Fußball

Frankfurt wieder auf CL-Kurs FC Bayern fehlt nur noch ein Sieg zum Titel

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Unbeirrt.

(Foto: AP)

Der FC Bayern nutzt die Chance, die Verfolger RB Leipzig serviert - am Samstag schon kann der Rekordmeister seinen neunten Titel in Folge perfekt machen. Ähnlich groß dürfte der Jubel bei Eintracht Frankfurt sein, wenn der Fußball-Bundesligist sich tatsächlich für die Champions League qualifiziert.

FC Bayern München - Bayer Leverkusen 2:0 (2:0)

Meister-Matchball für den FC Bayern: Die Münchner stehen in der Bundesliga kurz vor dem neunten Titelgewinn in Folge. Der starke Rekordmeister siegte unbeeindruckt vom Theater um Trainer Hansi Flick gegen Bayer Leverkusen souverän mit 2:0 (2:0) und kann mit einem weiteren Erfolg bereits am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) bei Mainz 05 die 31. deutsche Meisterschaft der Vereinsgeschichte feiern.

Eric Maxim Choupo-Moting brachte die spielfreudigen Bayern in der 7. Minute in Führung. Joshua Kimmich erzielte wenig später gegen eine vor allem in der ersten Hälfte überforderte Werkself das 2:0 (13.). Vier Spieltage vor Saisonschluss beträgt der Vorsprung des Triple-Siegers fast uneinholbare zehn Punkte auf RB Leipzig, das in Köln patzte (1:2). Die Bayern nutzten dies eiskalt aus und gaben sich drei Tage keine Blöße. Für Leverkusen sind die Hoffnungen auf die Qualifikation zur Champions League nach der ersten Niederlage unter Trainer Hannes Wolf dagegen nur noch vage.

Ohne Weltfußballer und Torjäger Robert Lewandowski, der in Mainz nach seiner Knieverletzung vor dem Comeback steht, begannen die Bayern erwartet druckvoll. Und wurden schnell belohnt. Nach Flanke von David Alaba klärte Lukas Hradecky gegen Thomas Müller zwar noch glänzend, beim Nachschuss von Choupo-Moting war er machtlos. Ebenso beim Schuss von Kimmich, der von einer zu kurzen Abwehr der Gäste profitierte.

In der Folge hatten die Münchner in einem einseitigen Spiel alles im Griff. Es wirkte teils wie im Training gegen eine Werkself, die Glück hatte, zur Pause nicht höher zurückzuliegen. Die beste Chance bei einem Alaba-Freistoß vereitelte Hradecky (44.). Leverkusen kam nur einmal gefährlich vors Bayern-Tor, doch Patrik Schick scheiterte an Manuel Neuer (21.). Wolf reagierte zur Pause und brachte Florian Wirtz und Karim Bellarabi für Moussa Diaby und Jeremie Frimpong. Viel besser wurde es nicht. Die Bayern blieben weiter am Drücker. Erneut verhinderte Hradecky das 0:3, diesmal gegen Müller (52.).

Eintracht Frankfurt - FC Augsburg 2:0 (1:0)

Eintracht Frankfurt hat nach turbulenten Tagen im Rennen um die Champions League wieder in die Spur gefunden. Durch das 2:0 (1:0) gegen den FC Augsburg meldeten sich die Hessen nach der Abschiedsankündigung von Trainer Adi Hütter sowie der heftigen Pleite in Mönchengladbach zurück und sorgten für etwas Ruhe am Main. Rückkehrer Martin Hinteregger (37.) und Torjäger Andre Silva (58.) schossen die Eintracht im Kampf um die erstmalige Qualifikation für die Königsklasse zumindest vorübergehend am VfL Wolfsburg vorbei auf den dritten Platz - und hielten die Verfolger damit auf Distanz. Das Team von Heiko Herrlich, für das Alfred Finnbogason (73.) einen Handelfmeter über das Tor setzte, könnte dagegen wieder in den Abstiegsstrudel geraten.

Drei Tage nach dem herben Dämpfer (0:4) bei Hütters künftigem Klub in Gladbach hatte der Eintracht-Coach eine Reaktion seiner Elf gefordert. Stattdessen kamen aber zunächst die auf acht Positionen veränderten Augsburger aus einer stabilen Abwehr immer wieder zu Kontern und verpassten durch Marco Richter (10.), Laszlo Benes (11.) sowie Jan Moravek (25.) sogar mehrmals die Führung.

Beim Ex-Augsburger Hinteregger entlud sich bei seinem ersten Einsatz nach fünfwöchiger Verletzungspause zunächst der ganze Frust in einer brutalen Grätsche gegen Marco Richter, für die er nur die Gelbe Karte sah. Für die Eintracht war es ein Weckruf, schließlich traf der Österreicher kurz darauf per Kopf nach einer Hereingabe von Daichi Kamada.

In der Pause wurde Hinteregger durch Makoto Hasebe ersetzt. Hütter fand zudem nach dem dürftigen Auftritt offensichtlich die richtigen Worte in der Kabine: Seine Elf startete zielstrebiger und belohnte sich, als Silva nach Flanke von Filip Kostic zu seinem 24. Saisontor einköpfte.

Quelle: ntv.de, tsi/sid

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