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So gibts echte Reise-Schnäppchen Fehlerhafte Flugpreise lassen Urlauber jubeln

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Einen günstigen Flug in die Karibik kann man bekommen - doch dafür muss man auch mehrere Umstiege in Kauf nehmen.

(Foto: imago/Westend61)

Ein spottbilliger Langstreckenflug - das macht Urlaubern große Freude. Bei solchen Schnäppchen war oft der Fehlerteufel dran. Reisende profitieren dann von falsch deklarierten Preisen. Außerdem helfen auch Metasuchmaschinen, echte Knaller-Preise zu finden.

Die deutschen Urlauber sind sehr preisbewusst und greifen bei Schnäppchenreisen besonders gerne zu. Da ist es nur logisch, dass sich am Reisemarkt auch immer mehr Veranstalter tummeln, die mit wirklichen Tiefstpreisen für Flüge und Unterkünfte für Furore sorgen. Webseiten wie Urlaubspiraten, Urlaubsguru oder Urlaubstracker bieten den Kunden Sonnenplätze zum günstigen Preis. Doch wie kommen diese Angebote überhaupt zustande?

Einen sehr günstigen Flug nach New York, zum Beispiel für 200 Euro hin und zurück, den findet der Internetuser nicht oft. Da heißt es schnell zugreifen, wenn man solche Preise entdeckt. Bei Angeboten, die fast zu gut sind, um wahr zu sein, handelt es sich oft um sogenannte "Error Fares", Fehler in den Buchungssystemen von Fluggesellschaften. Kunden können davon profitieren.

Bei Error Fares erst mal mit Unterkunfts-Buchung warten

Wer ein Niedrig-Angebot entdeckt, sollte schnell buchen. Manchmal sind die Buchungszeiträume nur sehr kurz, weil die Fluggesellschaft den Fehler entdeckt und die Zahl wieder nach oben korrigiert. Wer Error-Fare-Flüge gebucht hat, sollte aber mit der Hotelbuchung ein paar Tage warten und schauen, ob die Fluglinie das Angebot zum günstigen Preis belässt. In vielen Fällen bleibt die getätigte Buchung gültig, doch das Unternehmen kann auch von dem Preis zurücktreten und den Buchungsvorgang rückgängig machen.

Unternehmen wie Urlaubspiraten und Co., die solche Preisfehler und Billig-Angebote weltweit sichten, geben auf ihren Plattform Informationen über aktuelle Error Fares. Außerdem spielen auch Metasuchmaschinen wie Kayak und Skyscanner eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, echte Preisknüller für Kurztrip oder Fernreise zu bekommen. Diese Suchmaschinen zeigen in Echtzeit die günstigsten Reiseangebote für Flüge und Hotels und können bei der Urlaubsplanung enorm behilflich sein. Auch Reisewebseiten nutzen diese Dienste.

Im Allgemeinen gibt es für Schnäppchen ein paar Merksätze. Urlaubspiraten.de rät Urlaubern, die Schnäppchen machen wollen, vor allem flexibel zu sein. Das bedeutet nicht nur, bei Daten variabel zu sein, sondern beispielsweise auch bei Abflughäfen. Ein Beispiel: Wer von Nordrhein-Westfalen aus nach Nordamerika reisen will, kann auch über Amsterdam fliegen und somit einen günstigen Flug erwischen. Einmal umsteigen kann dabei Geld sparen.

Gerade für flexible Reisende sind solche Angebot attraktiv. Sie können nicht nur auf den einschlägigen Angebots-Webseiten gefunden werden, sondern auch eigenhändig über die Metasuchmaschinen. Wer solche Tipps beachtet, kann beim nächsten Urlaub viel Geld sparen - und es vor Ort investieren.

Quelle: n-tv.de, sgu

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