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Nach Australien-Ausweisung Djokovic gewinnt Comeback-Match in Dubai

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Djokovic könnte in dieser Woche vom Russen Daniil Medwedew von Platz Eins der Weltrangliste abgelöst werden.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

In Dubai entscheidet der Weltranglisten-Erste seine Erstrundenpartie gegen den Italiener Musetti souverän mit 6:3 und 6:3 für sich. Es ist sein erstes Spiel seit den Querelen um seinen Australian Open-Start. Auf dem Platz findet der Serbe emotionale Worte.

Fünf Wochen nach dem verlorenen Corona-Gerichtsstreit in Australien ist der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic erfolgreich auf die Tennis-Tour zurückgekehrt. In Dubai gewann der Serbe heute seine Erstrundenpartie gegen den Italiener Lorenzo Musetti souverän 6:3, 6:3. Nach 74 Minuten entschied Djokovic sein erstes Match in diesem Jahr für sich und wurde von Fans auch mit serbischen Fahnen bejubelt.

Er habe es sehr genossen, sagte Djokovic im Interview auf dem Platz: "Ich hätte keinen besseren Empfang verlangen können." Seit seinem Halbfinal-Aus im Davis Cup mit dem serbischen Team Anfang Dezember hatte er kein Match mehr bestritten. Die lange Pause hatte gegen den 19 Jahre alten Musetti keine Auswirkungen. Ein Break reichte im ersten Satz. Im zweiten Durchgang nahm Djokovic seinem Gegner zweimal den Aufschlag ab und und wehrte alle sieben Breakbälle gegen sich ab.

"Alles in allem muss ich zufrieden sein mit meinem Tennis", bilanzierte er. Im Achtelfinale bekommt es der Topgesetzte nun mit dem Australier Alex de Minaur oder dem russischen Olympia-Finalisten Karen Chatschanow zu tun, die am Dienstag aufeinandertreffen.

Negativer PCR-Test reicht für Dubai-Start

Für Djokovic geht es in dieser Woche auch um Platz eins in der Weltrangliste. Gewinnt der Russe Daniil Medwedew parallel das Turnier im mexikanischen Acapulco, löst er Djokovic in jedem Fall als Branchenprimus ab. Auch bei mehreren anderen Szenarien ist ein Wechsel an der Weltranglisten-Spitze möglich.

Um in Dubai spielen zu können, reicht dem nicht gegen das Coronavirus geimpften Djokovic ein negativer PCR-Test. An den Australian Open im Januar hatte der Rekordsieger nicht teilnehmen können, weil seine medizinische Ausnahmegenehmigung vom Turnier für die Einreise nicht ausreichte. Ein Bundesgericht hatte seinen Einspruch gegen die Ausweisung einen Tag vor dem Auftakt endgültig abgewiesen.

Quelle: ntv.de, mpe/dpa

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