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"Definitive" Zusage an IOC Nordkorea bei Olympia in Tokio und Peking

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Entspannte Stimmung beim Diktator: Bach berichtet, das Gespräch mit Kim sei "offen und fruchtbar" gewesen.

(Foto: AP)

Die Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang hat eine Entspannungsphase auf der koreanischen Halbinsel eingeleitet. Nun meldet IOC-Chef Bach den nächstn Coup: Die Nordkoreaner haben auch für die Spiele 2020 und 2022 zugesagt.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un will nach Angaben von IOC-Chef Thomas Bach nordkoreanische Delegationen zu den Olympischen Sommerspielen 2020 nach Tokio und zwei Jahre später auch zu den Winterspielen nach Peking entsenden. "Sie haben uns gesagt, dass sie definitiv" an den Spielen teilnehmen wollten, sagte Bach bei seiner Ankunft in Peking nach seiner Rückkehr aus Pjöngjang.

Der Chef des Internationalen Olympischen Komitees hatte sich seit Donnerstag zu dreitägigen Gesprächen in Nordkorea aufgehalten. Dabei war er auch mit Machthaber Kim zusammengekommen. Das Gespräch mit Kim bezeichnete er als "offen und fruchtbar".

Nordkorea hatte sich bereits im Februar an den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang beteiligt. Bei der Eröffnungsfeier marschierten die Sportler der verfeindeten koreanischen Staaten gemeinsam unter der Einheitsflagge ins Stadion ein, beim Frauenhockey traten beide Länder mit einem gemeinsamen Team auf.

Die Spiele trugen zu einer rasanten Entspannung der Lage auf der koreanischen Halbinsel bei. Beide Staaten vereinbarten inzwischen für den 27. April ein historisches Gipfeltreffen zwischen Kim und Südkoreas Staatschef Moon Jae In im Grenzort Panmunjom. Bis Ende Mai soll es auch ein Treffen zwischen Kim und US-Präsident Trump geben.

Quelle: n-tv.de, mbo/AFP

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