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Gegner für EM-Hauptrunde fix Formstarke Österreicher fordern DHB-Team

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Österreichs Nikola Bilyk traf erzielte in bislang drei Spielen insgesamt 28 Tore.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Der Co-Gastgeber zeigt sich in bestechender Form, mit drei Siegen aus drei Spielen zieht Österreich in die Hauptrunde der Handball-EM ein und trifft dort auf das DHB-Team. Tschechien zieht wenig später nach. Frankreich gelingt ein versöhnlicher Abschluss eines verkorksten Turniers.

Österreich hat bei der Handball-EM souverän die Hauptrunde erreicht und ist dort damit dritter Gegner der deutschen Nationalmannschaft. Der Co-Gastgeber der Endrunde um die Bundesligaprofis Robert Weber (SG Nordhorn-Lingen/7 Tore) und Nikola Bilyk (THW Kiel/6) feierte mit dem 32:28 (18:12) gegen Nordmazedonien den dritten Sieg im dritten Spiel und nimmt 2:0 Punkte in die nächste Turnierphase mit.Auch der Zweitplatzierte der Gruppe B wird in der Hauptrunde auf Deutschland treffen. Das Weiterkommen sicherte sich Tschechien durch ein 23:19 (9:10) gegen die Ukraine.

Die deutsche Hauptrundengruppe

1. Spanien 9:1 Punkte +26 Tore
2. Kroatien 9:1 +14
3. Deutschland 6:4 +16
4. Österreich 4:6 -17
5. Weißrussland 3:7 -22
6. Tschechien 0:10 -17

Spanien und Kroatien stehen im Halbfinale, Deutschland bestreitet am Samstag (16 Uhr/ Liveticker auf ntv.de) gegen Portugal das Spiel um Platz fünf.

Für die zweite Hauptrundengruppe haben Vize-Weltmeister Norwegen, Portugal, Slowenien und Schweden ihre Plätze sicher. Norwegen setzte sich im Duell um Platz eins in Gruppe D gegen Portugal mit 34:28 (16:14) durch, die Iberer holten Rang zwei. In Gruppe F holte auch das vom ehemaligen Flensburg-Trainer Ljubomir Vranjes betreute Team aus Slowenien den dritten Erfolg im dritten Spiel und damit den Gruppensieg. Der WM-Dritte von 2017 gewann zum Abschluss in Göteborg gegen die Schweiz mit 29:25 (16:10) und wird damit in der zweiten Hauptrundengruppe starten.

Immerhin noch ein Sieg für Frankreich

Frankreich fährt zumindest nicht sieglos nach Hause: Der dreimalige Weltmeister und EM-Dritte von 2018, dessen Aus bereits festgestanden hatte, holte beim 31:23 (14:13) gegen Bosnien-Herzegowina in Trondheim den ersten Erfolg. Valentin Porte von Montpellier HB war mit sieben Treffern bester Werfer. Das deutsche Team von Trainer Christian Prokop spielt zum Auftakt der zweiten Turnierphase am Donnerstag gegen Weißrussland, es folgen die Duelle mit Kroatien (Samstag) und Österreich (Montag). Am Mittwoch kommender Woche geht es dann gegen Tschechien oder die Ukraine.

Wie Titelverteidiger Spanien und Ex-Weltmeister Kroatien beginnt auch Österreich die Hauptrunde mit zwei Zählern. Deutschland startet wie die restlichen Gruppenkonkurrenten dagegen punktlos: Aus der Gruppenphase werden nur die Punkte mitgenommen, die gegen ebenfalls für die Hauptrunde qualifizierte Gegner eingefahren wurden. Deutschland hatte gegen Spanien klar mit 26:33 (11:14) verloren.

Quelle: ntv.de, tsi/dpa/sid