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Handball-WM im Re-LIVE Wolff und DHB-Abwehr frustrieren Island

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Die deutschen Handballer gewinnen auch das erste WM-Hauptrundenspiel gegen Island - dank starker Abwehr und Torwart Andreas Wolff.

(Foto: imago/wolf-sportfoto)

Erstes Spiel in der Hauptrunde, erster Sieg: Die deutschen Handballer bleiben bei der Heim-Weltmeisterschaft ungeschlagen. Gegen Island gibt's in Köln einen klaren Erfolg - mit kleinen Patzern. Das Spiel im RE-Live.

FAZIT (III): Frage von Moderator Alexander Bommes an den ARD-Experten Dominik Klein: "Auf einer Skala von eins bis zehn, wie weit offen steht die Tür zum Halbfinale?" Kleins klare Ansage: "neun". Klingt gut, nehmen wir so, auch wenn der Bundestrainer mächtig zusammenzuckt.

So, besser können wir uns eh nicht verabschieden. Machen Sie es sich heute Abend und am morgigen Sonntag schön. Montag ist der Kollege Michael Bauer unser Ticker-Titan. Glück auf.

Unseren Spielbericht finden Sie hier!

FAZIT (II): "Island ist keine Wundertüte. Sie haben eine richtig gute Mannschaft. Wir haben das heute richtig gut gemacht. Wir hatten am Anfang ein bisschen Probleme gegen Palmarsson, bis er sich verletzt hat. Das tut mir leid für ihn", sagt Kapitän Uwe Gensheimer. "Jetzt kommen nochmal richtig harte Brocken. Wir werden uns gut vorbereiten. Wir werden alles reinwerfen."

FAZIT (I): "Die Atmosphäre ist der Wahnsinn, ich habe so etwas noch nie erlebt", sagt Paul Drux. "Ich werde diese Spiele nicht vergessen. Ich kann das nicht in Worte fassen, das macht so einen Spaß", erklärt er in der ARD. Auch der Bundestrainer findet für die Stimmung kaum andere Worte. "Es ist die schönste Zeit, die wir hier erleben dürfen."

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Kai Häfner setzt den Schlusspunkt.

(Foto: imago/wolf-sportfoto)

ENDE, 24:19: Das war's! Auch wenn in den letzten Minuten ein paar kleine Patzer im Spiel waren, so macht die deutsche Leistung Mut für die kommenden Aufgaben am Montag gegen Kroatien (20.30 Uhr, natürlich tickern wir live) und am Mittwoch gegen Spanien (20.30 Uhr tickern wir natürlich auch live). Mann des Spiels ist übrigens Steffen Fäth. Verdient.

Auflösung zum Singsang: "Oh wie ist das schön"

60. Minute, 24:19: Fabian Böhm spielt Häfner frei - Tor. Feierabend. Die Fans singen. Raten Sie mal was. Kleiner Tipp: Ein WM-Evergreen.

59. Minute, 23:19: Siebenmeter für Stefan Rafn Sigurmannsson. Der Isländer will den Ball über Wolff werfen, der aber klappt die Arme spektakulär zusammen. Der Titan steht jetzt bei zwölf Paraden - und 50 Prozent gehaltener Würfe.

58. Minute, 23:19: Wir befinden uns in einer Zeitschleife. Ballverlust Drux (leicht), Gegenzug und Tor Gudjonsson (hart).

57. Minute, 23:18: Wir unterbrechen die Drux'sche Lobeshymne für folgende Ansage: Ballverlust Drux (leicht), Gegenzug und Tor Gudjonsson (hart).

56. Minute, 23:17: Mein lieber Kokoschinski, wo holt Drux diese Energie her. Zug zum Tor, Wurf aufs Tor, Tor. Sie können folgen?

55. Minute, 22:17: Whooohooo, der Wolff! Im Fallen pariert der Titan einen Wurf von Gudjonsson - aber so was von schön, das sollten sie per Google nacharbeiten.

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Die deutsche Abwehr steht überragend.

(Foto: REUTERS)

55. Minute, 22:17: Steht die Abwehr mal schlecht, ist der Pfosten mal nicht da, dann gibt's ja auch noch den starken Wolff - er fischt einen Gudmundsson-Wurf weg.

53. Minute, 22:17: Drux, der Durchsetzer. Gibt's das Wort? Egal, wir reden lieber über Tore. Die machen die Isländer auch in dieser zweiten Halbzeit nur sehr wenig, weil Deutschlands Abwehr weiter einen sensationellen Job macht - manchmal hilft auch der Pfosten, so auch gegen Sigvaldi Gudjonsson. Auszeit Island. Prokop sagt: "Es geht nur um den Sieg."

52. Minute, 21:17: Jonsson mit dem nächsten Stürmerfoul, Häfner mit dem nächsten Tor. Zwischen beiden Aktionen lagen acht Sekunden. Übrigens: Kohlbachers Behandlung ist abgeschlossen, Palmarsson dagegen spielt weiter nicht.

51. Minute, 20:17: Gudmundsson hämmert den Ball an die Latte, den Abpraller fischt sich Arnarsson, Tor.

48. Minute, 20:16: Strobel unter Druck, Zeitspiel droht. Sein Anspiel an den Kreis misslingt. Der Mittelmann bügelt seinen "Fehler" aber direkt wieder aus und zieht auf der anderen Seite das Foul. Stark antizipiert.

47. Minute, 20:16: Kohlbacher zieht das Stürmerfoul gegen Kristjansson und bleibt liegen, er hat offenbar Schmerzen am Ellenbogen - am Ellenbogen war er schon mal schwerer verletzt. Wir drücken die Daumen, dass es gleich weitergeht.

46. Minute, 20:16: Auszeit. Prokop erwartet einen siebten Feldspieler bei den Isländern und ermahnt seine Männer die Mitte um Pekeler und Lemke dichtzumachen. Ob's klappt?

45. Minute, 20:16: Sieben Würfe, sechs Treffer - Fäth ist im Spiel und Deutschland erleichtert. Ein bisschen weniger Drama - oder nicht?

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Läuft wieder.

(Foto: dpa)

44. Minute 19:16: Pekeler muss runter. Sein Trikottest war zu ausgiebig. Die Isländer bekommen aber keinen Abschluss hin, ein Pass landet im Aus - Prokop feiert eine kleine Ballgewinnparty.

42. Minute, 19:16: Immer wieder Fäth, immer wieder heftig - 107 km/h. Auf der Gegenseite hält Wolff einen Siebenmeter gegen Gunnarsson und schreit seine Freude darüber laut, sehr laut hinaus.

41. Minute, 18:16: Gudmundsson nagelt weiter munter drauf los, nächster Treffer. Prokop reagiert und bereitet einen Wechsel in der deutschen Abwehr vor. Der unfassbar große Finn Lemke soll kommen.

40. Minute, 18:15: Wiencek am Kreis - gute Idee. Findet Wiencek auch.

40. Minute, 17:15: Island hat Feuer, Island hat Gunnarsson, Island hat Tor.

39. Minute, 17:14: Wenn Sie es nicht im Fernsehen gesehen haben, dann googeln Sie später mal: Drux hat freie Bahn, wechselt vor dem Kreis noch die Hand und dreht den Ball dann überragend an Gustavsson vorbei.

39. Minute, 16:14: Gudmundsson - nur noch zwei.

38. Minute, 16:13: Arnarsson - nur noch drei.

37. Minute, 16:12: Wiencek verteidigt im Kreis, Siebenmeter für Island - Gunnarsson gegen Heinevetter (der darf mal), Tor.

36. Minute, 16:11: Kristjansson nagelt an die Latte, Drux trifft dann aus 34 Metern (geschätzt).

35. Minute, 15:11: Olafur Andres Gudmundsson rupft Wiede aus der Luft und darf sich dafür setzen. Das DHB-Team versucht die Überzahl über den Kreis auszuspielen, dort aber wird Kohlbacher zünftig gestellt. Siebenmeter, Gensheimer, Lupfer - zu frech, oder überragend gehalten? Beides wohl.

34. Minute, 15:11: Fabian Wiede geht auf die Abwehr, wird gefoult und dann gibt's auch Abwehr am Kreis. Der Schiedsrichter kann sich das Vergehen aussuchen, den Strafwurf gibt's aber so oder so - Gensheimer, Tor.

31. Minute, 14:11: Kristjansson zieht direkt mal den Siebenmeter, eine Aufgabe für Gunnarsson. Kompromisslos wie "Lucky Luke" nagelt er die Murmel an Wolffs wuchtigem Oberkörper vorbei.

31. Minute, 14:10: Weiter geht's. Island darf anfangen.

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Harter Abwehrarbeit.

(Foto: dpa)

HALBZEIT (IV): "Es gibt nicht viel zu kritisieren. Den einen oder anderen Abpraller könnten wir noch mehr bekommen. Aber zehn Gegentore ist sensationell. Und vorne spielen wir es gut. Wenn wir so weitermachen, werden wir das Spiel gewinnen. Die Jungs kämpfen, aber das musst du gegen Island auch", so sprintet Team-Manager Oliver Roggisch gewohnt umfassend durch die Halbzeitanalyse.

HALBZEIT (III): Kleine Anekdote: Als Weltmeistertrainer Heiner Brand gegen Ende der ersten Halbzeit die Halle kurzzeitig verlässt, setzt sich Deutschland ab. Er war dabei lediglich auf dem Weg zum Interview.

HALBZEIT (II): Aber es ist auch so: Die Isländer haben ihren Faden etwas verloren, als Palmarsson Mitte der ersten Halbzeit angeschlagen auf die Bank musste. Für die Deutschen war das Spiel der Nordeuropäer dadurch leichter auszurechnen. Von 9:9 nach 22 Minuten sprintete das deutsche Team zur Halbzeitführung.

HALBZEIT: Puh, was für intensive 30 Minuten. Das hat großen Spaß gemacht, auch weil die Isländer lange Zeit gut mitgespielt haben. Aber, Sie sehen es ja selbst, nur zehn Gegentore zeigen, welchen überragenden Job die deutsche Abwehr hier macht. Durchatmen und Kaltgetränk nachlegen.

30. Minute, 14:10: Arrrrgh, Groetzki trifft eine Millisekunde nach der Sirene. Tja, aber so sind die Regeln. Der Ball auf Groetzki kam von Wolff, der zuvor zweimal stark gegen Jonsson und Teitur Orn Einarsson gehalten hatte. HALBZEIT.

29. Minute, 14:10: ... Hendrik Pekeler erhöht.

28. Minute, 13:10: Ymir (kein Tippfehler) Orn Gislason verkürzt, ...

27. Minute, 13:9: Fäth fliegt, trifft und pusht die Halle.

26. Minute, 12:9: Paul Drux verteidigt sehr früh und wird mit Ballgewinn belohnt. Über Groetzki landet der Ball bei Gensheimer - Drei-Tore-Führung.

24. Minute, 11:9: Groetzki meldet sich offensiv an. Der Rechtsaußen wird von Häfner mit einem gezuckerten Tip-Pass freigespielt, hebt ab und pfeffert den Ball über den kurzen Pfosten rein.

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Sicher aus sieben Metern: Uwe Gensheimer.

(Foto: dpa)

23. Minute, 10:9: Zeitstrafe gegen Arnarsson, Siebenmeter für Gensheimer. Eine durchaus freche Tip-Variante des deutschen Linksaußen.

22. Minute, 9:9: Blöd für Deutschland: Island muss werfen, Arnarsson bleibt mit seinem wilden Versuch aus elf Metern im deutschen Block hängen. Der feiert sich kurz, aber zu lang für Arnarsson, der nagelt den Abpraller nämlich direkt ins Tor.

20. Minute, 9:8: Hart, härter, Fäth - 108 km/h, Tor, Führung.

20. Minute, 8:8: Palmarsson mit Power, Wolff ist dran, der Ball trotzdem drin.

19. Minute, 8:7: Wiencek verteidigt überragend gegen Palmarsson, gewinnt den Ball, spielt weiter auf Patrick Groetzki, der das Spiel sensationell eröffnet. Gensheimer ist durch und trifft das leere Tor. Auszeit Island.

19. Minute, 7:7: Strobel büffelt sich durch die isländische Abwehr, trifft und und zieht dabei noch zwei Minuten gegen Jonsson.

18. Minute, 6:7: Die deutsche Abwehr konzentriert sich auf Palmarsson, der lässt sich nicht in seinem Spiel nicht stören und findet Kristjansson, der unbedrängt mit Tempo aufs Tor zieht.

17. Minute, 6:6: Fäth muss werfen, weil Zeitspiel angesagt ist, Gustavsson hält aber spektakulär gegen seine Laufrichtung.

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Jannik Kohlbacher hat's schwer am Kreis.

(Foto: dpa)

16. Minute, 6:6: Die Isländer verteidigen knallhart und extrem gut. Aber nicht unfair! Die Deutschen versuchen immer wieder Kohlbacher am Kreis einzusetzen, da ist aber keine Lücke.

14. Minute, 6:6: Offensivfoul Fäth, Lattenknaller Kristjansson, Tor Wiencek. Prokop hadert derweil mit der lässigen Linie der Schiedsrichter. Das hatte er seinen Jungs zuvor auch nochmal mitgeben.

13. Minute, 5:6: Viertes Tor in Serie für Island, wer war's? Natürlich Palmarsson. In der Abwehr packen die Isländer aber wieder zu hart zu, Arnar Freyr Arnarsson erwischt's. Prokop nimmt die Auszeit und ermahnt seine Jungs härter zu verteidigen.

12. Minute, 5:5: Gunnarsson gleicht aus. Ein kleiner Beigeschmack bleibt aber, denn: Wolff pariert, die Isländer gewinnen den Ball aber zurück, allerdings steht ihr Spieler im Kreis. Sein Pass landet dann eben bei Gunnarsson.

10. Minute, 5:4: Palmarsson, immer wieder Palmarsson, jetzt macht er es selbst - aus dem Rückraum. Auf der Gegenseite wird Elvar Orn Jonsson mit einer Zeitstrafe bedacht.

10. Minute, 5:3: Wieder Palmarsson, wieder sensationell, wieder auf Gunnarsson, diesmal bekommt Wolff aber die Füße zusammen und pariert stark. Derweil muss nun auch Patrick Wiencek für zwei Minuten auf die Bank.

8. Minute, 5:3: Sensationeller Pass von Palmarsson aus der Mitte auf Rechtsaußen, dort hebt Gunnarsson ab - und verkürzt.

7. Minute, 5:2: Fäth packt 105 km/h hinter seinen Wurf. Das ist hart, das ist drin. Hart ist übrigens auch die Zeitstrafe, die Fabian Wiede auf der Gegenseite kasssiert.

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Pekeler am Kreis - eine gute Idee.

(Foto: imago/wolf-sportfoto)

6. Minute, 4:2: Super aufgepasst von Fäth, der einen langen Pass von Gustavsson abfängt, sofort geht's zurück aufs isländische Tor - Pekeler am Kreis, drin.

5. Minute, 3:2: Arnor Thor Gunnarsson hat Platz, das findet er gut.

4. Minute, 3:1: Uwe Gensheimer kommt auch gut ins Spiel, Anlauf von Außen, Tor.

3. Minute, 2:1: Steffen Fäth braucht Selbstvertrauen für sein Spiel - erster Wurf, erster Treffer, so soll's sein. Auf der Gegenseite bleibt Palmarsson erst am deutschen Block hängen und nagelt dann nochmal an die Latte.

2. Minute, 1:1: Auch die Isländer gehen's gemächlich an, spielen Bjarki Mar Elisson aber schließlich frei, Ausgleich.

1. Minute, 1:0: Langer erster Angriff der Deutschen, der Ball kommt zu Strobel, der seinen Gegner auswackelt und Bjorgvin Pall Gustavsson keine Chance lässt.

1. Minute, 0:0: Anwurf, los geht's mit Ballbesitz für Deutschland. Gucken wir kurz auf die Aufstellung. Zuletzt war Silvio Heinevetter ja überragend, dennoch darf heute wieder Andreas Wolff im Tor bekommen. Wer sonst noch startet:

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20.27 Uhr: Die Mannschaften werden vorgestellt. Wir warten auf die erste Aufstellung, die Prokop auf die Platte schickt. Derweil singen Handballer und Fans gemeinsam tüchtig die Hymne. Wie gesagt: Stimmung - überragend. Hoffentlich wird's auf der Platte auch so.

20.23 Uhr: Niederlage gegen Kroatien, Niederlage gegen Spanien - Islands Handballer starten angesichts von 0:4 Punkten als großer Außenseiter in die WM-Hauptrunde. Die größten Erfolge liegen mit Olympia-Silber 2008 und EM-Bronze 2010 auch schon einige Jahre zurück. Mit einer Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern will das Land aber wieder den Anschluss an die Weltspitze  schaffen. Im letzten Gruppenspiel gegen Mazedonien hielten die vom Ex-Kieler Aron Palmarsson angeführten Isländer dem Druck immerhin stand. In Arnor Thor Gunnarsson vom Bergischen HC haben sie zudem einen Top-Torjäger in ihren Reihen. Ebenso wie der deutsche Kapitän Uwe Gensheimer hat Gunnarsson in der Vorrunde 31 Treffer erzielt. "Sie spielen in der Abwehr ein sehr aggressives, mannbezogenes System, mit dem sie den Gegner schnell unter Druck setzen und  versuchen, leichte Tempotore zu machen", sagte Prokop. "Auch wenn sie Palmarsson haben, spielen sie im Angriff sehr mannschaftsdienlich.

20.19 Uhr: Was für eine unfassbare Stimmung in Köln! 19.000 Zuschauer sorgen schon jetzt für Gänsehaut. Zumindest bei ARD-Experte Dominik Klein, der in seiner aktiven Zeit hier viele emotionale Momente verbracht hat.

20.15 Uhr: Kurzer Blick nach links: Titelverteidiger Frankreich hat in der deutschen Hauptrundengruppe im Kampf um die Halbfinal-Tickets der Handball-WM vorgelegt. Im Duell mit Europameister Spanien setzte sich der Weltmeister mit 33:30 (17:15) durch. Beste Werfer der Franzosen vor 18.121 Zuschauern in der Lanxess Arena waren Dika Mem und Ludovic Fabregas mit jeweils sechs Treffern. Frankreich setzte sich durch den Sieg mit nun 5:1 Punkten vorerst an die Spitze der Gruppe 1. Mit einem Sieg gegen Island würde die deutsche Mannschaft aber vorbeiziehen. Bester Werfer Spaniens war Ferran Sole, dem elf Treffer gelangen. Mit 2:4 Punkten haben die Spanier aber nur noch geringe Chancen auf das Halbfinale.

20.10 Uhr: Bei den deutschen Handballern gibt's übrigens einen personellen Wechsel: Europameister Kai Häfner rückt in den 16er-Kader von Bundestrainer Christian Prokop. Der Rückraumspieler von der TSV Hannover-Burgdorf wird den Platz von Youngster Franz Semper einnehmen. Der 29-jährige Linkshänder, der bereits beim EM-Triumph 2016 nachnominiert worden war, weilt seit Mittwoch bei der Mannschaft und ist neben Fabian Wiede und Steffen Weinhold eine weitere Option für den rechten Rückraum. Weinhold erlitt im Vorrundenspiel gegen Frankreich (25:25) eine leichte Adduktorenzerrung, ist aber bereit für die zweite Turnierphase. Der junge Semper wird weiter bei der deutschen Mannschaft bleiben.

20 Uhr: Alaaf! So sacht man hier man Rhein. Deutschlands beste Handballer sind umgezogen - von Berlin nach Köln. Das ist eine gute Nachricht. Denn es bedeutet: Das nach wie vor ungeschlagene DHB-Team steht bei der Heim-WM in der Hauptrunde. Und dort soll's nun mit Spielfreude und Euphorie weitergehen. Erst Gegner auf dem angepeilten Weg ins Halbfinale ist gleich Island. In 30 Minuten geht's los. Kaltgetränk geöffnet, Schal umgelegt und auf geht's.

Quelle: n-tv.de

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