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Einreise in Deutschland und USA Spezielle "Schnellspur" geplant

"Vertrauenswürdige" Fluggäste sollen sich künftig in den USA und Deutschland langwierige Ein- und Ausreisekontrollen sparen können. Spezielle Passagiere wie Vielflieger oder Geschäftsleute könnten sich dann einmal biometrisch erfassen lassen, um über eine "Schnellspur" einreisen zu dürfen.

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Die Einreise in die USA und nach Deutschland soll für einen ausgewählten Personenkreis schneller gehen.

Speziell qualifizierte Fluggäste sollen sich künftig gleichermaßen in den USA wie Deutschland langwierige Ein- und Ausreisekontrollen sparen können. Regierungsvertreter beider Staaten besiegelten am Mittwoch in Washington den Plan eines gemeinsamen Programms für sogenannte "vertrauenswürdige Fluggäste", wie das US-amerikanische Heimatschutzministerium mitteilte. Spezielle Fluggäste wie Vielflieger oder Geschäftsleute könnten sich dann einmal gesondert biometrisch erfassen lassen, um an Flughäfen beider Staaten dauerhaft über eine "Schnellspur" einreisen zu dürfen und die Grenzkontrolle ohne lange Wartezeiten hinter sich zu lassen.

Erleichterung und mehr Sicherheit

Entsprechende Programme gibt es bereits in beiden Staaten - jedoch nicht aus einem Guss. In Deutschland beinhaltet das "Programm für die automatisierte Grenzkontrolle" die biometrische Erfassung der Iris. Qualifizierte Teilnehmer des Programms können nach dem Blick in einen Augenscanner und dem Durchziehen ihres Passes durch einen Leseautomaten bequem die Kontrollschalter hinter sich lassen.

"Das gemeinsame Programm wird den transatlantischen Luftverkehr erleichtern und gleichzeitig sicherer machen", sagte der Staatssekretär des Bundesinnenministeriums, Klaus-Dieter Fritsche, der die Absichtserklärung von deutscher Seite unterzeichnete. Das Abkommen "wird den rechtmäßigen Handel und Verkehr zwischen unseren beiden Ländern erleichtern, während es Sicherheitskräften erlaubt, sich auf die ernsthaften Bedrohungen an den Einreisepunkten zu konzentrieren", sagte die Vizechefin des US-Heimatschutzministeriums, Jane Holl Lute.

Quelle: n-tv.de, dpa

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