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NBA-Titelverteidiger legt vor Warriors zerlegen Rockets, Cavs sind zurück

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Curry zeigt im dritten Playoff-Spiel, wieso er schon zweimal MVP war.

(Foto: AP)

In der NBA marschiert Titelverteidiger Golden State Warriors weiter Richtung Playoff-Finale. Superstar Stephen Curry überragt bei der 41-Punkte-Demontage gegen die Houston Rockets. Im Osten sorgt das Basketball-Team aus Cleveland für ein Comeback-Spektakel.

Die Golden State Warriors haben in der NBA den nächsten Schritt in Richtung Titelverteidigung gemacht. Die Mannschaft um Basketball-Superstar Stephen Curry gewann das dritte Spiel der Playoff-Halbfinal-Serie gegen die Houston Rockets deutlich 126:85 (54:43). Nach dem klaren Heimerfolg führen die Warriors in der Best-of-Seven-Serie mit 2:1 nach Spielen. Curry überzeugte nach zwei unterdurchschnittlichen Spielen zum Serien-Auftakt mit 35 Punkten in Spiel drei, 18 davon erzielte er allein im dritten Viertel. "Das ist mein verdammtes Haus!", schrie Curry nach einem erfolgreichen Korb. Der zweimalige Liga-MVP (wertvollster Spieler) holte außerdem sechs Rebounds im Spiel.

Kevin Durant steuerte 25 Punkte zum Erfolg der Warriors bei. Draymond Green verbuchte mit zehn Punkten und 17 Rebounds ein Double-Double. "Heute Abend drehte sich alles um Verteidigung und Ballkontrolle", erklärte Warriors-Trainer Steve Kerr im Anschluss. Mit dem 16. Playoff-Heimsieg in Folge stellten die Kalifornier zudem einen neuen NBA-Rekord auf. Sie übertrafen damit die Bestmarke der Chicago Bulls, die zu Beginn der 1990er 15 Playoff-Heimspiel in Folge gewinnen konnten. Bei den Texanern war Superstar James Harden mit 20 Punkten am erfolgreichsten. Der 28-Jährige verteilte außerdem neun Assist. Rockets-Aufbauspieler Chris Paul erzielte 13 Punkten und holte zehn Rebounds.

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Superstar James ist einmal mehr bester Spieler der Cleveland Cavaliers.

(Foto: AP)

"Wir hatten nicht den Antrieb, den wir im zweiten Spiel hatten", sagte Houston-Trainer Mike D'Antoni nach der Niederlage seines Teams. "Wir sind zu unserer Spielweise aus dem ersten Spiel zurückgekehrt. Wir haben keine Spielzüge kreiert und wir haben unsere Würfe nicht getroffen". Die 41-Punkte-Niederlage war die höchste Playoff-Pleite in der Vereinsgeschichte der Rockets. Das vierte Spiel der Western-Conference-Finalserie wird am Dienstag ebenfalls im kalifornischen Oakland ausgetragen.

Comeback von Cleveland

Im Osten haben sich derweil die Cleveland Cavaliers im dritten Halbfinalspiel eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Mannschaft von Basketball-Superstar LeBron James deklassierte nach den beiden Auftaktniederlagen die Boston Celtics in Spiel drei 116:86 (61:41) und konnte in der Best-of-Seven-Serie auf 1:2 verkürzen. Am heutigen Montag kann der Vorjahresfinalist mit einem Erfolg über die Mannschaft des verletzten Nationalspielers Daniel Theis im zweiten Heimspiel für den Serien-Ausgleich sorgen.

"Der Unterschied zu den bisherigen Spielen lag in der Defensive. Wir haben deutlich besser verteidigt", erklärte James, der mit 27 Punkten bester Schütze war. "Aber heute war es eine perfekte Team-Leistung. Jeder hat seine Leistung gebracht, egal, ob er in der Startformation stand oder von der Bank kam." Neben James konnten fünf weitere Cavs-Spieler zweistellig punkten. Bei den enttäuschenden Celtics war Jayson Tatum (18 Punkte) bester Scorer.

Vorentscheidend war bereits das erste Viertel. 15 Punkte betrug bereits der Vorsprung nach zwölf Minuten. Die Führung bauten die Cavaliers in jedem Viertel weiter aus und demontierten am Ende Boston mit 116:86. "Sie werden in Spiel vier anders auftreten. Da bin ich mir sicher. Trainer Brad Stevens wird sie wieder zurückführen", sagte James.

Quelle: n-tv.de, jgu/dpa

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