Reise

Wärmer, sonniger, trockener Galiciens Fjorde - Alternative zu Norwegen

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Küste bei Cabo Veo nördlich von Finisterre

(Foto: imago/Bluegreen Pictures)

Die Rías Baixas sind die mediterrane Antwort auf die norwegischen Fjorde. Besonders im Herbst sind die Meeresbuchten im spanischen Galicien eine echte Alternative zum überrannten Pendant in Skandinavien.

Jeder kennt sie, die großen Kreuzfahrtschiffe, die durch die verschlungene Fjordlandschaft Norwegens gleiten. Tausende Touristen wollen jedes Jahr die raue Landschaft im kalten Norden entdecken.

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Keltische Ruinen findet man in der Region auch.

(Foto: imago/robertharding)

Die Faszination der Fjorde kann man aber auch im warmen Süden erleben, genauer gesagt im spanischen Galicien. Die dortigen "Rías" sind die mediterrane Antwort auf den Oslofjord.

Wie Skandinaviens Fjorde - nur wärmer

Die Rías Baixas reichen vom Kap Finisterre bis hin zur portugiesischen Grenze. Die verwunschenen Meeresbuchten sind ein wahrer Geheimtipp. Denn anders als beim skandinavischen Pendant wird man hier keine Kreuzfahrtkolosse finden. Vielmehr bieten sich die flachen Buchten für ausgedehnte Kajaktouren an.

Am besten startet man die Fjord-Tour durch Galicien mit einer Stadt: Pontevedra liegt im Herzen der Rías Baixas und ist idealer Ausgangspunkt, um die gleichnamige Ría zu erkunden. Per Mountainbike oder aber mit dem Kajak geht es durch die zerklüftete Felsenlandschaft der Bucht. Wem das nicht genügt, der kann aber auch segeln, kitesurfen oder tauchen.

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A Toxa kann auch mit Wasserfällen dienen.

(Foto: imago/Arcaid Images)

Geschichtsfreunde kommen in der Ría de Muros voll und ganz auf ihre Kosten. Von steinzeitlichen Felsmalereien bis hin zur keltischen Siedlung Castro de Barona kann man überall die Spuren der Vergangenheit sehen. Wer eher zur Kategorie Strandtyp gehört, wird aber auch nicht enttäuscht: Die Ría hat unzählige Strände zu bieten, die meisten wie Ancoradoiro, San Francisco oder As Furnas aus feinem weißen Sand.

Die größte der galicischen Buchten ist die Ría de Arousa. 37 Kilometer zieht sie sich an der Küste entlang. Unter den zahlreichen Inseln der Meeresbucht ist A Toxa mit ihrem berühmten Strandbad wohl die schönste. Wer vom Wasser nicht genug bekommt: Im Innern der Insel verstecken sich romantische Wasserfälle.

Für Sportler und Schatzsucher

Last but not least: die Ría de Vigo! Benannt nach der Hafenstadt Vigo, ist die Bucht wegen des einfachen Zugangs mit großem Tiefgang idealer Rückzugsort für Segel- und Wassersport. Aber auch für Schatzsucher gibt es hier einiges zu finden: Denn in der Ría der Schätze liegen Dutzende von goldbeladenen Galeeren, die in der Bucht gesunken sind.

Wer also der mediterranen Version der Fjorde den Vorzug gibt, wird nicht nur wunderschöne Eindrücke einer einzigartigen Meereslandschaft mit nach Hause nehmen, sondern mit viel Glück vielleicht auch die ein oder andere Goldmünze.

Quelle: n-tv.de, abe/spot

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