Sport

"Überrascht und enttäuscht" Becker dementiert Pleite-Berichte

Wie ist es um die Finanzen von Ex-Tennisstar Boris Becker bestellt? Ein Gericht in London hegt Zweifel an seiner Liquidität und erklärt ihn für pleite. Der 49-Jährige lässt seinen Anwalt dementieren.

Tennislegende Boris Becker hat über seinen deutschen Anwalt Medienberichte dementiert, wonach er pleite sei. Ein Gericht in London hatte Becker für zahlungsunfähig erklärt. Sein Rechtsanwalt Christian Schertz erklärte: "Das Verfahren betrifft ein Darlehen, das Herr Becker binnen eines Monats in voller Höhe zurückgezahlt hätte." Das Konkursgericht in der britischen Hauptstadt London hatte das Gesuch der Anwälte Beckers abgelehnt, eine Rückzahlung von mehreren Millionen Euro um weitere vier Wochen aufzuschieben.

Becker sei "überrascht und enttäuscht, dass sich die gegnerische Bank in einem konkreten Zivilverfahren in Großbritannien entschieden hatte, Klage gegen ihn einzureichen". Becker habe englischen Medien erklärt, "dass seine Einkünfte hinreichend veröffentlicht sind und es klar ist, dass er die Mittel hat, um diese Schuld zu begleichen". Obendrein übersteige der Wert der in Rede stehenden Wertanlage "bei weitem das Darlehen bei der Bank".

Die Nachrichtenagentur PA schrieb, die zuständige Justizbeamtin sei "mit Bedauern" zu dem Schluss gekommen, dass es an glaubwürdigen Nachweisen dafür fehle, dass Becker seine "erheblichen" Schulden bald zurückzahlen könne. Im Kern geht es um die Rückzahlung von mehreren Millionen Euro. Becker schuldet das Geld dem privaten Bankhaus Arbuthnot, Latham und Co.

Die Kanzlei Schertz Bergmann Rechtsanwälte kündigte an, Becker werde beantragen, die Verfügung umgehend aufzuheben. "Medienmeldungen, wonach unser Mandant 'pleite' sei, entsprechen damit nicht der Wahrheit", hieß es.

Quelle: ntv.de, jwu/dpa/AFP

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