Testsieger im ÜberblickAkkusauger getestet: Wird Dyson übertrumpft?

Deutlich flexibler und moderner als herkömmliche Kabel-Staubsauger sind Akkusauger: Doch wie schneiden sie im Test ab? Ist der Platzhirsch Dyson wirklich so dominant, wie allgemein angenommen? Wir zeigen die Testsieger.
Mal eben schnell staubsaugen – das klappt mit einem Akkusauger komfortabler als mit einem kabelgebundenen Modell auf Rollen. Der Akkusauger ist flott bereit, lässt sich mit unterschiedlichen Aufsätzen meist schnell anpassen und ist für Kratzer-empfindliche Bodenbeläge und Treppen eine unkomplizierte Lösung.
Akkusauger haben aber auch Nachteile: Die Akkuleistung ist häufig stark begrenzt, das Volumen des Staubbehälters oft arg limitiert und nicht zuletzt sind diese Geräte vergleichsweise kostspielig.
Um nach dem Kauf nicht schnell enttäuscht zu sein, lohnt sich also im Vorfeld das Konsultieren von Tests. Das Verbrauchermagazin Imtest hat jüngst Akkusauger in zwei Preissegmenten unter die Lupe genommen. Wir zeigen die Testsieger.
Akkusauger getestet: Testsieger von Severin
Im Bereich der Akkusauger bis 300 Euro setzt sich bei den Kollegen der Severin HV 7155 als Testsieger durch. Er überzeugt mit schneller Reinigung von Hartböden und Teppichen, viel Zubehör und vergleichsweise leisem Arbeitsgeräusch. Uneingeschränkt empfehlen lässt aber auch er sich nicht:
Severin HV 7155
Für Hartböden und Teppiche
Zwei Saugmodi
Freistehend
Nur bis zu 40 Minuten Akkulaufzeit
Montage und Reinigung etwas umständlich
Relativ lange Ladezeit
Gesamtnote "gut" (2,2)
Nummer eins im Premium-Segment: Akkusauger von Dyson
Wer deutlich mehr Geld für die heimische Bodenreinigung investieren möchte, kommt laut Imtest um einen Dyson nicht herum: Konkret kürt die Redaktion den Dyson Gen5Detect Absolute zum Testsieger in der Kategorie ab 300 Euro. Tierhaare und andere Verschmutzungen entfernt der Dyson auf Hartböden und Teppichen schnell, der Staubbehälter lässt sich mühelos entleeren. Praktisch: Der Akku ist wechselbar. Das ist auch nötig, denn mit maximal 70 Minuten Laufzeit laut Hersteller lassen sich größere Wohnungen häufig nicht am Stück reinigen.
Dyson Gen5Detect Absolute
Für Hartböden und Teppiche
Viel Zubehör
Laser-Licht zeigt Verschmutzungen
LCD-Display mit Informationen
Bis zu 70 Minuten Akkulaufzeit
Drei Saugmodi
Wechselbarer Akku
Steht nicht frei
Relativ lange Ladezeit
Gesamtnote "gut" (1,9)
Akkusauger getestet: Modell von Shark als Kompromiss
Zwischen dem Severin und dem Dyson reiht sich der Shark Detect Pro als Preis-Leistungssieger ein. Die Saugkraft ist in sieben Stufen regelbar, auf Hartböden und Teppichen erledigt der Shark zuverlässig seinen Job. Mit bis zu 60 Minuten Akkulaufzeit laut Hersteller fehlt es ihm aber an Durchhaltevermögen, zudem steht er nicht frei.
Shark Detect Pro
Für Teppiche und Hartböden
Sieben Saugkraft-Einstellungen
Sehr gründliche Entfernung von Tierhaaren
Staubbehälter entleert sich automatisch
Einfache Handhabung
Akkulaufzeit bis zu 60 Minuten
Steht nicht frei
Recht laut (75 Dezibel)
Gesamtnote "gut" (2,1)
Akkusauger-Empfehlung von Stiftung Warentest
Interessierte auf der Suche nach einem Akkusauger, die eher Stiftung Warentest ihr Vertrauen schenken, greifen zum Miele Triflex HX2 Sprinter: Dieser Akkusauger bekam Ende Januar von den Test-Experten die Gesamtnote "gut". Auf der Haben-Seite verbucht der Miele eine "gute Saugleistung" sowie "sehr gute" Haltbarkeit und Sicherheit. Die Handhabung bezeichnet Stiftung Warentest jedoch als "mäßig", der Geräuschpegel auf Teppichen ist "sehr hoch".
Akkusauger getestet: Nicht nur Dyson obenauf
Die Testergebnisse der Akkusauger-Tests zeigen: Dyson mischt vor allem im hochpreisigen Segment ganz oben mit, trotzdem ist der Griff zu dieser Marke kein Muss. Je nach Geldbeutel liefern auch Severin, Shark oder Miele ein sauberes Saugerlebnis ab.
