Sport

Furios ins Conference-Finale Nowitzki wird Zeuge von großem Mavs-Erfolg

713470b2873eae7e6a0eb1c3ac94c337.jpg

Nowitzki ist sehr zufrieden mit Doncic.

(Foto: AP)

Der Titeltraum lebt: Erstmals seit 2011 schaffen die Dallas Mavericks den Einzug in die Finals der Western Conference der NBA. Einen furiosen Auswärtssieg bei den Phoenix Suns sieht Klublegende Dirk Nowitzki vor Ort und feiert mit Luka Doncic. Grund zur Freude hat auch Daniel Theis.

Dirk Nowitzki und Luka Doncic lagen sich nach dem Spielende mit breitem Grinsen in den Armen. Soeben hatten die Dallas Mavericks die Phoenix Suns im entscheidenden siebten Spiel der zweiten NBA-Playoff-Runde mit 123:90 dominiert und waren damit in die Western Conference Finals der nordamerikanischen Basketball-Profiliga eingezogen - zum ersten Mal seit 2011, als Nowitzki die Mavs zur Meisterschaft geführt hatte.

"Was habe ich euch gesagt?!", scherzte Nowitzki mit einigen anderen Mavs-Spieler auf dem Feld. Die deutsche Basketballlegende verfolgte das Auswärtsspiel der Mavericks in Phoenix vor Ort und erlebte seinen früheren Nationalmannschaftskollegen Maxi Kleber und eine 30-Punkte-Führung der Mavs zur Halbzeit. "'Let's go Mavs'-Sprechchöre sind hier zu hören", schrieb ein verwunderter Nowitzki auf Twitter über die Zuschauerresonanz in der Heimspielstätte der Suns, wo sich viele ob des deutlichen Rückstands vorzeitig verabschiedeten oder die eigene Mannschaft ausbuhten.

Nowitzki gibt Selbstvertrauen

Doncic freute sich, den Sieg vor den Augen Nowitzkis eingefahren zu haben. "Wenn du Dirk am Spielfeldrand bei einem Auswärtsspiel siehst, dann gibt dir das Selbstvertrauen", erklärte Doncic auf der Pressekonferenz. Der Aufbauspieler überragte mit 35 Punkten - schon zur Halbzeit hatte er mit 27 Zählern so viele erzielt wie das gesamte Suns-Team.

"Er ist Luka. Er liebt diese Bühne. Je größer sie wird, desto besser spielt er. Er hat den Ton angegeben", lobte Mavs-Trainer Jason Kidd seinen Schützling. "Ich mag diese Spiele: Es herrscht Druck, wir waren der Außenseiter, aber wir alle haben daran geglaubt", sagte der Slowene Doncic. Über die gesamte Playoff-Serie gegen die Suns war er mit durchschnittlich 32,6 Punkten, 9,9 Rebounds und 7,0 Assists der bestimmende Akteur.

"Ich kriege das Lächeln nicht mehr aus dem Gesicht", sagte Doncic freudig über den Sieg und das Weiterkommen. In den ersten sechs Spielen der Playoff-Serie hatte immer die Heimmannschaft gewonnen, ehe die Mavs in der entscheidenden siebten Partie auswärts als Sieger vom Parkett gingen. "Das Team war unglaublich. Ich kann mich nicht erinnern, wann ein Auswärtsteam in einem siebten Spiel eine solche Leistung vollbracht hat", fügte der Mavericks-Star und legitime Nachfolger Nowitzkis an. Im Halbfinale trifft Dallas nun auf die Golden State Warriors um Steph Curry.

Auch Celtics feiern

Mehr zum Thema

Grund zur Freude gibt es auch bei Daniel Theis: Der Nationalmannschaftskollege von Kleber steht mit seinen Boston Celtics ebenfalls in den Conference Finals. Der Rekordchampion kegelte Titelverteidiger Milwaukee Bucks nach einer dominanten Vorstellung in Spiel sieben mit 109:81 aus dem Titelrennen.

Die Celtics konnten sich vor allem auf Jayson Tatum (23 Punkte) und Grant Williams (27) verlassen, bei den Bucks hatte nur Superstar Giannis Antetokounmpo etwas entgegenzusetzen (25 Punkte, 20 Rebounds). Theis blieb in sechs Minuten Spielzeit ohne Zähler. Auf dem Weg ins Finale bekommen es die Celtics nun mit den Miami Heat zu tun.

Quelle: ntv.de, ara/dpa/sid

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen