Ratgeber

Akku besser, Kabel günstiger Sieben Rasenmäher sind "gut"

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Alle Geräte mussten trockenen, feuchten und hohen Rasen mähen und im Labor die Halt­barkeit ihrer Motoren beweisen.

(Foto: imago images/robertkalb photographien)

Rasenmähen hat ja was. Es bringt den Gartenbesitzer mit seinem Grund und Boden in Kontakt, findet an der frischen Luft statt und sorgt für Bewegung. Nachteil: Hat man mal keine Lust, wird das gepflegte Grün schnell zur Wiese. Ob man der Wildnis besser per Akku oder Kabel zu Leibe rückt, hat Warentest untersucht.

Der Frühling naht, und immerhin darf man ja noch in den eigenen Garten. Im virenfreien Idyll wartet dann aber auch der Rasen auf einen frischen Schnitt. Damit der gelingt, können Gartenbesitzer wahlweise zum akkubetriebenen Rasenmäher, zu Modellen mit Kabelanschluss oder Benzinmotor greifen. Wer keine Lust auf draußen hat, kann auch den Mähroboter machen lassen.

Bleiben wir aktiv. Und denken an die Umwelt. Benziner und Roboter scheiden also aus. Womit wir bei der aktuellen Untersuchung der Stiftung Warentest sind. Denn die hat neun Akku-Rasenmäher getestet, dazu sechs Geräte mit Kabel. Erstere sind praktisch, und mehrere dieser Modelle schlagen im Rasenmäher-Test das beste Modell mit Kabel. Wehrmutstropfen: Die Kabellosen kosten deutlich mehr. Gute Rasenmäher mit Akku gibt es ab 320 Euro, den guten mit Kabel schon für 149 Euro. Unter den getesteten Mähern sind Modelle von Stihl, Einhell, Gardena und Wolf-Garten zu Preisen zwischen 80 und 470 Euro. Insgesamt schneiden sieben Rasenmäher mit "gut" ab, zwei sind "mangelhaft".

Akku siegt, Kabel spart

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Alle Geräte mussten trockenen, feuchten und hohen Rasen mähen und im Labor die Halt­barkeit ihrer Motoren beweisen. Außerdem ging es über eine Rüttel­strecke. Bei zwei Kabel-Modellen stand der Motor die Dauerbelastung nicht durch - Note: "mangelhaft" ("Gardol GEM-E 153613 von Bauhaus und "GC-EM 1536" von Einhell). Beim "Gardena PowerMax 1400/34", einem Akku-Mäher, brach am Ende der Holm ab - gerade noch "ausreichend". Einige Rasenmäher erhielten auch einen Abzug im Prüf­punkt Sicherheit, weil sie mit vollem Grasfangkorb kippen können. Die Schnitt­breiten reichten von 33 bis 42 Zenti­meter.

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Zudem zeigte sich im Test, dass sämtliche Akkumäher halt­barer waren und auch oft besser mähten als Rasenmäher mit Kabel. Fast alle batterie­betriebenen Sichelmäher haben Akkus mit 4 Ampere­stunden Kapazität, dabei entweder zwei Akkus mit je 18 Volt Spannung oder einen Akku mit 36 Volt. Kurz­atmige Akkumäher schaffen mit einer Ladung gerade mal 266 Quadrat­meter trockenen Rasen, effiziente mit der gleichen Akkukapazität 400 und mehr Quadrat­meter. Hinzu kommen große Unterschiede in der Lade­zeit für einen Akkupack. Die Zeitspanne reichte im Test von 36 bis 258 Minuten.

Bester Akkumäher ist der Einhell "GE-CM 36/36 Li" für 320 Euro ("gut", 2,0). Er mäht trockenen, feuchten und hohen Rasen gut, ist gut zu bedienen und sehr robust. Der Zweitbeste, Al-Ko "42.9 Li" ("gut", 2,2) für 370 Euro, mäht ähnlich gut, ist aber schwerer zu fahren. Müssen die Akkus ersetzt werden, kostet das beim Testsieger 140 Euro, beim Al-Ko 129 Euro. Der beste Kabel-Mäher ist der Stihl "RME 235" (149 Euro). Er mäht gut, lässt sich gut fahren und erhält als Gesamtnote ebenfalls ein "gut" (2,3).

Quelle: ntv.de, awi

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