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Sich vor der Reise gut über die aktuelle Sicherheitslage zu informieren, ist ratsam.
Sich vor der Reise gut über die aktuelle Sicherheitslage zu informieren, ist ratsam.(Foto: imago/Rech)
Dienstag, 20. Februar 2018

Warnungen, Vorsorgeliste und Co: Sicher reisen - wie Urlauber gut planen

Die Deutschen sorgen sich bei ihrer Urlaubsplanung besonders stark um ihre Sicherheit. Um für die kommende Sommersaison gute Reise-Entscheidungen zu treffen, sollten sie einige Tipps beachten. Warnhinweise und gezielte Recherche können dabei hilfreich sein.

Sicherheit ist ein sehr hohes Gut. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass deutsche Urlauber in den vergangenen Jahren Reisen in Länder vermieden, in denen es verstärkt zu Anschlägen kam (beispielsweise Tunesien und Ägypten). Wenn es darum geht, einen Trip in ein fremdes Land zu planen, dann sollten sich Urlauber immer umfassend vorab informieren - vor allem, wenn sie nur wenig Wissen über die innenpolitische und gesellschaftliche Lage dort haben.

Wer sich unsicher ist, wie man die Situation am Zielort einschätzt, kann auf der Website des Auswärtigen Amtes wichtige Informationen finden, denn für jedes Land sind dort die jeweiligen Reise- und Einreisehinweise aufgeführt. Sollte eine Warnung für eine Region bestehen, so erfahren es Urlauber dort besonders detailliert.

Reisewarnungen unbedingt beachten

Eine Reisewarnung sollte man auf keinen Fall ignorieren, da das äußerst gefährlich werden könnte. So heißt es vom Auswärtigen Amt: "Reisewarnungen werden ausgesprochen, wenn davon ausgegangen werden muss, dass jedem Reisenden eine konkrete Gefahr für Leib und Leben droht. Gegebenenfalls wird auch nur vor Reisen in bestimmte Regionen eines Landes gewarnt (Teilreisewarnung). Deutsche, die in diesem Land/dieser Region leben, werden gegebenenfalls zur Ausreise aufgefordert."

Eine Übersicht über die aktuellen Reisewarnungen finden Touristen hier. Zu diesen Ländern zählen beispielsweise hoch riskante Gebiete wie der Irak oder Afghanistan. Daneben  gibt es aber auch Länder mit Teil-Reisewarnungen wie Ägypten oder Nigeria.

Krisenvorsorgeliste

Wer in ein tendenziell eher unsicheres Land reist, kann sich auch beim Auswärtigen Amt registrieren. Im Internet gibt es das Registrierungs-Programm "Elefand" - eine Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland (Krisenvorsorgeliste). So wissen die deutschen Behörden, dass sich ein Reisender im Krisenland aufhält.

Auf der Reise sollten sich Urlauber auf jeden Fall über die aktuelle Situation im Land informieren und auch die Nachrichten verfolgen. Ein Beispiel: Es ist sicherlich von Vorteil, wenn Städtereisende in Istanbul ein Auge auf politische Demonstrationen und Zusammenkünfte haben. Wer im Urlaub stets wachsam ist, kann gegebenenfalls gefährlichen Situationen aus dem Weg gehen, aber natürlich ist ein hundertprozentiger Schutz nie gewährleistet.

Quelle: n-tv.de