Dienstag, 20. April 2021Der Sport-Tag

Heute mit David Bedürftig & Torben Siemer
23:48 Uhr

Nachfolger für gefeuerten Frings steht fest

Rico Schmitt ist neuer Trainer des SV Meppen und Nachfolger von Torsten Frings. Der 52-Jährige erhält beim abstiegsbedrohten Fußball-Drittligisten einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022. "Ich möchte mit vollem Einsatz helfen, das wichtige Ziel Klassenerhalt für den SV Meppen zu sichern", sagt Schmitt laut Vereinsmitteilung vom Dienstag. "Die Mannschaft hat absolut das Potenzial dazu." Schmitt hatte zuletzt bis zum Februar vergangenen Jahres den FC Carl Zeiss Jena trainiert.

23:25 Uhr

Deutscher Allrounder sagt Tour de France aus gutem Grund ab

Der deutsche Radprofi Maximilian Schachmann wird bei der 108. Tour de France (26. Juni bis 18. Juli) fehlen. Der 27 Jahre alte Allrounder vom Team Bora-hansgrohe hat als Höhepunkt im Sommer stattdessen die Olympischen Spiele in Tokio (ab 23. Juli) ins Visier genommen und rechnet sich Medaillenchancen im Straßenrennen aus, sofern er sich an die Hitze in Japan gewöhne.

"Für mich stehen in diesem Jahr die Olympischen Spiele im Mittelpunkt. Der Kurs in Tokio hat ein Klassikerprofil und könnte mir liegen", sagte Schachmann der "Sport Bild". Ein Start bei der Tour und Olympia "wäre zu viel. Dazwischen ist nur eine knappe Woche Zeit." Nach Olympia stehen die Vuelta, die WM, Paris-Roubaix und die Lombardei-Rundfahrt im Rennkalender.

22:54 Uhr

Servus FC Bayern: David Alabas neuer Verein steht fest

Bayern Münchens Abwehrchef David Alaba wechselt zur neuen Saison zu Real Madrid. Dies vermeldete Sky nach dem 2:0 des Rekordmeisters gegen Bayer Leverkusen. Demnach habe der österreichische Nationalspieler eine Einigung mit den Königlichen erzielt, der Vertrag läuft angeblich bis 2026. Alaba hatte bereits vor Wochen angekündigt, dass er die Bayern zum Saisonende nach 13 Jahren verlassen wird. Der Vertrag des 28-Jährigen läuft im Sommer aus.

21:43 Uhr

Flick macht klar: Im Sommer will der Trainer weg vom FC Bayern

Hansi Flick hat auf seiner Abschiedstournee beim FC Bayern München die besondere Beziehung zu seiner Mannschaft hervorgehoben. "Ich glaube, meine Spieler haben diese Aktion gut gefunden, weil sie es von mir erfahren haben. Das war mein Ziel und nichts anderes. Wir haben eine ganz besondere Beziehung zueinander", sagte Flick am Rande des Bundesliga-Spiels gegen Bayer Leverkusen im TV-Sender Sky mit Blick auf seine veröffentlichte Bitte um die Vertragsauflösung.

Die Vereinsführung hatte die "einseitige Kommunikation" Flicks in einer Pressemitteilung "missbilligt" und dem Wunsch nach einer Vertragsauflösung auch noch nicht zugestimmt. Dennoch sagte Flick: "Ich habe noch fünf Spiele mit dieser Mannschaft."

21:11 Uhr

Juve-Coach Pirlo: "Super League ist für die Zukunft"

Trainer Andrea Pirlo vom italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin geht nicht von einer zeitnahen Einführung der europäischen Super League aus. Das neue Konstrukt sei ein "Projekt für die Zukunft", sagte Pirlo. Juventus, eines der zwölf Gründungsmitglieder der Super League, werde sich daher in den kommenden Wochen ganz auf die Qualifikation für die Champions League konzentrieren.

Pirlo nannte die Schaffung einer Super League eine "Entwicklung im Welt-Fußball. Es gab über all die Jahre viele Veränderungen, von der Champions League über die Regeln bis hin zu der Art des Spielens."

Der Weltmeister von 2006 betonte zudem, nicht der richtige Ansprechpartner für Fragen zur neuen Liga zu sein. Juve-Boss Andrea Agnelli war einer der Initiatoren der Super League. "Er hat uns heute Morgen das Projekt erklärt. Nicht im Detail, aber er hat es umrissen. Es ist nur ein Projekt. Die Spieler wissen, dass sie ruhig bleiben müssen", sagte Pirlo.

20:30 Uhr

Bundesligist entlässt Trainerin Häuptle

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Entlassen.

(Foto: imago images/foto2press)

Frauenfußball-Bundesligist SC Sand hat sich von seiner Cheftrainerin Nora Häuptle getrennt. Das teilte der Verein mit. Die Verantwortlichen reagierten damit auf die sportliche Talfahrt und den drohenden Abstieg.

"Wir wollen handeln und möchten durch den Trainerwechsel mit neuen Impulsen in die noch ausstehenden vier Partien gehen, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen", sagte der Sportliche Leiter Sascha Reiß. Der Verein will noch in dieser Woche einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin präsentieren.

20:02 Uhr

Angst vor den Konsequenzen? Erster Klub bereitet Rückzug aus Super League vor

Die Gründungsmitglieder der Super League

FC Liverpool
Manchester United
Manchester City
Tottenham Hotspur
FC Arsenal
FC Chelsea
Real Madrid
Atlético Madrid
FC Barcelona
Juventus Turin
Inter Mailand
AC Mailand

Der FC Chelsea schickte in der Nacht auf Montag stolz in die Welt, als Gründungsmitglied an der neuen europäischen Super League teilhaben zu wollen. Keine 48 Stunden später scheint der Klub aus London schon genug von der eigenen Courage zu haben. BBC-Journalist Dan Roan und Ben Rumsby vom "Daily Telegraph" berichten übereinstimmend, Chelsea bereite seinen Rückzug aus dem ambitionierten Projekt vor. Martyn Ziegler von "The Times" bestätigt sogar bereits, die Entscheidung sei gefallen.

Das Echo auf die Absicht war zuvor gewaltig gewesen - allerdings fast durchweg negativ. Chelsea & Co. wird vorgeworfen, die Grundlagen des europäischen Klubfußballs zu zerstören mit der Super League, die keinerlei sportliche Qualifikation erfordern würde, dafür aber massive Einnahmenvorteile bringen sollte. Die UEFA und FIFA hatten als Reaktion geäußert, eine Sperre aller Beteiligten für alle ihre Wettbewerbe sei denkbar.

19:38 Uhr

Nagelsmann für Flick? FC Bayern hat Leipzig bisher nicht gefragt

RB Leipzig ist laut Sportdirektor Markus Krösche bislang nicht vom FC Bayern München wegen Trainer Julian Nagelsmann kontaktiert worden. "Nein, keine Anfrage", sagte Krösche am Rande des Bundesliga-Spiels beim 1. FC Köln bei Sky. "Es macht keinen Sinn, Ablösesummen oder Preisschilder zu vergeben. Julian hat einen langfristigen Vertrag und eine sehr gute Mannschaft", fügte Krösche hinzu.

Leipzig sei daher auch nicht selbst auf Trainersuche gegangen. "Wir beschäftigen uns mit dem Szenario nicht. Wir beschäftigen uns mit dieser Saison, dass wir erfolgreich sind", betonte der Sportdirektor. Die Diskussion um Nagelsmann war aufgekommen, nachdem Hansi Flick am vergangenen Samstag seinen Wunsch geäußert hatte, den FC Bayern zum Saisonende zu verlassen.

18:29 Uhr

PSG-Boss äußert sich eindeutig über Wechsel zur Super League

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Super League? Nein, danke.

(Foto: imago images / IP3press)

Der französische Meister Paris Saint-Germain wird Aussagen von Klub-Präsident Nasser Al-Khelaifi nicht Mitglied der neuen Super League. Der Verein glaube fest daran, dass Fußball ein Spiel für alle sei, sagte der 47-Jährige, nachdem er als Mitglied im Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union bestätigt worden war. "Als Verein sind wir eine Familie und Gemeinschaft, die von unseren Fans zusammengehalten wird. Ich glaube, dass sollten wir nicht vergessen."

Jeder Vorschlag ohne die Zustimmung der UEFA werde nicht die Probleme des europäischen Fußballs lösen - sondern sei von Eigeninteressen gesteuert. In der Nacht zum Montag hatten zwölf europäische Spitzenclubs die Gründung des neuen Wettbewerbs angekündigt. PSG ist der einzige Halbfinalist der aktuellen Champions-League-Saison der nicht dazu gehört. Real Madrid, der FC Chelsea und Manchester City sind Teil der Initiatoren.

17:42 Uhr

Leistungsträger beim BVB kehrt in Training und Kader zurück

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Endlich wieder fit.

(Foto: dpa)

Der englische Fußball-Nationalspieler Jadon Sancho steht am morgen Abend (20.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Ticker) gegen Union Berlin vor seinem Comeback beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund. "Er macht auf uns einen sehr guten Eindruck, er möchte auf jeden Fall spielen", sagte Trainer Edin Terzic auf der Pressekonferenz.

Der 21-jährige Sancho, der mit einem Muskelbündelriss wochenlang ausgefallen war, hatte gestern das Mannschaftstraining wieder aufgenommen. "Es ist nicht wichtig, dass er schnell zurückkommt, sondern dass er uns auch lange erhalten bleibt", betonte der BVB-Coach und will Vorsicht walten lassen. Hingegen wird Thomas Delaney gegen Union ausfallen, so Terzic.

16:58 Uhr

Kart-Teil auf fahrenden Gegner geworfen: FIA sperrt Piloten für 15 Jahre

Der Automobil-Weltverband FIA hat den Italiener Luca Corberi nach dessen Ausraster bei einem Rennen der Kart-Weltmeisterschaft im vergangenen Oktober für 15 Jahre gesperrt. Der 23-Jährige hatte seine Karriere allerdings unmittelbar nach dem skandalösen Vorfall beendet.

Corberi war beim Lauf in Lonato/Italien nach einer Kollision mit Paolo Ippolito ausgeschieden, danach warf er mit der abgerissenen Frontschürze seines Karts nach dem Kontrahenten, als dieser vorbeifuhr. Im Parc ferme ging Corberi dann auf Ippolito los, es entwickelte sich eine wüste Schlägerei mit mehreren Beteiligten.

Die FIA leitete eine Untersuchung der Vorfälle ein, nach einer Anhörung entschied sich ein internationales Tribunal für die lange Sperre.

16:14 Uhr

"Zur Rechenschaft ziehen": 14 Premier-League-Klubs beraten über Abtrünnige

Die Teilnahme von sechs englischen Fußballvereinen an der Super League stößt bei den übrigen 14 Klubs der englischen Premier League auf scharfe Kritik. Allerdings forderten sie die "Big Six" nach einer Videokonferenz nicht zum Austritt aus der Eliteliga aus. "Die Premier League erwägt alle verfügbaren Maßnahmen, um den Fortschritt des Wettbewerbs zu verhindern und die beteiligten Anteilseigner gemäß ihren Regeln zur Rechenschaft zu ziehen", teilte die Liga mit. Die Super-League-Teilnehmer waren zu dem Treffen nicht eingeladen. Die restlichen Kubs lehnten das Milliardenprojekt "einstimmig und energisch" ab, hieß es weiter.

Die Premier League werden nun mit Fangruppen, der Regierung sowie weiteren Verbänden zum Wohl des Spiels zusammenarbeiten. Sie rief die Teilnehmer der Super League dazu auf, ihre Pläne umgehend aufzugeben. Die Liga hatte sich bereits zuvor hinter die Europäische Fußball-Union (UEFA) gestellt, die den beteiligten Klubs mit dem Ausschluss aus seinen Wettbewerben droht.

15:33 Uhr

Bayern-Chef Rummenigge in UEFA-Exekutivkomitee aufgenommen

Karl-Heinz Rummenigge ist als Mitglied in das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union UEFA aufgenommen worden. Der Vorstandschef des FC Bayern München zog als Vertreter der Europäischen Club-Vereinigung ECA in das Gremium ein. Er folgt auf den Italiener Andrea Agnelli, der wegen des Streits um die neue Super League den Posten räumen musste.

15:15 Uhr

Wut über Super League: Hunderte Fans schreiben der falschen ESL

European Super League oder Electronic Sports League? Nach der Bekanntgabe der neu geschaffenen Super League im Fußball hat der eSport-Turnierveranstalter ESL eine Welle an falsch adressierten Nachrichten erhalten. "Mehr als 1000 Beiträge wurden nach der Bekanntgabe fälschlicherweise an uns adressiert, manche mit mehr oder weniger direkten Inhalten", sagte ESL-Sprecher Christopher Flato dem Sportinformations-Dienst.

Das Social-Media-Team sei "zu einer Vielzahl an Kommentaren und Nachrichten aufgewacht, die per se eher weniger mit unserem eSports-Alltag zu tun haben", erklärte Flato: "Glücklicherweise hat sich die Organisation in der offiziellen Kommunikation zu dem Akronym 'TSL' bekannt, sodass wir nach dieser anfänglichen Verwechslung wohl zunächst keine namentlichen Überschneidungen mehr sehen werden." In der Nacht auf Montag hatte die Ankündigung von zwölf europäischen Topklubs, eine eigene Super League zu gründen, für reichlich Kritik unter den Fußballfans in den Sozialen Medien gesorgt.

14:46 Uhr

Chelsea und ManCity könnten wohl aus Super League bald wieder austreten

Laut einer Führungskraft eines Vereins, der sich der Super League angeschlossen hat, schwanken Chelsea und Manchester City bezüglich des Beitritts zur Superliga. Das berichtet der englische "Guardian". Die Zeitung schreibt, die negativen öffentlichen Gegenreaktionen und der wachsende Druck von Regierungen und Ligen hätten die beiden Vereine zum Nachdenken gebracht und könnten eine Kehrtwende mit sich bringen. Diejenigen Klubs, die gegen die beiden Ausreißer sind, glauben laut des Berichts, dass weniger als die Hälfte der zwölf Vereine wirkliche "Fanatiker" des Super-League-Plans sind. Chelsea und ManCity hätten sich wegen wahrscheinlicher finanzieller Vorteile angeschlossen und wären eher widerwillig in die Super League eingetreten.

13:48 Uhr

Rummenigge liebäugelt mit Klopp-Verpflichtung

"Wir haben noch keine Entscheidung über den Trainer gefällt. Erstmal gewinnen wir die Meisterschaft und dann entscheiden wir. Aber klar, er hat sich deutlich gegen seinen Verein positioniert..." So antwortete Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge auf die Frage der italienischen Zeitung "Corriere della Sera", ob es im Super-League-Streit nicht ein Signal wäre, Jürgen Klopp zu verpflichten. Dieser ist Trainer beim FC Liverpool, einem der zwölf Super-League-Teams, hatte sich zuvor aber stets gegen die Idee einer Superliga ausgesprochen.

11:53 Uhr

"Pro Hansi Flick, Brazzo raus": Bayern-Fans starten Petition gegen Salihamidzic

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Der Streit zwischen Flick und Salihamidzic treibt den FC Bayern und seine Fans weiter um.

(Foto: dpa)

Die Fans von Fußball-Rekordmeister Bayern München haben eine Petition für den Rauswurf von Sportvorstand Hasan Salihamidzic gestartet. Die Initiative "pro Hansi Flick, Brazzo raus" fordert den "sofortigen Rücktritt" von Salihamidzic und hat zum jetzigen Zeitpunkt mehr als 16.000 Unterstützer. Am Samstag hatte Trainer Flick seinen Wunsch um Vertragsauflösung im Sommer öffentlich bekannt gegeben.

"Als Fans, Mitglieder, Fanclubs und Supporter des Vereins finden wir es inakzeptabel, wie mit dem weltbesten Trainer umgegangen wird! Er hat in einer schwierigen Situation die Position als Cheftrainer übernommen und das Maximum aus der Mannschaft geholt (6 Titel)", begründeten die Initiatoren ihre Petition. Auslöser für den Abschiedswunsch von Erfolgstrainer Flick dürfte der andauernde Streit mit Salihamidzic gewesen sein. Die Initiative sprach von "schädlichen Handlungen des Vorstandes" in Bezug "auf die Zusammenarbeit mit Herrn Flick". Vom Aufsichtsrat des Klubs fordern die Fans den "sofortigen Widerruf der Bestellung" von Salihamidzic zum Sportvorstand.

11:16 Uhr

Unglaublicher Steph Curry bricht Kobe-Bryant-Rekord

Beim 107:96-Sieg der Golden State Warriors gegen die Philadelphia 76ers war erneut Steph Curry der überragende Mann auf dem Platz und kam auf 49 Punkte, darunter zehn verwandelte Dreier. 20 seiner Zähler sammelte er im vierten Viertel. Curry hat in den vergangenen zehn Partien einen Durchschnitt von 39,1 Punkten je Spiel. Insgesamt verwandelte er in diesen Partien 72 Dreier. Der Point Guard brach in dem Spiel auch einen Rekord von Kobe Bryant: Als erster Spieler mit 33 oder mehr Jahren auf dem Buckel erzielte Curry in elf aufeinanderfolgenden Partien 30 Punkte oder mehr. Bryant war das im Jahr 2002 genau zehn Spiele in Serie gelungen, Michael Jordan schaffte Kunststück zweimal über sieben Partien.

Dennis Schröder hat mit den Los Angeles Lakers gegen den NBA-Spitzenreiter Utah Jazz verloren. Bei der 97:111-Heimniederlage hatte Schröder mit sechs Vorlagen den Bestwert für seine Mannschaft und kam zudem auf 15 Punkte und vier Rebounds, konnte die Niederlage des Titelverteidigers aber nicht verhindern.

10:37 Uhr

Milner wettert gegen die Super League

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James Milner hofft, dass die Super League keine Wirklichkeit wird.

(Foto: Pool via REUTERS)

James Milner vom FC Liverpool hat eine klare Haltung zur geplanten Super League, auch wenn sein Verein zu den Gründungsmitgliedern gehört. "Ich kann nur meine persönliche Meinung sagen, und ich mag es kein bisschen und hoffe, dass es nicht passiert", sagte der Mittelfeldspieler der BBC nach dem 1:1 (1:0) des englischen Fußball-Meisters bei Leeds United am Montagabend.

"Es (das aktuelle System, Anm. d. Red.) hat lange gut funktioniert. Was es besonders gemacht hat, was wir in den letzten Jahren getan haben, ist, dass wir uns das Recht verdient haben, die Champions League zu gewinnen und das Recht, die Premier League zu gewinnen", führte Milner aus: "Das Produkt, das wir derzeit haben, ist sehr gut." Die massiven Super-League-Proteste rund um die Begegnung in Leeds seien für die Liverpool-Profis nicht einfach gewesen. "Als Spieler haben wir nicht wirklich ein Mitspracherecht, also fühlt es sich ein bisschen ungerecht an."

09:13 Uhr

Martha Klinsmann ist tot

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Jürgen Klinsmanns Mutter Martha betrieb in Stuttgart eine Bäckerei.

Die Mutter von Ex-Fußballbundestrainer Jürgen Klinsmann, Martha Klinsmann, ist tot. Sie starb am 8. April im Alter von 82 Jahren und wurde am Freitag in Stuttgart beigesetzt, wie "Stuttgarter Nachrichten" und "Stuttgarter Zeitung" am Dienstag berichteten. Auch Jürgen Klinsmann (56) reiste demnach zur Beerdigung an. Martha Klinsmann arbeitete lange in der Familienbäckerei im Stuttgarter Stadtbezirk Botnang, die im Jahr 2020 schloss. Eine frühere Stammkundin beschreibt die Verstorbene in dem Zeitungsbericht als "stets bodenständig, freundlich, offen, sehr humorvoll, positiv und sehr großzügig".

08:08 Uhr

Prinz William hat eine klare Meinung zur Super League

Auch Prinz William, Präsident der englischen Fußballverbandes FA, hat sich tief besorgt über die Abspaltung einer Super League gezeigt. "Jetzt müssen wir mehr denn je die gesamte Fußballgemeinschaft - von der obersten Ebene bis zur Basis - und die Werte von Wettbewerb und Fairness in ihrem Kern schützen", schrieb er in einem Twitter-Statement. Er teile "die Sorgen der Fans über die geplante Super League und den Schaden, den sie dem Spiel, das wir lieben, zufügen könnte", erklärte Prinz William weiter. Sechs der zwölf Vereine, die mit ihrer Ankündigung in der Nacht zum Montag ein Fußball-Erdbeben ausgelöst hatten, stammen aus der Premier League: FC Liverpool, Manchester United, Manchester City, Tottenham Hotspur, FC Arsenal und FC Chelsea.

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