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Sport
(Foto: REUTERS)
Samstag, 13. Januar 2018

Dreßen "trottelt" nebens Podium: Die Wengen-Elite scheitert an Beat Feuz

Mit Startnummer eins geht der Schweizer Beat Feuz die Lauberhornabfahrt an und legt eine Zeit vor, an der sich die komplette Weltelite vergeblich abarbeitet. Die deutschen Ski-Asse patzen auf der längsten Weltcup-Abfahrt kollektiv im Ziel-S.

Ski-Rennläufer Thomas Dreßen ist nach einer eindrucksvollen Vorstellung bei der traditionsreichen Weltcup-Abfahrt von Wengen nur knapp am "Stockerl" vorbeigeschrammt. Der Mittenwalder kam beim Heimsieg des Schweizer Weltmeisters Beat Feuz auf einen beachtlichen fünften Rang (0,93 Sekunden zurück). Ex-Weltmeister Aksel Lund Svindal (Norwegen/+0,18) wurde Zweiter, Olympiasieger Matthias Mayer (Österreich/+0,67) Dritter. Dessen Landsmann Hannes Reichelt war ebenfalls noch etwas schneller als Dreßen.

Der deutsche Youngster verschenkte das Podium nach kluger Fahrt an der Schlüsselstelle Kernen-S mit einem Patzer im technisch anspruchsvollen Ziel-S. Sein Hintern wurde hier auf die Skier gedrückt, die Bretter standen für einen kurzen Moment quer. Feuz, der zum zweiten Mal nach 2012 am Lauberhorn gewann und mit der Nummer eins ins Rennen gegangen war, holte an genau jener Stelle den entscheidenden Vorsprung auf Svindal heraus.

Ihm sei auf der mit 4270 m längsten Abfahrt im Weltcup etwas die Kraft ausgegangen, erklärte Dreßen sein Malheur. "Als ich Richtung Ziel-S gekommen bin, hat die Blaumeise schon ganz schön zugeschlagen. Deswegen habe ich das leider nicht so optimal erwischt, das wurmt mich ein bisschen. Ansonsten war das eine geile Fahrt", sagte er. Mit Blick auf den kopfschüttelnden Cheftrainer Mathias Berthold ergänzte Dreßen: "Der denkt sich: 'So ein Trottel, jetzt macht er so einen Scheiß schon wieder.'" Hintergrund: Bereits in der Kombi-Abfahrt am Freitag hatte Dreßen kurz vor dem Ziel gepatzt.

Der ebenfalls noch junge Manuel Schmid (24) kam auf einen guten 24. Platz. Die erfahrenen Andreas Sander als 29. und Josef Ferstl auf Rang 46 konnten dagegen nicht zufrieden sein, beide patzten ebenfalls im Ziel-S. "Bis zu den letzten beiden Kurven bin ich sehr gut gefahren. Dann weiß ich auch nicht, was ich da vorhatte", sagte Sander. So, ergänzte er, "ist es ein sehr schlechtes Ergebnis".

Quelle: n-tv.de