Reise

Petra will keine Massen Felsenstadt erhöht Eintrittspreise

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Touristen stehen vor dem Schatzhaus El Kazneh (auch: Chasna) in der Felsenstadt Petra in Jordanien. Die Bauten gehören zum Unesco-Welterbe.

Für einen Besuch der Felsenstadt Petra müssen Jordanien-Urlauber jetzt tiefer in die Tasche greifen. Die Eintrittsgebühren sind von 21 auf 33 Dinar für ein Tagesticket erhöht worden, teilt Jordaniens Tourismusamt in Frankfurt mit.

Tagesbesucher zahlen damit umgerechnet 32,50 statt 20,50 Euro. Am 1. November soll die Gebühr auf 50 Dinar (49 Euro) erneut steigen. Mit den höheren Einnahmen soll nach Angaben des Fremdenverkehrsamtes verhindert werden, dass Petra zum Massenanlaufpunkt wird. Die in den Fels gehauenen Bauten aus der Antike gehören zum Unesco-Welterbe. Von Januar bis November 2009 wurden dort gut 708.000 Besucher gezählt.

Mit den Eintrittsgeldern sollen aber auch neue Serviceleistungen für Touristen finanziert werden. Dazu zählen kostenlose Führungen auf Englisch und Arabisch täglich zwischen 7.00 und 15.00 Uhr. Neben den Tagestickets gibt es auch Eintrittskarten für zwei oder drei Tage, die nur wenig teurer sind. Touristen, die für einen Tag aus Israel oder Ägypten nach Petra kommen, zahlen höhere Sätze.

Quelle: ntv.de, dpa