Dienstag, 20. Dezember 2022Der Sport-Tag

19:36 Uhr

"Lasst die Jungs spielen": Ex-Bundestrainer kritisiert Ausbildung beim DFB

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar begeistern auch Superstars wie Lionel Messi und Kylian Mbappé. Deutschland fiel bei dem Turnier nicht damit auf. Der frühere Bundestrainer Berti Vogts fordert, dass auch in Deutschland Individualisten wieder mehr Chancen bekommen sollten, ihr Spiel auszuleben.

  • "Dass wir bei uns keine so großartigen Individualisten haben wie andere, liegt an der Ausbildung. Alle sollen gleich sein und alles können. Ich sage: Lasst die Jungs doch spielen! Ich hoffe, dass Jamal Musiala, der das Zeug hat, mal in die Weltklasse vorzustoßen, sein Spiel machen darf und nicht in taktische Zwänge gequetscht wird", schreibt Berti Vogts in seiner WM-Kolumne für die "Rheinische Post".
  • Es sei Größe, einen ganz Großen ins Team zu integrieren, ohne ihm die Spielfreude zu nehmen. "Sie haben die Kraft und die Macht, eine Mannschaft mitzureißen", schreibt Vogts weiter.
  • An den Stars könne ein Team wachsen, "sie sind Idole einer ganzen Nation und machen die Menschen glücklich. Wenn ich die Bilder aus Argentinien sehe, sehe ich die Magie des Spiels, das mir alles gegeben hat, das ich so sehr liebe. Und ich bin traurig, dass ich diese Begeisterung in einer anderen großen Fußballnation nicht mehr sehe: bei uns in Deutschland."
19:00 Uhr

BVB-Stürmer Haller könnte bald auf den Trainingsplatz zurückkehren

Erst vor einem Monat hat Sébastien Haller geschrieben, seine zweite Krebs-Operation gut überstanden zu haben. Nun könnte der Angreifer von Borussia Dortmund schon zu Beginn des neuen Jahres wieder zur Mannschaft des Fußball-Bundesligisten stoßen.

Der Revierklub ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zuversichtlich, dass der 28-Jährige im Trainingslager des BVB in Marbella im Januar wieder zum Team kommen könnte. Haller wechselte im vergangenen Sommer für die BVB-Rekordsumme von über 30 Millionen Euro von Ajax Amsterdam ins Ruhrgebiet. In der Saisonvorbereitung war bei ihm ein Hodentumor diagnostiziert worden. Die Dortmunder hatten stets betont, dass der Angreifer allein über den Zeitpunkt seiner Rückkehr entscheide und der Klub ihn nicht unter Druck setze.

18:34 Uhr

Obszöne Jubelgeste nach WM-Finale: Deutsche Nummer eins hält nichts davon

Die deutsche Nationaltorhüterin Merle Frohms hat der umstrittenen Geste von Argentiniens Schlussmann Emiliano Martínez beim Finale der Fußball-Weltmeisterschaft nicht viel abgewinnen können. "Ich habe das Bild relativ schnell weggeklickt. Das hat mich nicht angesprochen und ich wollte auch nicht mehr über die Beweggründe erfahren. Ich habe es ignoriert und beiseite geschoben", sagte die 27 Jahre alte Torfrau vom deutschen Meister VfL Wolfsburg.

a12deaac95149584cc782681c5396f5e.jpg

Nun.

(Foto: REUTERS)

Martinez, der beim Finalsieg der Argentinier im Elfmeterschießen am Sonntag gegen Frankreich (4:2) den Schuss des Bayern-Profis Kingsley Coman gehalten hatte, wurde zum besten Torhüter des Turniers gekürt. Die Trophäe benutzte der 30-Jährige nach der Übergabe für einen obszönen Jubel, als er den Goldenen Handschuh provokant vor seinem Unterleib hielt.

18:15 Uhr

Argentinischer WM-Held bekommt Sonderurlaub von Premier-League-Klub

Der argentinische Fußball-Weltmeister Alexis Mac Allister kann sich nach dem Finaltriumph gegen Frankreich erst einmal eine kleine Auszeit in der Heimat gönnen. Der 23-Jährige vom englischen Premier-League-Klub Brighton erhält eine zweiwöchige Pause, wie Trainer Roberto De Zerbi bestätigte. "Wir sind sehr stolz auf Alexis. Er war einer der besten Spieler des Turniers. Wir freuen uns sehr für ihn", sagte De Zerbi. Brighton & Hove Albion trifft an diesem Mittwoch im Achtelfinale des Liga-Cups auf Charlton Athletic.

"Es ist wichtig, dass er einen Moment der Ruhe hat, um ihn mit seiner Familie zu genießen. Nach einem Monat Weltmeisterschaft, in dem er aufgrund des Drucks und der Emotionen stark sein musste, braucht er eine Pause. Wir werden andere Spieler einsetzen, während er weg ist", erläuterte De Zerbi. In diesem Jahr stehen noch zwei Ligaspiele an, am 26. Dezember gegen den FC Southampton und am 31. Dezember gegen den FC Arsenal.

18:02 Uhr

Hoffenheim sucht neuen Trainer für Bundesliga-Frauen

Frauen-Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim hat sich von Trainer Gabor Gallai getrennt. Wie der Klub mitteilte, sei das die Konsequenz aus "einer sportlich nicht zufriedenstellend verlaufenen Vorrunde". Hoffenheim ist nach zehn Spieltagen Tabellenfünfter mit 13 Punkten Rückstand auf den verlustpunktfreien Tabellenführer VfL Wolfsburg.

imago1019459622h.jpg

Gabor Gallai ist in Hoffenheim beurlaubt worden.

(Foto: IMAGO/foto2press)

Bis auf Weiteres wird die bisherige Co-Trainerin Nadine Rolser die Mannschaft betreuen und mit dem Team in die am 4. Januar beginnende Vorbereitung starten. Nach Vereinsgaben soll schnell ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin gefunden werden, man sei im "Kontakt mit einem interessanten Kandidaten".

Gallai hatte im Sommer 2020 das Bundesliga-Team übernommen. Er habe enormen Anteil an der großartigen Entwicklung bis hin zur Champions-League-Teilnahme, sagte Abteilungsleiter Ralf Zwanziger. "Gleichwohl konnten wir vor der negativen Entwicklung der vergangenen Monate die Augen nicht verschließen. Ein Wechsel auf der Trainerposition war nach einer Analyse der Situation für uns die einzige Lösung", erklärte er. 

17:39 Uhr

Wahnsinnige Foto-Jagd: Influencer sorgt für Aufsehen bei WM-Finale

Eigentlich sollte die ganz große Bühne bei der Siegerehrung einer Fußball-Weltmeisterschaft für denjenigen vorbehalten sein, die sie auch verdient haben: den Teilnehmern des Endspiels. Am Sonntag war das in Katar nach dem grandiosen WM-Triumph der Argentinier über Frankreich (4:2 i.E.) aber nicht immer der Fall.

Der Star-Koch und Influencer Nusret Gökce, der unter seinem Künstlernamen Salt Bae zu einer weltweit bekannten Marke mit knapp 50 Millionen Instagram-Followern wurde, begab sich auf regelrechte Foto -Jagd. Vor und während der Partie ließ sich Gökce bereits unter anderem mit Elon Musk, Ronaldinho und Alessandro Del Piero oder Katars Emir Tamim bin Hamad Al Thani ablichten

So weit, so gut: Nach der Pokalübergabe an die Albiceleste allerdings drängte auch Salt Bae in den Innenraum des Stadions. Der weltberühmte Fleischer postete auf seiner Instagram-Seite im Anschluss daran Siegerbilder mit Angel Di María, Lisandro Martínez oder Cristian Romero. Auch mit Lionel Messi gelang Salt Bae ein Schnappschuss, wenngleich der äußerst widerwillig zustimmte. Für seine bizarre Bilder-Jagd unter den argentinischen Weltmeistern erntete der 39-Jährige via Instagram heftige Kritik. Welche Anwürfe der Social-Media-Star sich anhören müsste, lesen Sie hier bei sport.de

17:05 Uhr

Haaland reagiert belustigt auf "Fehleinkauf"-Kritik

Es sind unglaubliche Statistiken, die Erling Haaland während seiner Debüt-Saison in der Premier League bisher auf den Rasen zaubert. 18 Tore in gerade einmal 13 Spielen schoss der ehemalige Star des BVB bislang. Dass der Neuzugang bei Manchester City so erfolgreich ist, hatten ihm viele Experten nicht zugetraut. Gerade nach seinem misslungenen Debüt im Finale des Community Shield gegen den FC Liverpool (1:3) geriet der 22-Jährige ins Kreuzfeuer der Kritik.

Dort hatte Haaland mehrfach klare Torchancen ausgelassen. Ein wichtiger Moment seiner Karriere, wie der Linksfuß im Interview mit der skandinavischen Videoplattform "Viaplay" jetzt verriet. "Um ehrlich zu sein, denke ich, dass es gut war, dass ich die Chancen vergeben habe. Es erinnerte mich daran, dass 99 Prozent nicht reichen. Du musst immer 100 Prozent geben. In den folgenden Wochen war ich dann noch heißer", erklärte der Star-Stürmer.

Auf die Kritik reagierte Haaland gelassen. "Was kann man da schon machen? Du solltest dich nicht darum kümmern, was die Leute sagen, weil du es nicht kontrollieren kannst. Nach dem Liverpool-Spiel war ich der größte Flop-Transfer. Aber das ist kein Problem", sagte der 23-fache Nationalspieler.

16:36 Uhr

Eisbären-Verteidiger beendet Karriere mit 25 Jahren

Die Eisbären Berlin müssen künftig auf Verteidiger Brendan Guhle verzichten. Der frühere NHL-Spieler beendet laut dem deutschen Eishockey-Meister seine "aktive Profikarriere aus persönlichen Gründen mit sofortiger Wirkung" im Alter von 25 Jahren. Guhle war erst im Sommer von den Anaheim Ducks in die Hauptstadt gekommen.

Nachdem der Kanadier sich gleich im ersten Gruppenspiel der Champions Hockey League verletzt hatte, gab er sein DEL-Debüt am 30. November. Anschließend bestritt Guhle sieben Ligaspiele. Am vergangenen Samstag habe der Defensivspieler Sportdirektor Stephane Richer über seine Entscheidung informiert, hieß es weiter in der Mitteilung. Sein Vertrag sei demnach aufgelöst worden, Guhle befinde sich bereits wieder in seiner Heimat. Es sei "ein Schock" gewesen, sagte Richer. Der Sportdirektor betonte, "dass Brendans Entschluss nicht mit seiner Verletzung aus dem Sommer zusammenhängt".

16:03 Uhr

Doch nicht Liverpool? Torwart verlängert bei Sandhausen

Damit hat er womöglich ein Angebot des FC Liverpool ausgeschlagen: Stammtorhüter Patrick Drewes hat seinen Vertrag beim Fußball-Zweitligisten SV Sandhausen vorzeitig verlängert. Wie lange das neue Arbeitspapier laufen soll, ließ das Tabellenschlusslicht offen. Drewes soll zuvor nach "Bild"-Informationen vom englischen Spitzenklubs des Teammanagers Jürgen Klopp kontaktiert worden sein, der einen neuen Ersatzkeeper sucht.

"Es ist bei weitem nicht selbstverständlich, dass sich Patrick in unserer momentanen Situation klar zum SV Sandhausen bekennt", sagte der Sportliche Leiter Mikayil Kabaca. Trainer Alois Schwartz sprach von einem "wichtigen Zeichen innerhalb der Mannschaft". Drewes war 2021 vom damaligen Bundesliga-Aufsteiger VfL Bochum nach Sandhausen gewechselt und hatte sich auf Anhieb als einer der besten Keeper der 2. Liga etabliert. In seinen inzwischen 49 Spielen für den Klub hielt der 29-Jährige zehnmal die Null.

15:21 Uhr

Kabel wirft Messi-Kollegen fast von WM-Partybus

Bei den Feierlichkeiten zur Rückkehr der WM-Helden in Argentinien kommt es beinahe zu einer Katastrophe. Lionel Messi und Co. sitzen auf dem zurückgeklappten Dach des Busses, als wie aus dem Nichts ein Oberleitungskabel auftaucht und beinahe fünf Fußball-Weltmeister vom Fahrzeug reißt.

14:40 Uhr

WM-Shootingstar verkaufen? Eberl winkt ab

Sport-Geschäftsführer Max Eberl vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig geht fest von einem Verbleib von Abwehrspieler Josko Gvardiol aus. Anfragen für den 20-Jährigen, der mit Kroatien WM-Dritter wurde und ein starkes Turnier spielte, habe er keine bekommen. "Die sind alle im Spam-Ordner. Die Gvardiol-Angebote sind alle im Spam", sagte Eberl bei "Sport und Talk aus dem Hangar-7" von ServusTV.

Erstmal sei er froh, mit Gvardiol zusammenarbeiten zu dürfen. "Ich habe ihn noch gar nicht gesehen und durfte noch gar nicht 'Guten Tag' sagen. Ich möchte länger als ein halbes Jahr mit ihm zusammenarbeiten", sagte Eberl: "Dementsprechend hoffe ich und gehe davon aus, dass er lange bei uns spielen wird." Gvardiols Vertrag bei den Sachsen läuft bis 2027.

14:02 Uhr

Formel 1 schränkt politische Botschaften ein

250589996.jpg

(Foto: picture alliance / Laci Perenyi)

Die Zahl der politischen Botschaften wird in der Formel 1 künftig wohl abnehmen. Denn die Regelbehörde Fia hat ihr Regelwerk angepasst. In den Internationalen Sportregularien stellen unter Punkt 12.2.1.n künftig "politische, religiöse und persönliche Äußerungen oder Kommentare" ohne vorherige Genehmigung einen Regelverstoß dar. Diese überarbeitete Festlegung des Automobil-Weltverbandes Fia gilt nicht nur für Formel-1-Piloten. Insbesondere Rekordweltmeister Lewis Hamilton und Sebastian Vettel haben in der Vergangenheit mit ihren politischen Statements für Aufsehen gesorgt.

13:44 Uhr

Schumacher freut sich über einzigartiges Verstappen-Geschenk

Auf den Rennstrecken im Formel-1-Zirkus verteilte Max Verstappen auch im Jahr 2022 keinerlei Geschenke und fuhr hochüberlegen seine zweite Weltmeisterschaft ein. Anders sah das abseits der Piste aus: Hier gab es ein ganz besonderes Präsent für Mick Schumacher. Zum Hintergrund: Alle Formel-1-Fahrer machten auch in diesem bei einer Art Weihnachtswichteln mit, welches von der Formel 1 mit der Kamera begleitet wurde. Beim sogenannten "Secret Santa 2022" war Mick Schumacher der Glückliche, der ein Präsent vom Titelverteidiger aus den Niederlanden erhielt.

Sport.de

powered by sport.de - Transfer-Gerüchte, News und Liveticker - alle Infos aus der Welt des Sports finden Sie hier!

Er erhielt ein Plüschtier. "Ein Löwe. Da kommt mir natürlich sofort Max in den Sinn", so Schumachers erste Reaktion. Das Plütschtier stand dabei nur symbolisch für einen echten Löwen, für den Mick Schumacher fortan für ein Jahr die Patenschaft übernehmen wird.

"'Hiermit wird bestätigt, dass Mick Schumacher King, den Löwen, adoptiert hat, für ein Jahr.' Echt jetzt? Kann ich ihn auch besuchen?", las er die offizielle Patenschaft-Urkunde vor. Um welchen Löwen es sich dabei genau handelt, blieb unbekannt. Der Löwe ist seit langem das Lieblingstier von Max Verstappen, zierte in diesem Jahr auch sein Weltmeister-Helm

12:56 Uhr

Ehemaliger DFB-Profi watscht Bayern-Star ab

Die Fußball-WM 2022 in Katar hat aus Sicht des FC Bayern überwiegend Verlierer hervorgebracht. Mit einigen Münchner Legionären ist der frühere deutsche Nationalspieler Thomas Helmer nun hart ins Gericht gegangen. Besonders bitter verlief das Turnier für den Franzosen Benjamin Pavard, der seinen Stammplatz schnell einbüßte und anschließend offenbar als Stinkstiefel auffiel.

In einem Gastbeitrag für das Portal "web.de" hat Helmer jetzt mit dem Auftreten des Abwehrspielers abgerechnet. "Das ist alles sehr komisch. Man weiß auch nicht so richtig, wie er sich das alles vorstellt. Es gab schon länger Unruhe rund um seine Person, die er selber geschürt hat. Er hat ja schon einmal moniert, er will nicht als Rechtsverteidiger spielen, sondern als Innenverteidiger", erinnerte der 57-Jährige.

Nationaltrainer Didier Deschamps habe sich das "nicht gefallen" lassen, so Helmer weiter, der an den Münchner Abwehrmann appellierte: "Ich hoffe für ihn, dass er dies als Denkzettel versteht und sich wieder auf den Sport konzentriert. Er ist bei der WM, die er vermutlich als Bühne nutzen wollte, weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Sein Bonus von der WM 2018 ist längst aufgebraucht. Er muss jetzt liefern."

12:10 Uhr

Messi fährt in offenem Bus durch Fan-Wahnsinn

Tausende Fußballfans empfangen Weltmeister Argentinien in Buenos Aires. Die WM-Helden fahren im offenen Doppeldeckerbus durch ein Meer von Fußballfans. Die fünf Kilometer lange Strecke vom Flughafen zum Verbandsgelände ist der Auftakt für einen Party-Marathon für den Titelträger.

11:18 Uhr

Kurioser Weltrekord: Lionel Messi überholt ein Ei

Der frisch gekürte Fußball-Weltmeister Lionel Messi hat nun auch bei Instagram einen Meilenstein erreicht. Ein Post des 35-Jährigen mit Fotos, die ihn samt WM-Pokal im Jubel nach dem gewonnenen Finale gegen Frankreich zeigen, bekam in dem sozialen Netzwerk bis zum Dienstagvormittag mehr als 56,2 Millionen Likes mit weiter steigender Tendenz. Damit überholte Messi den Beitrag von dem Account "world_record_egg", der bislang als Instagram-Beitrag mit den meisten Likes galt.

Das Foto eines Eis war am 4. Januar 2019 gepostet worden, mit dem Ziel einen Weltrekord aufzustellen. Bis zum Vormittag hatte es mehr als 55,9 Millionen Likes bekommen. Die Aufmerksamkeit für das Ei wurde unter anderem zu einer Kampagne für mentale Gesundheit genutzt.

10:06 Uhr

"Einheit und Frieden": Argentiniens Präsident kontert Putins Glückwünsche

Argentiniens Staatschef Alberto Fernández hat die Gratulation von Russlands Präsidenten Wladimir Putin zur gewonnenen Fußball-Weltmeisterschaft mit einem Appell zum Frieden angenommen. "Vielen Dank für diesen Glückwunsch, Präsident Putin", schrieb Fernández auf Twitter zu dem Telefongespräch. "Auf dass die Freude, die heute Argentinien mit so vielen Völkern der Welt eint, als Beispiel dient: Unsere Gesellschaften brauchen Einheit und Frieden", hieß es in dem Tweet augenscheinlich mit Blick auf Russlands Angriffskrieg in der Ukraine weiter.

08:40 Uhr

"Entweder wir sterben im Winter ...": Skisprung-Trainer will kein Wintersportler mehr sein

Der norwegische Skisprung-Nationaltrainer Alexander Stöckl fordert ein Umdenken, um die Zukunft seines Sports zu sichern. "Ich glaube, dass es gut ist, wenn wir versuchen, ein Ganzjahresdenken reinzubringen", sagte Stöckl in einer Medienrunde. "Und ich glaube auch, dass es gut ist, wenn wir wegkommen von dem Begriff Wintersport. Ich glaube, dass wir eine Extremsportart sind und dass man sie egal wo und egal wie machen kann."

  • Weil die Skispringer ihre Saison wegen der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar früher begannen, landeten die Sportlerinnen und Sportler beim Weltcup-Auftakt Anfang November in Polen auf Matten statt auf Schnee. Geht es nach Stöckl, könnte das in Zukunft häufiger passieren.
  • "Wir haben das Glück, dass wir die Mattenschanzen haben, dass das machbar ist und dass wir keinen Schnee brauchen", sagte Stöckl auch mit Blick auf den Klimawandel. Er glaubt: "Entweder wir nennen uns weiter Wintersport und sterben im Winter - weil den gibt es irgendwann nicht mehr. Oder wir nennen uns Extremsport und sind offener für neue Destinationen."

Bereitschaft für Veränderungen ist auch bei den Skispringern durchaus vorhanden. "Grundsätzlich glaube ich schon, dass man sich immer weiterentwickeln muss – auch bei Formaten", sagt Deutschlands bester Springer Karl Geiger und ergänzt mit Blick auf die Idee, Skispringen als Extremsport zu begreifen: "Wir kennen den Weltcup-Kalender wie er jetzt ist, weil er sich viele Jahre entwickelt hat. Als völlig absurd würde ich die Idee nicht abtun."

Geiger, Markus Eisenbichler und viele ihrer Kollegen hängen aber auch an ihren Traditionen. "Skispringen ist eine Wintersportart", sagt Geiger. Der Oberstdorfer meint aber auch: "Wenn es mehr Sinn macht, auf Matten zu springen, bin ich der Letzte, der sich dagegen wehren wird. Wir finden es am besten, wenn es Schnee gibt und wenn Winter ist, aber man kann es sich halt manchmal nicht aussuchen."

07:49 Uhr

"Das wärmt das Herz": Tausende Fans feiern enttäuschte Franzosen

Nach dem verlorenen WM-Finale ist die französische Fußball-Nationalmannschaft in Paris von Tausenden Fans gefeiert worden. Die Mannschaft rund um Superstar Kylian Mbappé landete am Montagabend in Paris und fuhr dann zum Place de la Concorde, wo rund 15.000 Anhänger auf sie warteten. "Leider haben wir nicht gewonnen, aber es ist schön, unterstützt worden zu sein. Das wärmt das Herz", sagte der bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag stehende Stürmer Marcus Thuram am Abend dem Fernsehsender TF1. Im Falle eines erneuten WM-Triumphs wäre eine Parade auf dem Prachtboulevard Champs Élysées geplant gewesen.

06:37 Uhr

"Er ist sicher der Beste": Matthäus trauert seinem "ewigen" Rekord nicht nach

Lothar Matthäus hat kein Problem damit, dass er nicht mehr der Fußballer mit den meisten WM-Einsätzen ist. Er gönne es seinem Nachfolger Lionel Messi "wie alles andere", schrieb der 61-Jährige in einer Kolumne für den TV-Sender Sky. Der argentinische Weltmeister-Kapitän hatte am Sonntag mit seinem 26. WM-Einsatz im Finale gegen Frankreich (7:5 n.E.) Matthäus übertroffen, der für die deutsche Nationalmannschaft an 25 Spielen bei Weltmeisterschaften teilnahm. "Messi ist sicher der Beste in diesem Jahrtausend und einer der größten Sportler, die wir je gesehen haben", sagte Matthäus.

Messi habe auch im Finale gegen Frankreich bewiesen, "wieso er für viele der größte Spieler aller Zeiten ist", lobte Matthäus, der dem 35 Jahre alten Profi von Paris Saint-Germain zutraut, auch bei der nächsten WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko noch mal als Spieler mitzuwirken.

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen