Mittwoch, 24. Februar 2021Der Sport-Tag

00:00 Uhr

Würzburg scheitert erneut mit Einspruch gegen Darmstadt-Spiel

Der Zweitligist Würzburger Kickers ist auch vor dem Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes mit seinem Einspruch gegen die 0:2-Niederlage bei Darmstadt 98 gescheitert. Mit seiner Entscheidung bestätigte das Gremium das Urteil des Sportgerichts vom 25. Januar. Die Vorinstanz war zum Schluss gekommen, dass die Partie am 19. Dezember 2020 unter regulären Bedingungen ausgetragen worden sei. Der aktuelle Tabellenletzte aus Würzburg hatte das Ergebnis angefochten und dies damit begründet, dass er nur 14 spielberechtigte Profis hatte aufbieten können.

"Die Berufung der Würzburger Kickers war zulässig, aber nicht begründet, weshalb wir sie zurückgewiesen haben. Es wird daher auch kein Wiederholungsspiel geben, sondern die bisherige Spielwertung bleibt bestehen", wurde Achim Späth, der Vorsitzende des DFB-Bundesgerichts, in einer Mitteilung des Verbandes zitiert.

23:12 Uhr

Statt NRW: Brisbane wird vom IOC für Olympia 2032 bevorzugt

Im Rennen um die Olympischen Spiele 2032 ist das australische Brisbane der bevorzugte Kandidat des IOC. Die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees nahm den Vorschlag der Kommission für künftige Sommerspiele an und machte die Region Queensland damit frühzeitig zum Favoriten. Dies ist auch ein herber Dämpfer für die Initiative aus der Rhein-Ruhr-Region, die sich Hoffnungen als möglicher deutscher Bewerber macht. Durch die Entscheidung der IOC-Spitze werden nun vorerst ausschließlich Verhandlungen mit den Australiern geführt. Verlaufen diese gut, wird Brisbane der IOC-Vollversammlung als 2032-Ausrichter vorgeschlagen.

22:44 Uhr

Duplantis springt Jahresweltbestleistung, scheitert aber am Weltrekord

Weltrekordler Armand Duplantis hat beim Meeting in Belgrad 6,10 m gemeistert und seine eigene Jahresweltbestleistung im Stabhochsprung übertroffen. Der 21-jährige Schwede versuchte sich in der serbischen Hauptstadt zweimal an der Weltrekordhöhe von 6,20 m, scheiterte aber. Seine vor einem Jahr aufgestellte Bestmarke liegt bei 6,18. Anfang des Monats hatte Duplantis im französischen Rouen mit 6,03 m gesiegt und sich an die Spitze der Jahresliste gesetzt. In Belgrad kehrte er aus einer zweiwöchigen Verletzungspause zurück.

22:13 Uhr

Ein Hundertstel: 27 Jahre alter Sprint-Weltrekord geknackt

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Grant Holloway bei seinem Weltrekordlauf.

(Foto: imago images/Agencia EFE)

Weltmeister Grant Holloway hat den 27 Jahre alten Weltrekord über 60-m-Hürden verbessert. Der US-Amerikaner lief beim abschließenden Meeting der World Athletics Indoor Tour in Madrid 7,29 Sekunden und unterbot damit die alte Bestmarke des Briten Colin Jackson um ein Hundertstel. Holloway war vor zwei Wochen im französischen Lievin schon 7,32 Sekunden gelaufen. Der 23-Jährige ist seit 2014 in nun 54 Hürdensprints in der Halle ungeschlagen.

21:36 Uhr

Eisenbichler dominiert vor der WM

Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler hat im ersten Training für die WM-Entscheidung von der Normalschanze geglänzt. Der Bayer gewann mit starken Sprüngen auf 104,5 und 101,5 m in Oberstdorf beide Durchgänge. "Ich bin gut reingekommen, so wie ich mir das vorgestellt habe. Ich kenne natürlich die Schanze, da gehe ich extrem entspannt an die Sache. Ich habe hier schon 1000 Sprünge gemacht, ich mag die einfach gern", sagte Eisenbichler dem SID. Zweitbester DSV-Adler war Lokalmatador Karl Geiger auf den Rängen 11 und 14. "Es lief ganz gut. Ich bin sehr absprungstark, das zahlt sich auf kleinen Schanzen aus", sagte Geiger. Die Medaillen werden am Samstag (16.30 Uhr) vergeben, am Sonntag (17.00/beides ARD und Eurosport) folgt an gleicher Stelle das Mixed.

20:57 Uhr

Handfester Auseinandersetzung im 96-Training droht Nachspiel

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Falette (rechts) schubste Kollege Haraguchi zu Boden.

(Foto: imago images/Beautiful Sports)

Nach einer handfesten Auseinandersetzung im Training des Fußball-Zweitligisten Hannover 96 droht Simon Falette ein Nachspiel. Der 29-Jährige geriet mit seinem Teamkollegen Genki Haraguchi aneinander. Nach einem Wortgefecht schubste Falette den Japaner zu Boden, 96 kündigte an, die Vorkommnisse aufzuarbeiten. "Der Vorfall wird Konsequenzen haben", teilte der Klub mit. Man werde am Donnerstag dazu eine Entscheidung treffen.

"Wir haben mit beiden Spielern ausführlich über die Situation gesprochen", sagte Sportdirektor Gerhard Zuber: "Dass es auch im Training mal hitzig zugeht, ist normal. So etwas darf Simon trotzdem nicht passieren. Das ist nicht zu akzeptieren. Er weiß aber, dass er da überreagiert hat." Trainer Kenan Kocak schickte Falette nach dem Vorfall auf eine Laufrunde und anschließend in die Kabine. "Nach Ende der Einheit gaben sich beide Spieler im Mannschaftstrakt die Hand und räumten den Streit aus", schrieb Hannover.

20:33 Uhr

Tottenham mit Schützenfest ins Europa-League-Achtelfinale

Tottenham Hotspur ist mühelos als erste Mannschaft ins Europa-League-Achtelfinale eingezogen. Der Champions-League-Finalist von 2019 besiegte die Österreicher vom Wolfsberger AC nach dem 4:1 im Hinspiel auch zu Hause mit 4:0 (1:0). Dele Alli (11.) gelang für die in der Liga schwächelnden Spurs mit einem spektakulären Fallrückzieher das 1:0, Carlos Vinicius (50., 83.) und Gareth Bale (73.) erhöhten.

19:32 Uhr

Rio-Weltmeister will Kriminalpsychologe werden

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Gladbachs Kramer (Mitte) gewann die WM in Brasilien und will nach der Karriere einen unüblichen Schritt gehen.

(Foto: imago/Schwörer Pressefoto)

Fußballprofi Christoph Kramer liebäugelt für die Zeit nach seiner aktiven Karriere mit einem nicht alltäglichen Berufswechsel. "Ich könnte mir gut vorstellen, dass ich ein guter Kriminalpsychologe wäre", sagte der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach in einem Interview bei "dfb.de". "Ich habe mich mal ein bisschen informiert: Da würde mir ein großes Studium bevorstehen."

Der Weltmeister von 2014 begründete seine Überlegungen unter anderem mit seinem früheren Fernsehkonsum. "Und früher, wenn ich nicht schlafen konnte, habe ich immer die Fernsehserie 'Medical Detectives' geguckt. Dadurch wurde in den vergangenen zwei, drei Jahren ein kleines Hobby daraus", sagte Kramer. "Mich faszinieren Leute, die ich nicht verstehen kann. Und gerade Massenmörder kann ich gar nicht verstehen. Das finde ich sehr interessant. Ich habe sehr viel darüber gelesen."

18:18 Uhr

Ex-HSV-Profi Aogo hospitiert bei Zweitligist in Österreich

Der ehemalige HSV-Profi Dennis Aogo hat eine neue Aufgabe bei Wacker Innsbruck übernommen. Wie der Fußball-Zweitligist aus Österreich mitteilte, arbeitet der 34-Jährige bis zum Saisonende als Hospitant in der Geschäftsführung des Tabellen-Vierten mit. Aogo soll sich an zwei Tagen in der Woche hauptsächlich mit den Bereichen Business Development, Marketing und Vertrieb beschäftigen.

"Ich freue mich sehr darüber, dass ich diese Chance bekomme. Ich möchte sie nutzen, um sehr viel zu lernen und meine Erfahrungen positiv einzubringen", sagte der frühere Mittelfeldakteur, der von 2008 bis 2013 insgesamt 168 Pflichtspiele für den HSV bestritt. In Tirol trifft Aogo in Jens Duve auf einen weiteren Ex-Profi aus der Hansestadt: "Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir unsere Kontakte nach Hamburg weiter positiv für den FC Wacker Innsbruck nutzen können. Dennis kann auf viele Jahre auf höchstem Niveau im Fußball zurückblicken und wird uns mit diesem Erfahrungsschatz bereichern", sagte der frühere St.-Pauli-Spieler Duve, der Aufsichtsratsvorsitzender der Innsbrucker ist.

17:32 Uhr

Soll von Missbrauchsvorwürfen gewusst haben: Schwimm-Sportdirektor gefeuert

Die Missbrauchsvorwürfe gegen Schwimm-Bundestrainer Stefan Lurz ziehen weitere Konsequenzen nach sich. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) stellt laut übereinstimmenden Medienberichten seinen Sportdirektor Thomas Kurschilgen frei. "Spiegel" und "Bild" berichten, dass im März 2019 eine Schwimmerin in einer E-Mail an Kurschilgen von sexuellen Übergriffen durch Lurz berichtet hatte. Der Sportdirektor soll den Vorwürfen damals nicht konsequent nachgegangen sein, Lurz blieb im Amt. Der DSV selbst äußerte sich zur Freistellung noch nicht.

16:49 Uhr

Bericht: Alpine plant neue F1-Partnerschaft

Williams soll, einem Medienbericht zufolge ab 2022, ein Kunden- und Juniorteam von Alpine werden. Alpine, zuletzt bekannt unter dem Namen Renault, geht in die neue Saison ohne Partner-Teams, nachdem McLaren auf Mercedes' Motoren umgestiegen ist. Das bedeutet auch, dass Alpine - anders als Red Bull, Mercedes und Ferrari - kein Team hat, um seine Akademiefahrer (Oscar Piastri, Guanyu Zhou und Christian Lundgaard) unterzubringen.

Die italienische Zeitung "La Gazzetta Dello Sport" berichtet nun, dass Renault-Chef Luca de Meo plant, das zu verändern: "Die Ambitionen sind groß und für De Meo wie auch für jeden, der den Motorsport versteht, ist klar: Solange Alpine auf sich allein gestellt ist, wird es nicht in der Lage sein, mit Mercedes (Aston Martin, McLaren, Williams), Ferrari (Alfa Romeo und Haas) und Honda (Red Bull und Alpha Tauri) auf Augenhöhe zu konkurrieren." Erst im Januar verkündete Williams eine tiefere Partnerschaft mit Mercedes, sollte der Deal mit Alpine klappen, müsste diese beendet werden.

15:41 Uhr

Ex-Bundesliga-Schiedsrichter Horeis gestorben

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Udo Horeis starb im Alter von 76 Jahren.

Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Udo Horeis ist tot. Wie der Hamburger Fußball-Verband unter Berufung auf die Familie mitteilte, starb der Hamburger am Dienstag im Alter von 76 Jahren. Der Unparteiische leitete 58 Spiele in der 2. Liga und 57 Partien in der höchsten deutschen Spielklasse. Auf internationaler Bühne kam Horeis mehrmals als Schiedsrichterassistent zum Einsatz. Seit 1974 war der selbstständige Kaufmann Mitglied beim TuS Hamburg. "Der HFV wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren", schrieb der Verband.

Deutschlandweite Aufmerksamkeit erlangte Horeis am 7. März 1981 im Spiel Bayer Leverkusen gegen Bayern München. Nachdem Arne Ökland schon einen Hattrick für Leverkusen erzielt hatte, wurde dem Norweger ein vierter Treffer zuerkannt. Dabei hatte der Ball die Netzstange hinter dem Gehäuse getroffen, der Linienrichter signalisierte aber ein Tor. Ökland informierte den Referee über den Irrtum, als dieser den Ball schon an der Mittellinie zum Anstoß platziert hatte. Horeis revidierte daraufhin den Torentscheid, bedankte sich bei Ökland per Handschlag und ließ das Spiel mit Abstoß für die Bayern fortsetzen.

14:50 Uhr

Leipzig-Profi über Zeit bei Guardiola: "Es hat mich gekillt"

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Ist kein Fan von Pep Guardiola: Leipzigs Angeliño.

(Foto: picture alliance / ZB)

Der kürzlich von Fußball-Bundesligist RB Leipzig fest verpflichtete Angeliño hat seinen Ex-Trainer Pep Guardiola massiv kritisiert. Nur seinem aktuellen Coach Julian Nagelsmann sei es zu verdanken, dass seine Karriere wieder nach oben ginge. "Es gibt einen großen Unterschied zwischen den beiden Trainern. Der eine hat mir Vertrauen gegeben und mich spielen lassen, der andere nicht. Man braucht Mut und Julian hatte ihn", sagte der spanische Verteidiger in einer Medienrunde. Die Zeit bei Manchester City und Guardiola ist Angeliño in schlechter Erinnerung geblieben. "Es hat mich gekillt. Selbstvertrauen ist alles und ich wurde nach zwei Testspielen beurteilt."

Angeliño ist offiziell noch bis zum Saisonende von Manchester City ausgeliehen. Allerdings griff Mitte Februar eine Kaufpflicht für den 24-Jährigen, der bei RB einen Vertrag bis 2025 erhält. Die Ablöse soll insgesamt bei 20 Millionen Euro liegen. Angeliño war bereits 2013 in die Jugend von Manchester City gewechselt, aber immer wieder verliehen worden. In Leipzig ist der Spanier unumstrittener Stammspieler und mit vier Toren und sechs Vorlagen aktuell bester Bundesliga-Scorer des Tabellenzweiten.

14:26 Uhr

Für Mainz-Trainer ist der Klassenerhalt nicht das Wichtigste

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Bo Svensson will langfristig bei Mainz arbeiten.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-pool)

Trainer Bo Svensson stellt beim Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 die langfristige Entwicklung über das kurzfristige Ziel Klassenerhalt. "Die Leute sollen bei Mainz 05 sofort an diesen intensiven Fußball denken", sagte der 41-Jährige der "Sport Bild". Teure Spieler zu holen, sei nicht der Weg der Rheinhessen. "Für uns geht es über die Gemeinschaft. Damit fange ich jetzt schon an. Und das ist wichtiger als der Klassenerhalt."

Natürlich werde er mit seiner Mannschaft dennoch alles für den Ligaverbleib geben, stellte Svensson klar: "Aber wenn wir scheitern, wird es keine Kursänderung geben. Genau dieser Weg ist die einzige Möglichkeit, in der Liga zu bleiben". Der Verein müsse langfristiger denken. "Auf Dauer werden wir damit mehr Spiele gewinnen, wenn wir uns, was Spielweise und sportliche Philosophie angeht, treu bleiben." Es gehe darum, dass die Zuschauer "gerne ins Stadion kommen, auch wenn wir mal verlieren. Bei uns soll es das gewisse Etwas geben, das es in anderen Stadien nicht gibt". Es reize ihn sehr, die "Grundsäulen, für die der Verein stehen muss", selbst mitzuentwickeln, sagte der Däne weiter.

14:06 Uhr

Staatsanwaltschaft ermittelt im Chemnitzer Turn-Skandal

Die Missbrauchsvorwürfe gegen die Chemnitzer Turn-Trainerin Gabriele Frehse beschäftigen auch die Justiz. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Chemnitz bestätigte, läuft gegen Frehse und einem Arzt seit Dezember 2020 ein Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung. Zuerst hatte der "Spiegel" darüber berichtet.

Nach einer Untersuchung durch eine Frankfurter Kanzlei hatte der Deutsche Turner-Bund (DTB) "schwerwiegende Pflichtverletzungen" von Frehse festgestellt. Ex-Weltmeisterin Pauline Schäfer und weitere Turnerinnen hatten Frehse vorgeworfen, sie im Training schikaniert, Medikamente ohne ärztliche Verordnung verabreicht und keinen Widerspruch zugelassen zu haben. Frehse hat die Vorwürfe mehrfach bestritten und dem DTB vorgeworfen, ihr Akten-Einsicht zu verwehren. Der Sportausschuss des Deutschen Bundestages wollte sich unter dem Tagesordnungspunkt "Konsequenzen für Trainingsstrukturen aus den Vorkommnissen am OSP Sachsen/Bundesstützpunkt Chemnitz" mit dem Thema befassen. Vom Olympiastützpunkt Chemnitz ist Frehse seit Dezember freigestellt.

13:31 Uhr

"Guter Transfer für uns": Salzburg bekommt viel Geld von RB Leipzig

Fußball-Bundesligist RB Leipzig muss den Schwesterclub Salzburg offenbar am Transfer von Dayot Upamecano zu Bayern München beteiligen. Einem Bericht der "Salzburger Nachrichten" zufolge soll es sich um eine Beteiligung von 20 Prozent handeln. Angesichts der Ablösesumme von 42,5 Millionen Euro, die Bayern für den französischen Nationalspieler aufgrund einer Klausel zahlen muss, müssten 8,5 Millionen Euro nach Salzburg fließen.

"Upamecano war ein sehr guter Transfer für uns", sagte Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund der Zeitung. Leipzig hatte Upamecano im Januar 2017 für zehn Millionen Euro vom österreichischen Meister verpflichtet.

Bereits beim Wechsel von Nationalspieler Timo Werner zum FC Chelsea hatte Leipzig im vergangenen Sommer nicht die komplette Ablöse von 53 Millionen Euro behalten können. Durch eine Beteiligungsvereinbarung mussten laut einem Bericht des "Kicker" sechs Millionen Euro an Werners Jugendverein VfB Stuttgart fließen. Der Angreifer war im Sommer 2016 inklusive späterer Bonuszahlungen für insgesamt 14 Millionen Euro vom VfB nach Leipzig gewechselt.

13:15 Uhr

Urteil im Dopingprozess gegen Mark S. ist rechtskräftig

Das Urteil gegen den Erfurter Doping-Arzt Mark S. ist rechtskräftig. Das teilte das Oberlandesgericht München mit. Die Revisionsführer Mark S. und Ansgard S. hätten ihre Revisionen in dem Strafverfahren gegen S. und vier weitere Angeklagte zurückgenommen, damit sei das Urteil rechtskräftig, erklärte das Gericht.

Mark S. war wegen jahrelangen Blutdopings an Sportlern und gefährlicher Körperverletzung zu vier Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Zudem bekam er ein Berufsverbot von drei Jahren. Mitte Januar hatte sein Anwalt Juri Goldstein angekündigt, Revision vor dem Bundesgerichtshof (BGH) einzulegen.

12:49 Uhr

Tattoo-Fan Gikiewicz hat "nicht so viel Geld wie Cunha und Tolisso"

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Gikiewicz sagt, er habe nicht so viel Geld wie Herthas Cunha oder Bayerns Tolisso.

(Foto: picture alliance/dpa)

Torwart Rafal Gikiewicz will sich das Wappen seines neuen Arbeitgebers FC Augsburg auf den Körper tätowieren lassen. Wann das der Fall ist, ist für den 33 Jahre alten Pole noch ungewiss. "Das weiß ich noch nicht, aber sicher erst nach der Corona-Pandemie, wenn es wieder erlaubt ist", sagte der Fußballprofi, der sich auch das Vereinssymbol seines früheren Clubs 1. FC Union Berlin auf den Unterarm hatte tätowieren lassen.

"Ich bin vorsichtig und halte mich an die Regeln. Außerdem habe ich nicht so viel Geld wie Cunha von Hertha oder Tolisso von den Bayern. Die Strafe für ein unerlaubtes Tattoo während der Saison will ich nicht zahlen", unterstrich der Torwart. "Außerdem ist das auch Teil der Professionalität in unserem Job, so etwas jetzt nicht zu machen. Mein Thema ist jetzt Abstiegskampf, nicht das Tattoo-Studio", sagte Gikiewicz.

12:02 Uhr

Wagner brilliert, sein NBA-Team geht baden

Nationalspieler Moritz Wagner hat bei der Niederlage der Washington Wizards in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA geglänzt. Der 23-Jährige erzielte beim 116:135 bei den Los Angeles Clippers 21 Punkte und damit seinen Saisonhöchstwert. Isaac Bonga kam von der Bank auf drei Punkte. Zuvor hatten die Wizards fünf Erfolge in Serie gefeiert.

Nationalmannschaftskollege Daniel Theis kassierte mit den Boston Celtics eine bittere Niederlage in letzter Sekunde. Beim 107:110 gegen die Dallas Mavericks gelang dem überragenden Luka Doncic 0,1 Sekunden vor der Sirene der entscheidende Dreier für die Texaner. Der Slowene kam mit 31 Punkten und zehn Rebounds zu einem Double-Double. Maximilian Kleber stand wegen einer Knöchelblessur nicht auf dem Parkett. Isaiah Hartenstein (4 Punkte) gewann mit den Denver Nuggets 111:106 gegen die Portland Trail Blazers. Der 22-Jährige durfte rund zehn Minuten spielen.

10:45 Uhr

Musiala hat "aufs Gefühl gehört": Bayerns Supertalent spielt künftig für Deutschland

Seit Wochen und Monaten werben der DFB und der englische Fußballverband FA um die Dienste von Jamal Musiala: Der 17-Jährige spielt sich beim FC Bayern München in den Fokus der Nationaltrainer, er wäre für beide Nationen spielberechtigt. Inzwischen ist klar: Musiala wird künftig - und schon ganz bald - für das DFB-Team auflaufen. "Am Ende habe ich aber auf das Gefühl gehört, das mir sagte, die richtige Entscheidung sei es, für Deutschland zu spielen. Das Land, in dem ich geboren wurde", sagte der Teenager, der am Freitag 18 Jahre alt wird und seinen ersten Profivertrag unterschreibt, gegenüber dem Portal "The Athletic". Bundestrainer Joachim Löw hatte bereits im Januar angekündigt, den Mittelfeldspieler für die im März anstehenden Spiele der EM-Qualifikation nominieren zu wollen.

Der in Stuttgart geborene Musiala hatte bis zur U16 in den Nachwuchsnationalmannschaften des DFB gespielt, später war er bis zur U20 für England aufgelaufen.

09:39 Uhr

Bericht enthüllt erste Details aus Rose-Vertrag

Laut der "Sport Bild" gab es bereits zwischen Weihnachten und Silvester den ersten Kontakt zwischen Marco Rose und den Dortmunder Verantwortlichen. Demnach seien Sportdirektor Michael Zorc und Lizenzspielerleiter Sebastian Kehl an Andreas Sadlo, den Berater des 44-Jährigen, herangetreten. Die Zusage gab Rose dem BVB dann vor rund zwei Wochen. Eine Ausstiegsklausel ist in seinem bis 2024 datierten Vertrag - anders als bei Gladbach - nicht verankert.

Pro Jahr soll Rose 4,5 Millionen Euro brutto einstreichen. Damit steht der Coach auf einer Gehaltsstufe mit Ex-Trainer Lucien Favre, von dem sich der BVB im vergangenen Dezember getrennt hatte. Bei den Verhandlungen sei Rose auch schon in die Transferplanungen eingebunden worden. Dem Bericht zufolge sei schon früh klar gewesen, dass der Übungsleiter keine Spieler mit von Gladbach zum BVB nimmt.

Außerdem segnete Rose die Planungen des BVB bereits ab, im Sommer nach Verstärkungen für die Innenverteidigung und die Flügel zu suchen. Er soll zudem darüber informiert worden sein, dass der BVB alles probiert, Stürmerstar Erling Haaland über die Saison hinauszuhalten. Die Zukunft von Jadon Sancho beim BVB sei dagegen fraglich.

Mehr über den BVB und Transfer-Gerüchte lesen Sie bei sport.de

09:06 Uhr

Obama: "Man sollte den Tiger nie aufgeben"

Nach seinem schweren Autounfall hat Golf-Superstar Tiger Woods (45) Unterstützung aus der Sportwelt und der Politik erhalten. Neben den ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama und Donald Trump schickten auch Sportgrößen wie Rekord-Majorgewinner Jack Nicklaus oder der frühere Basketball-Star Earvin "Magic" Johnson Genesungswünsche.

"Wenn wir im Laufe der Jahre etwas gelernt haben, dann, dass man Tiger nie aufgeben sollte", twitterte Obama. Sein Nachfolger Trump, selbst großer Golf-Enthusiast, ließ über Sprecher Jason Miller ausrichten: "Gute Besserung, Tiger. Du bist ein wahrer Champion". Woods' frühere Lebensgefährtin, Ex-Ski-Star Lindsey Vonn, twitterte: "Ich bete gerade für TW."

Nicklaus war ebenfalls über die Nachricht des Unfalls schockiert. Seine Ehefrau Barbara und er seien wie alle anderen "zutiefst besorgt" und wünschten "ihm alles Gute für eine vollständige Genesung". Auch Johnson forderte die Menschen über Twitter auf, für eine "schnelle Genesung zu beten".

08:17 Uhr

Scorerpunkte satt: Deutsches NHL-Trio glänzt

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Dominik Kahun lieferte ein großes Spiel für die Edmonton Oilers.

(Foto: USA TODAY Sports)

Mit einem Doppelpack von Eishockey-Nationalspieler Dominik Kahun und drei Vorlagen von Leon Draisaitl haben die Edmonton Oilers ein 0:3 gegen die Vancouver Canucks in der NHL noch gedreht. Der 25-jährige Kahun erzielte beim 4:3 in Vancouver die beiden ersten Treffer für die Oilers und kommt nun auf vier Saisontore. "Ich bin sehr zufrieden, vor allem auch, dass wir das Spiel noch gedreht haben. So was macht einen stolz, und sowas macht immer sehr viel Spaß", sagte Kahun. "Das hat wieder das Niveau der Mannschaft gezeigt und den Charakter, den wir hier drin haben."

Draisaitl, in der vergangenen Saison Topscorer der NHL und wertvollster Spieler der nordamerikanischen Eishockey-Liga, kommt nun auf 33 Scorerpunkte. Durch den vierten Sieg in Serie kletterten die Oilers in der Kanada-Division auf Rang zwei und haben nun sieben Punkte Vorsprung auf einen Platz außerhalb der Playoff-Ränge.

Für die Ottawa Senators sind die Playoffs noch immer weit entfernt, aber durch den Heimsieg gegen die Montreal Canadiens verkürzte das Team von Tim Stützle zumindest den Rückstand auf die Top vier. Der 19-Jährige traf beim 5:4 bei seinem ersten Shootout in der NHL und hatte in der regulären Spielzeit mit einer Vorlage weiteren Anteil am sechsten Saisonsieg der Senators.

06:53 Uhr

"Finde ich schwierig": Ibisevic erklärt seinen Schalke-Rauswurf

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Vedad Ibisevic hat eine kurze, unglückliche Schalke-Zeit hinter sich.

(Foto: RHR-FOTO)

Fußball-Profi Vedad Ibisevic sieht ein Vier-Augen- Gespräch mit dem damaligen Trainer Markus Baum als Grund für seine Suspendierung beim FC Schalke 04. "Danach hat er Jochen Schneider gebeten, mich zu suspendieren", sagte der 36 Jahre alte Stürmer der "Sport Bild" (Mittwoch). "Ich bin es gewohnt, dann auch ehrlich miteinander sprechen zu können. Dass ich dann hintenherum erfahre, dass dieses Gespräch der Auslöser für die Suspendierung war, finde ich schwierig", sagte der Bosnier. Er habe kein Problem mit Baum gehabt. "Er hatte ein Problem mit mir."

Ähnlich hatte sich zuletzt Sportchef Schneider geäußert, der den Klub verlassen wird. Die Beziehung zwischen dem Angreifer und dem damaligen Trainer Manuel Baum sei "problembehaftet" gewesen, hatte Schneider vergangene Woche beim Schalker Online-Format "mitGEredet digital" gesagt. "Es war ein Fehler, Vedad zu suspendieren", sagte Schneider. "Auf Vedad lasse ich nichts kommen."

06:14 Uhr

Ermittlungen zu Woods-Unfall werden "Tage oder Wochen dauern"

Beim schweren Autounfall von Golf-Star Tiger Woods haben Alkohol, Drogen oder Medikamente nach ersten Informationen der Behörden keine Rolle gespielt. Dafür gebe es keine Anzeichen, berichtete der zuständige Sheriff Alex Villanueva bei einer Pressekonferenz.

Polizei und Feuerwehr berichteten, der Streckenabschnitt in der noblen Gegend im Südosten von Los Angeles sei bekannt für überhöhte Geschwindigkeiten. Informationen zur Geschwindigkeit des Autos des 45-Jährigen gebe es keine. Das Wetter habe keine Rolle gespielt. "Es wird Tage oder Wochen dauern, bis alles ermittelt ist", sagte Villanueva.

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