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US Open: Kampf und Leidenschaft Zverev, Görges und Mayer mischen weiter mit

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Mischa Zverev muss sich noch deutlich steigern.

(Foto: picture alliance / Lev Radin/Pac)

Die formstarke Julia Görges ist nach ihrem überzeugenden Auftakt einfach glücklich über einen "guten Einstieg". Routinier Florian Mayer freut sich bei den US Open auf ein "cooles Erlebnis". Und Australian-Open-Viertelfinalist Mischa Zverev?

Die formstarke Julia Görges war nach ihrem überzeugenden Auftakt einfach glücklich über einen "guten Einstieg", Routinier Florian Mayer freute sich bei den US Open auf ein "cooles Erlebnis" und Mischa Zverev musste mehr kämpfen, als ihm lieb war. Drei erfahrene deutsche Tennisprofis blicken beim vierten und abschließenden Grand-Slam-Turnier der Saison zufrieden ihren Zweitrunden-Partien entgegen.

Australian-Open-Viertelfinalist Mischa Zverev wendete nur knapp ein unerwartet frühes Aus ab. Der Weltranglisten-27. rang Außenseiter Thai-Son Kwiatkowski aus den USA in fünf Sätzen mit 7:6 (7:5), 4:6, 4:6, 7:5, 6:3 nieder. 3:28 Stunden musste der Hamburger für seinen Erstrundenerfolg kämpfen und einen Satz-Rückstand aufholen.

Der 22 Jahre alte Kwiatkowski steht lediglich auf Platz 710 der Weltrangliste und kam nur dank einer Wildcard ins Hauptfeld des Grand-Slam-Turniers. Bis zum Schluss verteidigte sich der krasse Außenseiter tapfer und wehrte vier Matchbälle ab. Für eine kuriose Szene sorgte der 22-jährige Amerikaner, als er nach Abwehr des dritten Matchballs Liegestütze absolvierte. Der 30-jährige Zverev spielt nun am Mittwoch gegen Benoit Paire aus Frankreich um den Einzug in die dritte Runde.

Der 33-jährige Mayer musste in New York lange schuften, ehe er den Brasilianer Rogerio Dutra da Silva nach missratenem zweiten Satz mit 7:5, 0:6, 6:3, 6:4 besiegte. "Es war sicher keine Glanzleistung, aber Sieg ist Sieg. Für mich ist die zweite Runde ein guter Erfolg", sagte der Bayreuther. In einer deutlich schwierigeren Aufgabe gegen Wimbledon-Finalist Marin Cilic wird er am Mittwoch die besondere Atmosphäre auf einem der größten Plätze der Anlage in Flushing Meadows erleben dürfen. 

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Für Görges geht es am Mittwoch weiter.

(Foto: picture alliance / Michael Noble)

Die 28-jährige Görges hatte es in ihrer Erstrundenpartie beim 6:1, 6:0 gegen Annika Beck deutlich leichter und ließ der überforderten Bonnerin keine Chance. Eine konzentrierte Vorstellung reichte ihr gegen die fünf Jahre jüngere Beck. Nach nur 59 Minuten beendete die Bad Oldesloerin mit einer unerreichbaren Vorhand das ungleiche deutsche Duell und nahm ihre Tennis-Kollegin am Netz in die Arme.

"Ich habe sehr solide gespielt. Wenn man in ein Turnier startet, ist immer eine besondere Anspannung zu merken", sagte sie. Bei ihrer elften Teilnahme an den US Open in Serie bekommt es die an Position 30 gesetzte Görges nun am Mittwoch mit Saisai Zheng aus China zu tun und ist nach ihren starken Leistungen in den vergangenen Wochen Favoritin.

Titelverteidigerin Angelique Kerber greift gegen Naomi Osaka aus Japan erstmals ins Geschehen ein. Für Grand-Slam-Debütantin Anna Zaja sind die US Open nach dem 2:6, 3:6 gegen die Russin Jekaterina Alexandrowa bereits beendet. Die Hamburgerin Carina Witthöft verpasste beim 5:7, 1:6 gegen die an Position 16 gesetzte Lettin Anastasija Sevastova eine Überraschung.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa

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