Fußball-WM 2019

Bälle, Bambi, Bussis und Bikini DFB-Frauen instagrammen erfrischend echt

imago29098559h.jpg

Sara Däbritz und ihre Kolleginnen pflegen einen weniger maschinellen Instagram-Stil, als viele der männlichen Fußball-Stars.

(Foto: imago/foto2press)

Nach ihrem Traumtor per Sonntagsschuss zum deutschen Auftaktsieg bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen gegen China springt die Matchwinnerin Giulia Gwinn jubelnd in die Luft. Einen mindestens so fulminanten Satz macht im Anschluss ihr Instagram-Account. Mehr als 50.000 Menschen folgen der 19-Jährigen plötzlich und sehen all das, was sie von sich preisgibt. Wer dieser Tage den Stars des deutschen Frauen-Nationalteams im Netz nachspürt, dem dürfte in der Bilderwelt von Instagram schnell auffallen: Hier ist vieles noch ganz anders, als bei den männlichen Fußball-Stars. Von der mächtigen Marketing-Maschinerie bislang augenscheinlich meist verschont, machen Gwinn, Popp, Däbritz und Co. einen erfrischend authentischen Eindruck: ballverliebt und ganz privat zwischen Rasen und Strand.

Klar, über allem steht der Fußball. Da werden Wechsel verkündet, Titel gefeiert, Medaillen und Pokale geküsst ...

*Datenschutz

... und Traumtor-Videos in Dauerschleife gespielt - Giulia Gwinn kann das nämlich nicht nur bei der WM.

*Datenschutz

Durch die Bank dreht sich bei den 22 Damen (Torfrau Almuth Schult ist als einzige nicht bei Instagram) vieles um den Sport. Aber selbst hier, wo inhaltliche Parallelen zum männlichen Instagram-Fußball-Universum bestehen, ergibt sich ein anderes Bild. Hier steht die Liebe zum Ball oft im Vordergrund, nicht jeder Post ist perfekt durchgestylt, es werden nicht ständig neue Schuhe ins Bild gehalten oder die neue Frisur präsentiert. Den Frauen reichen simple Zöpfe.

*Datenschutz

 

Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel, das Potenzial bleibt Sponsoren selbstredend nicht verborgen und Lina Magull und ihre Kolleginnen influencen ihre zigtausend Follower von Zeit zu Zeit für Adidas und Co. Aber selbst bei Deutschlands gefeierter Spielmacherin und Superstar Dzsenifer Marozsán gibt es mehr Fotos mit ihren Hunden, als mit polierten Tretern.

*Datenschutz

Überhaupt sind Hunde im Team eine Art ständiger Wegbegleiter. Alex Popp schlüpft für ihren Vierbeiner auch gerne selbst mal in die Trainer-Rolle. Das sogar richtig professionell, schließlich absolvierte sie eine dreijährige Ausbildung als Tierpflegerin im Tierpark Essehof.

*Datenschutz

Und wer kein eigenes Haustier hat, der füttert eben Bambi.

*Datenschutz

 

Aber das Privatleben, in das die Frauen mitnehmen, ist eben auch nicht nur Cat-Content und Ponyhof. Auch Intimes, wie die Trauer über verlorene Familienmitglieder oder Leonie Maiers Freude über als Patenkind hinzugewonnene findet ihren Platz.

*Datenschutz

Und noch etwas ist anders bei den Frauen. Abseits des durchkapitalisierten Ellenbogengeschäfts, das den Männerfußball auch in den sozialen Netzwerken in den Klammergriff genommen hat, gibt es für viele - oft auch erzwungenermaßen - noch ein professionelles Leben neben dem Platz.

*Datenschutz

Aber: Auch wenn das alles anstrengend und das Fußballerinnen-Leben beileibe kein Zuckerschlecken ist, ...

*Datenschutz

... es ist auch nicht alles nur Ackern und Schuften und Arbeiten und Trainieren.

*Datenschutz

 

Manchmal brauchen auch Vorzeige-Leistungssportler Urlaub. Und selbst dorthin nimmt uns das Team mit.

*Datenschutz

Und wenn es nicht grade der Winterurlaub ist, dann darf natürlich auch das eine oder andere Bikini-Strand-Foto nicht fehlen.

*Datenschutz

*Datenschutz

*Datenschutz

*Datenschutz

 

Authentisch, ehrlich, smart und privat: Diese Frauen wissen, wie sie sich verkaufen und müssen sich neben ihren männlichen Kollegen keinesfalls verstecken. Denn was Ronaldo kann ...

*Datenschutz

 

... kann Sara Doorsoun schon lange.

*Datenschutz

 

Quelle: n-tv.de, mra

Mehr zum Thema