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Sensationserfolg der Handballer Füchse Berlin gewinnen Klub-WM

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Guter Start in die neue Saison für die Füchse Berlin.

(Foto: imago/Eibner)

Gleich zu Beginn der Saison setzen die Füchse Berlin ein Ausrufezeichen. Angeführt vom überragenden Silvio Heinevetter dreht das Hauptstadtteam einen haushohen Rückstand im Finale der Klub-WM und schlägt Titelfavorit Paris St. Germain mit einem Tor.

Die Füchse Berlin haben den haushohen Favoriten Paris St. Germain geknackt und sich mit einer sensationellen Energieleistung erneut den Titel bei der Handball-Klub-WM gesichert. Im Finale von Doha besiegten die Berliner die schwerreichen Pariser um Nationalmannschafts-Kapitän Uwe Gensheimer überraschend mit 29:28 (12:15) und wiederholten damit ihren Vorjahrescoup.

Dabei liefen die Füchse gegen PSG, das mit Gensheimer und dem dänischen Welthandballer Mikkel Hansen in der Saison 2016/17 der große Favorit auf den Champions-League-Sieg ist, nahezu die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterher und lagen Mitte der zweiten Halbzeit noch mit sieben Toren zurück.

Angeführt vom überragenden Nationaltorhüter Silvio Heinevetter gelang Berlin dann aber die nicht mehr für möglich gehaltene Wende. PSG hatte sich bereits frühzeitig abgesetzt und führte nach 17 Minuten mit 10:5. Die Berliner zeigten aber Moral, kämpften sich immer wieder heran. In der zweiten Halbzeit machte der Bundesligist aus einem 15:22 (39.) ein 22:23 (46.), kam in der 57. Minute zum Ausgleich (27:27) und kurz darauf zum 28:27 (59.) - die erste Führung seit Minute sieben (3:2).

Gensheimer-Einstand missglückt

Der 29-jährige Gensheimer, der im Sommer von den Rhein-Neckar Löwen an die Seine gewechselt war, verpasste damit den perfekten Einstand bei seinem neuen Arbeitgeber - und seine zweite internationale Vereins-Trophäe: 2013 hatte Gensheimer mit den Löwen den EHF-Pokal gewonnen.

Zuvor war der Titel bei der Klub-WM bei neun Austragungen sechsmal nach Spanien gegangen. Vor den Füchsen hatte der THW Kiel (2011) als erster deutscher Verein den Cup geholt. Einziger nichteuropäischer Sieger war 2002 bei seinem Heimspiel Al-Sadd aus Katar.

Quelle: ntv.de, jgu/sid