsen natürlich essenziell wichtig für Smartphone-Nutzer. Doch welche Handytarife sind eigentlich am günstigsten?

Mittlerweile ist das Smartphone dank sozialer Netzwerke, Musik-Streaming und Videochats zum wichtigen Alltagshelfer geworden. So fällt es auch in Zeiten von Abstandsregeln im Rahmen der Corona-Krise leicht, miteinander verbunden zu bleiben. Stiftung Warentest hat 200 Tarife miteinander verglichen. Es handelt sich um LTE-Tarife ab 5 Gigabyte Datenvolumen. Sie gelten für eine Telefon- und SMS-Flatrate in alle deutschen Netze. Die Nutzung in EU-Ländern ist dabei mit inbegriffen.

Das sind die besten Angebote

Günstige Handytarife fanden die Tester unter anderem bei PremiumSim, WinSim, Handyvertrag.de, Blau und MediaMarkt/Saturn. Für nur 10 Euro monatlich bekommt man hier 5 bis 7 Gigabyte. Wer sich für 24 Monate an einen Vertrag bindet, kann sogar noch mehr sparen.

Bei Handyvertrag.de, WinSim und PremiumSim bekommt man so 6 Gigabyte für 8,99 Euro. Allerdings verlängert sich der Vertrag automatisch um ein Jahr, wenn man nicht rechtzeitig drei Monate vor Vertragsschluss kündigt. Hier gilt es also, aufmerksam zu sein. Wer lieber auf Prepaid-Tarife zurückgreift, bekommt bei Free Prepaid und Smartmobil.de 5 Gigabyte bereits für 12,95 Euro.

Prepaid oder doch lieber Vertrag?

Prepaid-Tarife haben eine kürzere Vertragsbindung von 28 Tagen (ab Tarifbeginn) und sind daher meist teurer. Dafür kann der Vertrag mit einer kurzen Kündigungsfrist von maximal einem Monat praktisch jederzeit beendet werden. Weiterhin drohen keine überteuerten Rechnungen, da die Verbindung automatisch endet, sobald das eingezahlte Guthaben aufgebraucht worden ist. Dieser Vorteil entfällt jedoch, wenn sich der Kunde für eine automatische Aufbuchung des Guthabens entschieden hat.

Wer sich für einen Laufzeitvertrag entscheidet, kommt zwar nicht mehr so schnell aus dem Vertrag heraus, surft jedoch mit mehr Tempo. Geschwindigkeiten von 50 Megabit pro Sekunde sind hier möglich. Bei Prepaid-Tarifen sind es nur 21,6 Megabit je Sekunde. Wird der Vertrag bei Vodafone oder Telekom abgeschlossen, erlauben die Optionen StreamOn (Telekom) und Pass (Vodafone) sogar unbegrenztes Streamen von Musik oder Video, Chatten oder die Nutzung von Social-Media-Kanälen.

Quelle: ntv.de, imi