Hoffenheim-Profi schreit vor Schmerzen - Türkei vor EM in großer Sorge
Die Türkei muss nach dem 0:0 in Bologna gegen Italien um Hoffenheims Ozan Kabak bangen. Zwei Wochen vor dem EM-Auftakt gegen Georgien verletzte sich der Abwehrspieler kurz vor der Halbzeitpause des Freundschaftsspiels offenbar am Knie, schrie vor Schmerzen laut auf und musste ausgewechselt werden. Wie der türkische Fußball-Verband noch am Abend mitteilte, wurde der 24-Jährige für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Ob die EM-Teilnahme für Kabak in Gefahr ist, steht noch nicht fest.
Erstmals seit 100 Jahren: Profi lebenslang gesperrt
Tucupita Marcano von den San Diego Padres aus der nordamerikanischen Major League Baseball (MLB) ist lebenslang gesperrt worden. Der 24 Jahre alte Venezolaner hatte zwischen Oktober 2022 und November 2023 insgesamt 387 illegale Wetten auf Spiele platziert. Sein gesamter Einsatz betrug 150.000 Dollar. Unter anderem setzte Marcano auf Partien der Pittsburgh Pirates, für die er in der vergangenen Saison spielte.
Marcano ist mutmaßlich der erste Spieler seit 1924, der von der Liga lebenslang wegen illegal platzierter Wetten gesperrt wird. Berühmtester Sünder ist Pete Rose, der den Rekord für die meisten Treffer (Hits) in der MLB hält. Nach seiner Karriere als Spieler wurde er Manager bei den Cincinnati Reds, 1989 gab er zu, während dieser Zeit auf Spiele seiner Mannschaft gesetzt zu haben. Auch er wurde auf Lebenszeit ausgeschlossen.
Von seinen 387 Wetten platzierte Marcano 231 auf Spiele der MLB und dabei 25 auf Spiele der Pirates, bei denen er allerdings wegen einer Verletzung nicht im Kader stand. Viel Ahnung scheint Marcano freilich nicht zu haben: Nur mit 4,3 Prozent seiner Wetten erzielte er einen Gewinn, wie die Liga ermittelte.
Manchester City klagt gegen "Tyrannei der Mehrheit"
Der englische Fußball-Meister Manchester City geht offenbar juristisch gegen die Regeln der Premier League für Sponsorenverträge vor. Laut eines Berichts der britischen "Times" soll der Klub, der 2008 von einer Investmentgesellschaft aus dem Emirat Abu Dhabi übernommen worden war, die englische Eliteklasse wegen möglicher "Diskriminierung" verklagt haben.
In einem 165-seitigen Dokument, von dem die Zeitung eine Kopie erhalten hat, beschuldigt City die anderen Klubs der "Diskriminierung der Golfeigentümer" und spricht von einer "Tyrannei der Mehrheit", die den sportlichen Erfolg des Vereins ersticken solle. Die Premier League hatte ihre Regeln für kommerzielle Partnerschaften mit Unternehmen, die mit den Vereinseigentümern verbunden sind, zuletzt verschärft. Ein solches Sponsoring muss demnach zu marktgerechten Preisen erfolgen.
Laut "Times" befürchten einige Vereine zudem, dass das Ergebnis Auswirkungen auf die Vorwürfe gegen City zu angeblich falschen Angaben zu Sponsoreneinnahmen haben könnte. Für November ist eine Anhörung angesetzt, in der insgesamt 115 mögliche Verstöße des Klubs von Teammanager Pep Guardiola gegen die Finanzvorschriften zwischen 2009 und 2023 thematisiert werden sollen.
Berichte: HSV Hamburg entgeht Lizenzentzug in letzter Minute
Der HSV Hamburg spielt nach Informationen von NDR und "Sport Bild" auch in der kommenden Saison in der Handball-Bundesliga (HBL). Eine vom Schiedsgericht geforderte zusätzliche Sicherheitsgarantie sei von den Hamburgern erfüllt worden, hieß es. Laut Berichten soll die Summe drei Millionen Euro betragen haben. Der HSVH will sich erst morgen offiziell dazu äußern. Dann läuft auch die Frist aus, die dem Klub gesetzt worden war, um die Summe auf ein Konto der Liga zu überweisen.
Durch die Lizenz-Entscheidung zugunsten des HSVH müsste der sportlich abgestiegene Bergische HC als Tabellen-17. in der kommenden Saison in der 2. Liga antreten. Der BHC hatte allerdings angekündigt, im Falle einer Entscheidung für die Hamburger Rechtsmittel zu prüfen.
Die HBL hatte den Hamburgern die Spielberechtigung zunächst verweigert, da sie einer Bedingung nicht fristgerecht nachgekommen waren. Der Nachweis über die Schließung einer Finanzlücke war erst mit Verspätung eingegangen. Eine Beschwerde des HSVH gegen die Bedingung war vom Präsidium der HBL abgewiesen worden. Das Schiedsgericht entschied dann, dass die ursprüngliche Bedingung nicht wirksam umgesetzt worden sei.
Borussia Dortmund kassiert kuriose Geldstrafe
Weil Borussia Dortmunds Torwart Gregor Kobel bei einer Bundesliga-Partie zu spät zur Seitenwahl erschienen ist, muss der Champions-League-Finalist eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro zahlen. Das teilte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bunds mit. Den Angaben zufolge hatte die Dortmunder Mannschaft vor dem Spiel in der Bundesliga bei Rasenballsport Leipzig Ende April einen Spielerkreis gebildet, der nicht im Spieltagsablauf bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) angemeldet worden war. "Daher konnte die Begegnung erst mit einer Verzögerung von einer Minute angepfiffen werden", hieß es.
Pütz kann French-Open-Überraschung nicht wiederholen - Siegemund weiter
Tennis-Profi Tim Pütz und seine japanische Partnerin Miyo Cato sind bei den French Open in Paris im Viertelfinale des Mixed-Wettbewerbs gescheitert. Das Duo, das im Vorjahr völlig überraschend den Titel in Roland Garros gewonnen hatte, unterlag Ulrikke Eikeri (Norwegen) und Máximo González (Argentinien) 6:1, 5:7, 8:10.
Die an Nummer zwei gesetzte Laura Siegemund ist dagegen noch im Wettbewerb. Mit ihrem französischen Partner Édouard Roger-Vasselin zog sie durch ein 3:6, 7:5, 10:6 in ihrem Zweitrundenmatch gegen Ena Shibahara (Japan) und Nathaniel Lammons (USA) ins Viertelfinale ein.
Ende der Gerüchte: Red Bull klärt Fahrerfrage bis 2026
Red Bull setzt an der Seite von Formel-1-Weltmeister Max Verstappen weiter auf den Mexikaner Sergio Perez. Wie der Rennstall aus Österreich mitteilte, verlängerte der 34-Jährige seinen Vertrag um zwei Jahre bis Ende 2026. "Jetzt ist ein wichtiger Zeitpunkt, um unser Aufgebot für 2025 zu bestätigen", wird Teamchef Christian Horner in der Mitteilung zitiert: "Kontinuität und Stabilität sind wichtig für das Team und sowohl Checo als auch Max sind eine erfolgreiche und robuste Partnerschaft, die uns im vergangenen Jahr den ersten Doppelsieg beschert hat."
Perez hatte in der vergangenen Saison hinter Verstappen den zweiten Platz in der Fahrerwertung belegt. Für Red Bull fuhr Perez, der vor seinem Wechsel zu Red Bull im Jahr 2021 in der Motorsport-Königsklasse bereits für Sauber, McLaren, Force India sowie Aston Martin an den Start gegangen war, bislang zu fünf Rennsiegen.
Mit insgesamt sechs Erfolgen ist Perez der erfolgreichste Mexikaner in der Formel-1-Geschichte. "Wir haben in diesem Jahr eine große Herausforderung vor uns, ich habe volles Vertrauen in das gesamte Team, dass die Zukunft hier rosig sein wird", sagte Perez, der in der laufenden Weltmeisterschaft derzeit auf Rang fünf liegt.
Mbappé teilt nach Real-Wechsel gegen PSG aus
Nach seinem Wechsel zu Real Madrid hat Starangreifer Kylian Mbappé mit gemischten Gefühlen auf seine letzte Saison bei Paris St. Germain zurückgeblickt. "Bei PSG war ich nicht unglücklich, das würde bedeuten, dass ich allen ins Gesicht spucke, die mich verteidigt haben", sagte der Kapitän der französischen Fußball-Nationalmannschaft, aber "Dinge und Leute machten mich unglücklich".
Laut Mbappés Angaben hatte der Klub im vergangenen Sommer gedroht, ihn die gesamte Saison nicht spielen zu lassen. Dies sei die Reaktion darauf gewesen, dass Mbappe die Vertragsoption auf einen Verbleib bis 2025 nicht ziehen wollte. "Man hat es mir gesagt, man hat es mir zu verstehen gegeben, man hat heftig mit mir gesprochen", sagte der 25-Jährige.
Trainer Luis Enrique und PSG-Berater Luis Campos hätten ihn "gerettet, ohne sie hätte ich nie wieder einen Fuß auf den Platz gesetzt", sagte Mbappé, der bei der Reise des Klubs nach Japan und Südkorea in der Saisonvorbereitung aus dem Kader gestrichen worden war. Unter diesen Bedingungen habe er "seine beste Saison" gespielt. Nun sei er "befreit und erleichtert", sagte Mbappé, nachdem er einen Vertrag bis 2029 bei den Königlichen unterschrieben hatte.
DFB-Star Oberdorf unter Tränen ausgewechselt
Große Sorgen um Lena Oberdorf: Die deutsche Fußball-Nationalspielerin musste im EM-Qualifikationsspiel in Polen verletzt und unter Schmerzen ausgewechselt werden. Nach einem Zweikampf mit der Polin Ewelina Kamczyk hielt sich die Mittelfeldspielerin, die das DFB-Team als Kapitänin aufs Feld führte, das linke Sprunggelenk. Gestützt von Betreuern humpelte Oberdorf kurz vor der Halbzeitpause vom Feld, weitere Informationen zur Verletzung gab es noch nicht.
Alexandra Popp, die zunächst zur Schonung auf der Bank gesessen hatte, kam nach 40 Minuten für ihre Teamkollegin vom VfL Wolfsburg ins Spiel. Bei der deutschen Auswahl steht in Gdynia neben der Qualifikation für die EM 2025 auch die Vorbereitung auf Olympischen Spiele im Sommer (25. Juli bis 11. August) im Fokus.
Mit seinen Weltmeistern zu Olympia: Basketballer wiedervereint
Basketball-Bundestrainer Gordon Herbert setzt im Olympia-Sommer wie erwartet auf seine Weltmeister. Der Kanadier nominierte alle zwölf Goldmedaillengewinner von Manila für den Start in die Vorbereitung am 30. Juni, hinzu kommen Leon Kratzer (Paris Basketball), Oscar da Silva (FC Barcelona), Louis Olinde (Alba Berlin) und Nick Weiler-Babb (Bayern München). "Wir haben uns ganz klar für die zwölf Spieler aus dem WM-Team entschieden. Außerdem noch für vier weitere Spieler, um Optionen auf den verschiedenen Positionen zu haben", sagte Herbert.
Er möchte "so früh wie möglich auf zwölf Spieler reduzieren. Aufgrund der langen Saisons wird es entscheidend sein, wer gesund ist und wer nicht." NBA-Finalist Maximilian Kleber (Dallas Mavericks), der frühzeitig seinen Verzicht erklärt hatte, fehlt im Aufgebot ebenso wie Isaiah Hartenstein (New York Knicks). Dafür sind neben Kapitän Dennis Schröder (Brooklyn Nets) wieder die Brüder Franz und Moritz Wagner (Orlando Magic) sowie Daniel Theis (Los Angeles Clippers) aus der NBA dabei.
Kroos beglückt Nagelsmann und seine DFB-Kollegen
Die Champions-League-Sieger Toni Kroos und Antonio Rüdiger von Real Madrid sowie Nico Schlotterbeck vom Finalisten Borussia Dortmund sind heute im EM-Quartier der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Herzogenaurach eingetroffen. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund mit. Schlotterbecks BVB-Kollege Niclas Füllkrug war nach dem verlorenen Champions-League-Endspiel schon am Montag vorzeitig nach Franken gereist.
Der vorläufige Kader mit 27 Spielern ist somit komplett. Einen Profi muss Bundestrainer Julian Nagelsmann vor dem Auftakt der Fußball-EM im eigenen Land am 14. Juni gegen Schottland aber noch streichen. Bei dem Turnier dürfen nur 26 Spieler dabei sein. Im gestrigen Test gegen die Ukraine fehlte Kroos entsprechend, in der Offensive machte sich das durchaus bemerkbar - entsprechend beglückt dürfte sich das deutsche Aufgebot jetzt fühlen. Zumal es für Kroos das letzte Turnier seiner Karriere ist, danach hört der 34-Jährige auf.
"Unglaubliche Summen": Premier-League-Star deutet Wechsel nach Saudi-Arabien an
Der belgische Fußball-Nationalspieler Kevin De Bruyne kann sich einen Wechsel nach Saudi-Arabien durchaus vorstellen. "Mein Vertrag läuft noch ein Jahr, also muss ich darüber nachdenken, was passieren könnte", sagte der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler von Manchester City der belgischen Tageszeitung "Het Laatste Nieuws".
Seit neun Jahren spielt der frühere Bundesliga-Profi nun schon für die Skyblues und holte zahlreiche Titel, darunter 2023 das Triple und zuletzt die vierte englische Meisterschaft in Serie. Sein Vertrag beim Premier-League-Klub läuft noch bis 2025. "In meinem Alter muss man für alles offen sein. Mein Ältester ist jetzt acht und kennt nichts anderes als England. Er fragt auch, wie lange ich noch bei City spielen werde", sagte De Bruyne, der bei der EM in Deutschland die belgische Auswahl anführt.
Vor allem der finanzielle Aspekt spiele bei seinen Überlegungen eine große Rolle. In die finanzstarke Saudi Professional League wechselten bereits Stars wie Cristiano Ronaldo und Neymar. "In der letzten Phase meiner Karriere geht es um unglaubliche Summen, das muss man bedenken", sagte De Bruyne. "Wenn ich dort zwei Jahre lang spiele, kann ich unglaublich viel verdienen." 15 Jahre sei er nun schon im Profifußball und werde eine solche Summe dennoch vielleicht "noch nicht einmal erreichen. Dann muss man darüber nachdenken, was das danach bedeuten könnte".
Bundestrainer als Vorbild: Ex-Nagelsmann-Schützling will Trainer werden
Trotz der bevorstehenden Fußball-EM denkt der kroatische Nationalstürmer Andrej Kramaric vom Bundesligisten TSG Hoffenheim bereits an die Zeit nach seiner aktiven Karriere und will sich dabei ein Beispiel am Bundestrainer nehmen. "Eines Tages will ich Trainer werden", sagte der 33-Jährige dem Klubmagazin Spielfeld und bezeichnete seinen Ex-Coach als Inspiration: "Julian Nagelsmann hat mich bei der TSG geprägt, wir haben dreieinhalb Jahre erfolgreich zusammengearbeitet."
Mit Blick auf die Endrunde in seiner Wahlheimat wächst bei Kramaric die Vorfreude. "Ich kenne hier jedes Stadion und fühle mich sehr wohl. Dazu gibt es total viele Kroaten in Deutschland, unsere Partien werden zu Heimspielen für uns", äußerte der Offensivspieler, der mit seiner Mannschaft in der Vorrunde auf Italien, Spanien und Albanien trifft. Bei den zurückliegenden beiden WM-Endrunden wurde Kroatien 2018 Vizeweltmeister, 2022 landete das Team um Luka Modrić auf dem dritten Platz. Bei der EM 2021 scheiterten die Kroaten in einem spektakulären Spiel nach Verlängerung an Spanien (3:5).
Weil die Männer so schlecht sind: Traditionsklub zieht Frauenteam zurück
Der MSV Duisburg verzichtet nach dem Abstieg aus der Frauen-Bundesliga auf einen Start in der zweiten Liga. Eine Teilnahme könne auch wegen des Abstiegs der Herren in die Regionalliga nicht finanziert werden, teilte der Klub mit. Seit der Übernahme der Spielrechte des insolventen Ex-Meisters FCR 2001 Duisburg Anfang 2014 hatte der MSV in neun von elf Jahren erstklassig gespielt.
Ziel sei nun die Teilnahme an der drittklassigen Regionalliga West. Profiteur des Verzichts ist als Tabellenzwölfter der vergangenen Saison der SV 67 Weinberg. Der Klub werde vorbehaltlich der finalen Zulassungserteilung auch in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga vertreten sein und nicht in die Regionalliga Süd absteigen, teilte der DFB mit.
Herausragender Bochumer wechselt zu Liga-Konkurrenten
Der Wechsel von Mittelfeldspieler Kevin Stöger zu Borussia Mönchengladbach ist perfekt. Der 30-Jährige, in der abgelaufenen Saison beim VfL Bochum mit acht Toren und 13 Vorlagen der herausragende Spieler, unterschrieb bei der Fohlenelf bis 2027. Das bestätigte die Borussia. "Kevin ist ein gestandener Bundesligaspieler und hat sich bei seinen letzten Stationen zu einem echten Führungsspieler entwickelt", sagte Sport-Geschäftsführer Roland Virkus: "Darüber hinaus bringt er viel Torgefahr mit - als Vorbereiter durch kluge Zuspiele, nach Standards und nach Flanken oder auch als Torschütze."
Stöger hatte sich bereits am Montag in einer Videobotschaft von den Bochumer Fans verabschiedet, sein Wechsel nach Gladbach galt als offenes Geheimnis. "Ich freue mich darauf, die Mannschaft und das Trainerteam persönlich kennenzulernen. Ich will das Maximum herausholen, bin extrem hungrig und habe große Lust darauf, dass wir hier gemeinsam eine erfolgreiche Zeit haben", sagt er.
Diese DFB-Kicker überzeugten im Ukraine-Test
Julian Nagelsmann hat im Endspurt bis zum EM-Anpfiff noch eine große Aufgabe: Vor dem Tor braucht die Nationalmannschaft mehr Effektivität. Gegen die Ukraine reicht es nur zu einem 0:0. Ein Joker macht derweil jede Menge Werbung für sich.
"Ihr wolltet sie gewinnen sehen": Tennisstar hat Spaß und "enttäuscht" Publikum
Coco Gauff hat als erste Tennisspielerin das Halbfinale der diesjährigen French Open in Paris erreicht. Die 20-Jährige aus den USA gewann ihr Viertelfinal-Match gegen die Tunesierin Ons Jabeur nach einer Leistungssteigerung mit 4:6, 6:2, 6:3. In der Runde der besten Vier trifft die US-Open-Siegerin auf die polnische Weltranglistenerste Iga Swiatek.
"Sie ist eine harte Gegnerin und ich wusste, dass ihr sie gewinnen sehen wolltet", sagte Gauff an die Fans im Court Philippe Chatrier gerichtet, die größtenteils Jabeur angefeuert hatten: "Ich mag es, in einer solchen Atmosphäre zu spielen. Ich hatte wirklich viel Spaß, auch wenn ich den ersten Satz verloren habe."
Die US-Amerikanerin ist laut Datenanbieter Opta mit einem Alter von 20 Jahren und 82 Tagen die jüngste Spielerin seit Maria Scharapowa zwischen 2006 und 2007, die drei Grand-Slam-Halbfinals in Folge erreicht hat.
"Hilft uns nicht! Falsch gewechselt!": VfL-Boss rechtfertigt Rauswurf erstaunlich offen
Der Vorstandsvorsitzende des VfL Bochum, Hans-Peter Villis, hat sich für die Trennung von Trainer Thomas Letsch gerechtfertigt. Rund zwei Monate nach dessen Freistellung Anfang April nach der Last-Minute-Niederlage beim späteren Absteiger 1. FC Köln machte Villis dem Ex-Coach immer noch schwere Vorwürfe. "Meiner Ansicht nach hat er da falsch gewechselt", sagte Villis zum 1:2 in Köln, als der VfL bis zur Nachspielzeit noch geführt hatte. "Er hat da rein defensiv gewechselt. Irgendwann fällt dann mal einer rein und genau das ist passiert", sagte der VfL-Chef.
Danach habe man sich zusammengesetzt. "Wir haben Signale aus der Mannschaft bekommen: Der hilft uns nicht von außen. Wir haben uns dann gezwungen gefühlt, ganz neue Impulse zu setzen. Er hat einfach keine Lösungen mehr gebracht", sagte Villis weiter. Auf die Trennung habe Letsch "schockiert" reagiert: "Er hat das aber nachvollzogen."
Unter Letsch-Nachfolger Heiko Butscher war der VfL am Ende auf den Relegationsplatz abgerutscht und hatte sich in den Entscheidungsspielen gegen den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf denkbar knapp im Elfmeterschießen gerettet.
Asamoah über Rassismus: "Ich gebe nicht auf. Ich habe Kinder"
Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah sorgt sich um den zunehmenden Rassismus in Deutschland und möchte diesen weiter bekämpfen. "Ich gebe nicht auf. Ich habe Kinder. Die müssen eine Zukunft haben. Dafür setze ich mich ein", sagte der 45-Jährige in der deutschen Botschaft in Den Haag und fragte sich: "Wann beginnt der Mensch zu denken, du siehst anders aus und gehörst nicht dazu?"
Der Vize-Weltmeister von 2002 wird seit seiner Ankunft aus Ghana in Frankfurt 1990 mit Rassismus konfrontiert. "In Cottbus wurden bei einem Spiel Bananen geworfen und das N-Wort gebraucht. Ich war 17 Jahre alt und habe nach dem Spiel geweint. Mit 12 habe ich auf dem Schulhof in Hannover das N-Wort kennengelernt. Für mich war der Anfang in Deutschland ein Schock, denn ich kannte das Land von einem Otto-Katalog, den meine Mutter in Ghana hatte. Die Wirklichkeit ist anders", sagte der 43-malige Nationalspieler.
Trotz Sturm gegen BVB: Weiterer Klub mit Rheinmetall als Sponsor
Knapp eine Woche nach Borussia Dortmund hat auch die Düsseldorfer EG aus der Deutschen Eishockey-Liga den Rüstungskonzern Rheinmetall als neuen Sponsor bestätigt. Die Vereinbarung gilt zunächst für ein Jahr, teilte die DEG mit. Der DAX-Konzern wirbt mit seinem Namen künftig unter anderem auf dem Eis und auf Banden, aber nicht auf den Trikots.
Anders als beim Fußball-Bundesligisten aus Dortmund, wo der Konzern eine zweistellige Millionensumme pro Jahr bereitstellen soll, ist laut "Rheinischer Post" bei der DEG von einer sechsstelligen Summe die Rede. Der achtmalige deutsche Meister ist wegen hoher Ausgaben, die den Etat belasten, seit geraumer Zeit auf der Suche nach neuen Sponsoren. Vor allem in Düsseldorf, wo der Konzern seinen Sitz hat, und in der Umgebung ist Rheinmetall schon länger als Sponsor engagiert. Etwa beim Handball-Bundesligisten Bergischer HC, den Basketballerinnen der Capitol Bascats und der Sportstadt Düsseldorf, die den heimischen Spitzensport fördert.
RTL präsentiert neuen EM-Experten - Kuntz beim HSV gefordert
Thomas Helmer statt Stefan Kuntz: RTL präsentiert einen neuen Experten für die Fußball-Europameisterschaft. Kuntz will sich auf seinen neuen Job als Sportvorstand beim Hamburger SV fokussieren und verzichtet auf seine Aufgabe als RTL-Experte. "Der HSV verdient meine volle Aufmerksamkeit und ich möchte alles dafür tun, um den Verein in eine erfolgreiche Zukunft zu führen", schrieb der 61-Jährige bei Instagram.
Nun wird also Ex-Nationalspieler und heutige Moderator Helmer bei der Show "Das RTL EM-Studio - Alle Spiele, Tore, Emotionen" mitwirken. "Im RTL EM-Studio gemeinsam mit Elton die Highlights und Aufreger der Euro 2024 zu analysieren und zu kommentieren, besser kann eine Heim-EM kaum laufen. Ich freue mich auf kompetente Gäste, tolle Tore, fantastische Spiele und einen hoffentlich sehr erfolgreichen Auftritt der deutschen Mannschaft", so Helmer.
Während der EM präsentieren RTL und Raab Entertainment täglich um 20:15 Uhr live die neue Fußballshow "Das RTL EM-Studio - Alle Spiele, Tore, Emotionen".
Zverev und Djokovic kämpfen sich durch Fünf-Satz-Krimis
Zverev und Djokovic kämpfen sich durch Fünf-Satz-KrimisAlexander Zverev und Novak Djokovic stehen nach ihren Fünf-Satz-Siegen im Viertelfinale der French Open. Der Deutsche zollt seinem Gegner Holger Rune mächtig Respekt. Djokovic kämpft derweil eher mit seinem Knie und Gleichgewicht.
Gerücht: Schnappt italienischer Topklub bei Mats Hummels zu?
Mats Hummels steht offenbar auf dem Wunschzettel des italienischen Fußball-Erstligisten AS Rom. Laut der Tageszeitung "Corriere della Sera" hat der Hauptstadtklub Kontakt zum 35-Jährigen aufgenommen, dessen Vertrag bei Borussia Dortmund ausläuft. Der Innenverteidiger würde seine Karriere gerne in Italien fortsetzen, heißt es. Dem Bericht zufolge bietet die Roma Hummels einen Zweijahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr.
Noch ist unklar, ob Hummels beim BVB bleibt, den Klub wechselt oder sogar ganz aufhört. Zuletzt hatte er einen Rücktritt als unwahrscheinlichste Möglichkeit bezeichnet. Nicht infrage käme vor allem aus familiären Gründen ein Wechsel ins ferne Ausland, wie etwa die USA. "Wenn ich den BVB verlasse, gehe ich ins nahe europäische Ausland", sagte Hummels kürzlich der "Sport Bild".
Hilfe bei Hochwasser-Katastrophe: FC Bayern spendet eine Million
Der FC Bayern München spendet eine Million Euro für die Opfer der Hochwasser-Katastrophe in Süddeutschland. Ziel sei es, den Betroffenen in Bayern und Baden-Württemberg schnelle und unbürokratische Hilfe zukommen zu lassen, teilte der deutsche Fußball-Rekordmeister mit. "Das Hochwasser hat große Schäden und schreckliches Leid verursacht. Gerade in solchen Ausnahme-Situationen braucht es einen besonderen Gemeinschaftsgeist - wie das aktuell viele Menschen vor Ort an den Tag legen", sagte Präsident Herbert Hainer. "Dem FC Bayern ist es ein Anliegen, Solidarität zu zeigen und die Betroffenen zu unterstützen.
Über die genaue Verwendung der Mittel will der Verein "zeitnah" entscheiden. "Wir als Klub stehen für Miteinander und Menschlichkeit und setzen uns ein für diejenigen, die unverschuldet in Not geraten sind. Bei den Folgen dieser Naturkatastrophe direkt vor unserer Haustür muss man zusammenstehen, und wir wollen mit unseren Möglichkeiten den Betroffenen schnelle Hilfe zukommen lassen", sagte der Vorstandsvorsitzende Jan-Christian Dreesen.
Präsident verspricht: FC Bayern wird "nie abdriften"
Bayern Münchens Präsident Herbert Hainer hat den Fans und Mitgliedern in Bezug auf die Grundwerte des Rekordmeisters Konstanz versprochen. "Wir erleben gerade, wie eine Partei wie die AfD die Gesellschaft spaltet. Der FC Bayern muss zeigen, dass man seinen Kurs halten muss - wir werden nie abdriften, nicht nach links und niemals nach rechts", betonte Hainer im Vereinsmagazin 51.
"Wir alle haben die Verpflichtung, die Demokratie zu beschützen. Sport vermittelt zentrale Werte wie Zusammenhalt, Zusammenspiel, Gemeinschaftssinn - jeder Mensch ist gleich, egal welchen Hintergrund er hat", ergänzte der 69-Jährige. "Ob im Einsatz gegen Diskriminierung jeder Art, von Rassismus und Antisemitismus bis zu Homophobie, oder unsere Projekte im Bereich Inklusion - da werden wir keinen Zentimeter nachlassen."
"Sehr oft angerufen": Angehender NFL-Profi über großes Interesse
Der angehende NFL-Profi Julius Welschof hat vor dem Draft auch beim Footballteam des deutsch-amerikanischen Star-Receivers Amon-Ra St. Brown hoch im Kurs gestanden. Wie der Defensive Lineman aus dem bayerischen Miesbach im ran-Interview verriet, hatten St. Browns Detroit Lions ebenso wie die New England Patriots "sehr oft angerufen" - am Ende landete er stattdessen aber bei den Pittsburgh Steelers.
"Die Steelers haben sich sehr bemüht. Da hat man gemerkt, dass sie mich wirklich wollten und nicht als Notlösung", sagte Welschof. Im Draft selbst war der 27-Jährige noch leer ausgegangen, Pittsburgh verpflichtete ihn erst nach Ende des Drafts als Free Agent. Trotz der langen Wartezeit habe er aber "nicht panisch zu Hause gesessen", sagte Welschof.
Jahr ohne Titel zu viel: Rummenigge begrüßt Kompany mahnend
Der neue Bayern-Trainer Vincent Kompany wird nach Ansicht des Münchner Aufsichtsrats Karl-Heinz Rummenigge keine lange Schonzeit erhalten. "Ich wünsche ihm viel Erfolg, weil, wenn du ein Jahr als Bayern München keinen Titel holst, ist es schon ein Jahr zu viel", sagte der frühere Bayern-Vorstandschef laut "Bild" bei einer Managertagung in Bielefeld. Kompany hatte in der Vorwoche nach einer turbulenten Trainersuche einen Dreijahresvertrag beim deutschen Fußball-Rekordmeister unterschrieben.
Rummenigge äußerte sich eher distanziert zum 38 Jahre alten Belgier, den er bislang noch nicht getroffen habe. Sportvorstand Max Eberl sei "von diesem relativ jungen und auch nicht sehr erfahrenen Mann überzeugt", sagte Rummenigge. "Er vertritt, glaube ich, die richtige Philosophie. Ich habe Pep Guardiola gefragt, der ihn als Spieler lange hatte. Er sagte, er ist überzeugt, dass er ein spannender Trainer ist", fügte der 68-Jährige hinzu.
Olympia-Test versemmelt: Volleyballer mit Klatsche gegen Brasilien
Die deutschen Volleyballer sind in der Nationenliga trotz der Rückkehr einiger Leistungsträger mit einer deutlichen Niederlage in ihre zweite Woche gestartet. Die Mannschaft von Bundestrainer Michal Winiarski verlor glatt 0:3 (15:25, 16:25, 15:25) gegen Brasilien.
Im japanischen Fukuoka spielte unter anderem Ruben Schott vom deutschen Meister BR Volleys wieder mit. Ausnahmespieler Georg Grozer wurde noch geschont, stand aber im Kader. Die Deutschen stehen nun bei einem Sieg und vier Niederlagen. Die Nationenliga ist das letzte Turnier für die Volleyballer vor den Olympischen Spielen. An drei Orten geht es in insgesamt zwölf Vorrundenspielen um den Einzug ins Viertelfinale und um Punkte für die Weltrangliste, über die die letzten Olympia-Tickets vergeben werden. Da Deutschland sein Ticket für Paris schon sicher hat, schonte Winiarski in der ersten VNL-Woche einige verdiente Spieler, die eine lange Saison in den Beinen haben.
Nagelsmann: War mit Ukraine-Coach "nicht abgesprochen"
Im vorletzten Test vor der Europameisterschaft erspielt sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft Chance um Chance um Chance. Dass das gegen einen noch tiefer als erwartet spielenden Gegner aus der Ukraine gelingt, freut Coach Nagelsmann und seine "richtige Auswahl" - auch wenn es nicht zum Tor reicht.
Vom Idol zum Fan: CR7 beglückwünscht Mbappé
Nach dem Wechsel zum "Klub seiner Träume" kramte Kylian Mbappé tief in der Foto-Kiste - und rief damit auch Cristiano Ronaldo auf den Plan. Mbappé postete Bilder aus dem Jahr 2012 bei Instagram, als 13-Jähriger posiert er darauf im Outfit Real Madrids, Arm in Arm mit seinem damaligen Idol Ronaldo. Und der Portugiese gehörte nun zu jenen Millionen Menschen, die am auf die Fotos reagierten. "Jetzt bin ich dran, dir zuzuschauen", kommentierte Ronaldo, von 2009 bis 2018 selbst bei Real: "Ich freue mich zu sehen, wie du das Bernabeu erstrahlen lässt."
Schon lange war der Wechsel Mbappés von Paris St. Germain nach Madrid beschlossene Sache, seit Montag ist er offiziell. Geworben hatten die Königlichen schon vor zwölf Jahren um den Franzosen. Kurz vor seinem 14. Geburtstag folgte Mbappé einer Einladung nach Madrid, verbrachte dort eine Woche, sah ein Spiel im Estadio Bernabeu und traf unter anderem Ronaldo und Zinédine Zidane.
"Gar keinen Rhythmus": Nagelsmann setzt Sané ein Ultimatum
Julian Nagelsmann hat den zuletzt angeschlagenen Fußball-Nationalspieler Leroy Sané im EM-Countdown in die Pflicht genommen. "Er muss die Woche schon trainieren. Und er muss auch gegen die Griechen spielen. Er war jetzt drei Spiele gesperrt, er hat auf Nationalmannschaftsebene gar keinen Rhythmus", sagte der Bundestrainer.
Der 28 Jahre alte Sané musste gegen die Ukraine letztmals wegen seiner Roten Karte im Testspiel in Österreich (0:2) im vergangenen November pausieren. Zudem ist er wegen seiner Verletzung weiter nicht voll belastbar. "Er hat heute körperlich einen guten Eindruck gemacht. Er hat hart trainiert am Vormittag", berichtete Nagelsmann. Momentan deutet sich bestenfalls eine Joker-Rolle für das Heimturnier an.
Im letzten EM-Test gegen Griechenland am Freitag (20.45 Uhr/RTL und im ntv.de-Liveticker) plant der Bundestrainer aber offenbar mit Sané. Dieser müsse "auch gegen die Griechen nicht 90 Minuten, aber schon Einsatzzeit kriegen", sagte Nagelsmann. Dann werde man sehen, "was vor Schottland passiert", sagte der 36-Jährige mit Blick auf das EM-Eröffnungsspiel am 14. Juni.
Schlammschlacht vermieden: Juve und Ex-Coach einigen sich
Die große Schlammschlacht ist ausgeblieben: Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin und der entlassene Trainer Massimiliano Allegri haben sich auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Dies teilte der Verein mit. Allegri war vor rund zwei Wochen nach einem Wutausbruch an der Seitenlinie beim Pokalfinale gegen Atalanta Bergamo (1:0) gefeuert worden und hatte anschließend laut Medienberichten gedroht, gegen die fristlose Kündigung vor Gericht zu ziehen.
Der italienische Coach hatte für sein Verhalten beim 15. Pokalsieg der "Alten Dame" die Rote Karte gesehen, weil er sich lautstark und gestenreich mit dem Vierten Offiziellen angelegt hatte. Später soll er den Chefredakteur der Sporttageszeitung "Tuttosport" bedroht und beschimpft haben, der italienische Fußballverband FIGC leitete Ermittlungen ein. Es war das erste Mal in der 127-jährigen Vereinsgeschichte, dass ein Trainer des Vereins wegen seines Betragens entlassen wurde. Zuvor hatte Allegri Juve in zwei Amtszeiten zu insgesamt zwölf Titeln geführt.
"Man muss schon sagen, leider": Neuer über ter Stegen
Manuel Neuer erfüllte sein Comeback nach anderthalb Jahren im DFB-Tor mit einer Mischung aus Freude und Stolz. "Es hat sich sehr gut angefühlt, muss ich sagen", äußerte der 38-Jährige nach dem 0:0 gegen die Ukraine. Es war sein 118. Länderspiel, auf das er nach seinem schweren Beinbruch nach der Fußball-WM 2022 lange warten musste.
Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte den Bayern-Schlussmann schon im März zur Nummer eins für die Heim-EM ernannt - und nicht Marc-André ter Stegen. Neuer kann die Enttäuschung des ewigen Rivalen vom FC Barcelona nachvollziehen: "Marc kennt die Situation. Man muss schon sagen, es ist leider so, weil er wirklich auch ein Weltklasse-Torwart ist, der gute Leistungen gezeigt hat. Aber das ist auch Teil des Business." Er betonte: "Das ist ein bekanntes Problem auf der Torhüterposition." Es könne halt nur einer spielen.