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Mick Schumacher über den Vater "Wie ich fahre, hat viel mit ihm zu tun"

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Mick Schumacher eifert seinem berühmten Vater nach.

(Foto: dpa)

In der Formel 3 fährt Mick Schumacher auf der Erfolgswelle - und weckt damit Hoffnungen bei jenen Fans, die den 19-Jährigen gern in der Königsklasse sehen würden. Der Nachwuchsprofi selbst führt seine positive Rennbilanz allerdings auch auf seinen Vater zurück.

Nachwuchsrennfahrer Mick Schumacher hat seinen Vater Michael in einem Interview als großes Idol und Vorbild bezeichnet. "Er hatte einen großen Einfluss auf mich. Ich verfolge alles, was er gemacht hat und versuche, etwas davon für mich zu übernehmen", sagte der 19-Jährige der BBC über seinen prominenten Vater, den Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher. "Wie ich heute fahre, hat viel mit ihm zu tun."

Mick Schumacher fährt derzeit in seinem zweiten Jahr in der Nachwuchsserie Formel 3. Dort hat er bereits zwei Saisonsiege gefeiert und träumt mittelfristig vom Sprung in die Formel 1. Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey würde einen Aufstieg von Schumachers Sohn in die Königsklasse des Motorsports begrüßen. "Das wäre natürlich eine großartige Story", hatte Carey Anfang August in einem "Bild"-Interview erklärt.

Schumacher spiele als Rekordweltmeister immer noch "eine einzigartige Rolle in der Formel 1", so der Manager. "Er ist eine Ikone unseres Sports und wird das auch immer bleiben."Am 29. Dezember 2013 war Schumacher bei einem Skiausflug im französischen Méribel gestürzt und hatte dabei ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Anschließend lag er für mehrere Monate im Koma. Seither wurde der siebenfache Weltmeister nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen.

Die Familie legt viel Wert auf Privatsphäre. Informationen über den Gesundheitszustand gibt es grundsätzlich nur vom Management der Formel-1-Legende. Davon profitiert auch Mick Schumacher. "Ich kann in die Stadt gehen, und die Leute wissen nicht, wer ich bin", sagte der 19-Jährige: "Ich glaube, wir haben einen guten Job gemacht, um Privates wirklich privat zu halten."

Quelle: n-tv.de, jug/sid/dpa

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