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"Jetzt ist er mal dran" Ex-Mainzer drücken Klopp die Daumen

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Mainzer Kulttrainer Klopp: Über Dortmund ging es bis zum FC Liverpool - bis in sein mittlerweile drittes Champions-League-Finale.

(Foto: picture alliance / Thomas Frey/d)

Jürgen Klopp hat den 1. FSV Mainz 05 einst in die Bundesliga geführt, ehe er mit Dortmund Meister wurde und zum FC Liverpool ging. Mit den Reds steht er nun erneut im Endspiel der Champions League. Für die ehemalige Mainzer Klubführung steht der Gewinner schon fest.

Christian Heidel rechnet mit einem Champions-League-Triumph des FC Liverpool und seines langjährigen Weggefährten Jürgen Klopp. "Ich glaube einfach, jetzt ist er mal dran. Und es gibt auch nur wenige, die ihm das nicht gönnen würden", sagte Heidel. Er hatte 2001 als Manager des 1. FSV Mainz 05 den damaligen Abwehrspieler - ohne Trainerschein - zum Chefcoach des Fußball-Zweitligisten gemacht.

Heidel selbst fliegt auch zum Finale der Liverpooler an diesem Samstag (ab 21 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) gegen den Premier-League-Konkurrenten Tottenham Hotspur nach Madrid. "Ich habe mir das organisiert", sagte der 55-Jährige, der zuletzt Manager beim FC Schalke 04 war und scherzte: "Wenn ich jetzt sage, dass ich die Karte von Kloppo bekommen habe, dann rufen ihn alle an."

Der frühere Mainzer Clubpräsident Harald Strutz meinte: "Ich werde Kloppo nicht anrufen und fragen: Hast du eine Karte? Ich gehe davon aus, dass er sein Telefon abstellt." Für den 68 Jahre alten Funktionär hätte das Klopp-Team den Endspiel-Sieg "absolut verdient. Ich glaube, dass die ganze Welt es Liverpool gönnen würde".

Klopp hatte die Rheinhessen 2004 im dritten Anlauf in die Bundesliga geführt, ehe er 2008 weiter zu Borussia Dortmund zog. 2013 verlor er mit dem BVB gegen den FC Bayern München das Königsklassen-Finale, im Vorjahr musste er sich Real Madrid mit den Reds geschlagen geben.

Quelle: n-tv.de, bad/sid

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