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Bucks siegen, Ärger für 76ers Viel Ärger um letzten Pfiff beim NBA-Krimi

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Giannis Antetokounmpo drückt der Serie gegen die Boston Celtics seinen Stempel auf.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Die Boston Celtics machen im Playoff-Spiel gegen die Milwaukee Bucks einen gewaltigen Rückstand fast wett, doch mit der letzten Szene des Spiels endet die Aufholjagd erfolglos - und mit viel Ärger.

Die Milwaukee Bucks haben in den NBA-Playoffs einen knappen Sieg erkämpft. In heimischer Halle gewannen die Bucks 103:101 (46:50) gegen die Boston Celtics und führen in der Serie mit 2:1.

Angeführt vom überragenden Giannis Antetokounmpo, der 42 Punkte beisteuerte, führten sie im Schlussviertel bereits mit 17 Zählern. Die Gäste kämpften sich aber zurück und hatten kurz vor Schluss sogar die Möglichkeit, die Verlängerung zu erreichen. Marcus Smart wurde dabei von Jru Holiday gefoult und wähnte sich dabei in der Wurfbewegung. Damit hätte er drei Freiwürfe bekommen.

Die Schiedsrichter entschieden jedoch auf ein normales Foul, so dass er nur zwei Freiwürfe bekam und nicht ausgleichen konnte. "Er hat den Ball gefangen und dreht sich zum Wurf. Beide Füße stehen. Das ist eine Fehlentscheidung", sagte Bostons Trainer Ime Udoka. Smart ist sich ebenfalls sicher, dass er mit seinem Team Opfer einer Fehlentscheidung geworden war: "Wir wussten, dass sie foulen würden und ich war schon in meiner Wurfbewegung, die Referees sahen es anders."

"Wie viel kostet es mich?"

Der Ärger über die Referees verband übrigens Sieger und Besiegte, die allesamt unzufrieden mit der Leistung der Schiedsrichter waren: "Wie viel kostet es mich, wenn ich die Leistung eines Refs bewerte? Sind das 20.000 Dollar?", fragte Topscorer und Superstar Giannis Antetokounmpo, der sein Team zum Sieg geführt hatte. "Ich sollte das nicht machen, weil das jede Menge Geld ist. Ich muss schließlich für Windeln bezahlen."

Beinahe hätte es für die Celtics trotz der umstrittenen Entscheidung noch für die Verlängerung gereicht: Smart versenkte den ersten Freiwurf und verwarf den zweiten absichtlich, um seinem Team nochmal die Möglichkeit zu geben, entscheidend in Ballbesitz zu kommen. Und der Ball landete tatsächlich noch im Korb der Hausherren, doch die Spielzeit war bereits um wenige Wimpernschläge abgelaufen.

Die NBA hat die Philadelphia 76ers und Basketball- Superstar Joel Embiid derweil mit einer Geldstrafe von 50.000 Dollar belegt. Grund dafür sei ein Verstoß gegen die Regel zur Berichterstattung bei Verletzungen gewesen. Dies sei im Fall von Embiid nicht "in einer exakten und fristgerechten Art und Weise" vor Spiel 3 der Playoff-Serie erfolgt, hieß es in einer NBA-Mitteilung. Embiid stand am Freitag in der Partie gegen die Miami Heat nach seiner Gehirnerschütterung und Gesichtsfraktur überraschend wieder in der Startaufstellung der 76ers. Laut Profi-Liga NBA hatte der Klub verpasst, den aktuellen Status des Centers bekannt zu geben.

Quelle: ntv.de, ter/dpa

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