Montag, 08. Februar 2021Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer & Till Erdenberger
22:56 Uhr

Bittere Diagnose für Manchester United

Paul Pogba wird dem englischen Rekordmeister Manchester United bis auf Weiteres fehlen. Wie Teammanager Ole Gunnar Solskjaer mitteilte, werde der 27-Jährige "einige Wochen" aufgrund einer Oberschenkelverletzung ausfallen. Der Franzose wird unter anderem für die FA-Cup-Partie gegen West Ham United nicht zur Verfügung stehen. Außerdem steht für den englischen Spitzenklub die Zwischenrunde in der Europa League gegen Real Sociedad San Sebastian an, in der Premier League will der Tabellenzweite Anschluss zu Spitzenreiter Manchester City halten. Pogba war beim 3:3 (2:0) gegen Liga-Konkurrent FC Everton gegen Ende der ersten Halbzeit ausgewechselt worden.

22:34 Uhr

Lawinengefahr: Ski-Weltmeisterschaft muss Zeitplan anpassen

Bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Cortina d'Ampezzo ist bedingt durch die starken Schneefälle eine weitere Programmänderung beschlossen worden. Der Super-G der Männer, der am Dienstag nach dem Rennen der Frauen (nach hinten verlegt auf 13 Uhr) ausgetragen werden sollte, wurde auf Donnerstag (11.30 Uhr) verschoben. Damit fällt das für diesen Tag vorgesehene erste Abfahrtstraining der Männer aus.

Nach der Absage der Kombination der Frauen heute Vormittag (neuer Termin Montag, 15. Februar) mussten die Organisatoren am Abend ein weiteres Mal vor den Schneemassen kapitulieren. Vor allem im Startbereich der Piste Vertigine musste und muss zunächst die Gefahr von Lawinenabgängen gebannt werden. "Wir dürfen nicht auf den Berg", berichtete der deutsche Alpinchef Wolfgang Maier. Der Super-G der Frauen findet auf einer anderen Piste statt.

21:59 Uhr

Stabile Quote: Formel 1 verzeichnet im Schnitt mehr als 87 Millionen Zuschauer

Die weltweiten TV-Quoten der Formel 1 sind trotz der Notsaison im vergangenen Jahr stabil geblieben. Die 17 Rennen, die der Corona-Kalender zugelassen hatte, wurden international im Durchschnitt von 87,4 Millionen Menschen vor den Fernsehern verfolgt. Wie die Motorsport-Königsklasse bekannt gab, lag dieser Wert zwar 4,5 Prozent unter dem von 2019. In den drei Jahren zuvor waren es aber ebenfalls durchschnittlich 87 Millionen, 2015 sogar nur 80 Millionen gewesen.

Die Gesamtzahl der TV-Zuschauerinnen und -Zuschauer betrug nach Angaben der Formel 1 1,5 Milliarden gegenüber 1,9 Milliarden im Jahr zuvor. 2019 hatten allerdings auch 21 und damit vier Rennen mehr stattgefunden. Den Topwert 2020 erzielte der Große Preis von Ungarn mit 103,7 Millionen Menschen vor den TV-Geräten. Die Premiere in Portimão im Süden Portugals verfolgten 100,5 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer.

21:38 Uhr

Top-Schiedsrichter erhält Morddrohungen und schaltet Polizei ein

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Dean ist einer der bekanntesten Schiris der Premier League.

(Foto: imago images/PA Images)

Der bekannte britische Schiedsrichter Mike Dean hat die Polizei eingeschaltet, nachdem er mehrere Morddrohungen gegen sich und seine Familie erhalten hatte. Dean war in die Kritik geraten, weil er zweimal innerhalb einer Woche in Spielen der Premier League eine Rote Karte gegeben hatte, die im Nachhinein aufgehoben wurden. Die öffentliche Kritik an Dean war in sozialen Medien in verbale Attacken umgeschlagen.

In der Partie zwischen Manchester United und dem FC Southampton (9:0) am vergangenen Donnerstag hatte Dean Southamptons Jan Bednarek in der 86. Minute eine Rote Karte gezeigt, die nach Einspruch annulliert wurde. In der Partie zwischen dem FC Fulham und West Ham United (0:0) am Samstag hatte Tomas Soucek in der siebten Minute der Nachspielzeit Rot gesehen. Auch diese Entscheidung wurde vom englischen Fußballverband zurückgenommen.

20:37 Uhr

Sechs Monate nach Rauswurf: Corona-Maßnahmen-Kritiker Saibou findet neuen Job

Sechs Monate nach seinem Aus bei Bundesligist Telekom Baskets Bonn hat der umstrittene Basketball-Nationalspieler Joshiko Saibou einen neuen Verein gefunden. Der 30 Jahre alte Aufbauspieler schließt sich bis zum Ende der Saison dem abstiegsbedrohten französischen Erstligisten Champagne Basket an, das gab der Klub aus Reims bekannt.

Saibou war Anfang August nach seiner Teilnahme an einer Großdemonstration gegen die Anti-Corona-Maßnahmen in Berlin von den Baskets entlassen worden. Grund für die Kündigung des Spielers, der mit seiner Freundin, Weitspringerin Alexandra Wester, an der Demo teilgenommen hatte, war nach Klubangaben der Umstand, dass der Spieler "ein permanentes Infektionsrisiko" sei. Ein "wasserdichtes Hygienekonzept" sei mit Saibou "nicht zu machen". Nach einem Rechtsstreit wegen der Kündigung hatten sich Saibou und die Bonner Mitte November außergerichtlich geeinigt.

20:17 Uhr

DFB-Lehrwart: Ärger über Schiedsrichter ist verständlich, aber ...

DFB-Lehrwart Lutz Wagner hat die jüngsten umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen mit einem Verweis auf die "komplizierten" Neuerungen im Regelwerk verteidigt. "Ich verstehe den Unmut der Vereine und der Fans in diesen Fällen", sagte der Experte des Deutschen Fußball-Bundes im "Kicker". Es seien aber im Regelwerk "einige Zusätze dazugekommen, die es kompliziert machen".

Zuletzt hatte Trainer Steffen Baumgart nach dem 2:3 nach Verlängerung des SC Paderborn im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund eine Entscheidung des Schiedsrichters heftig kritisiert. Auch der 1. FC Köln nach dem Aus im Pokal gegen Zweitligist Jahn Regensburg und der VfB Stuttgart nach dem 2:5 bei Bayer Leverkusen in der Bundesliga fühlten sich durch Schiedsrichter-Entscheidungen benachteiligt. In allen drei Fällen kann Wagner keine klare Fehlentscheidung erkennen, die Abseitsentscheidung in Köln hält er für "Auslegungssache".

19:46 Uhr

Corona-Chaos bei Spaniens Tabellenführer weitet sich aus

Der spanische Fußball-Meisterschaftsaspirant Atlético Madrid vermeldete laut Marca in dem Franzosen Thomas Lemar und dem Mexikaner Hector Herrera zwei weitere Corona-Fälle im Kader. Die Anzahl der an Covid-19 erkrankten Profis stieg damit auf sechs. Heute Abend um 21 Uhr bestreitet Spitzenreiter Atlético das Meisterschaftsspiel gegen Celta Vigo. Vor Lemar und Herrera waren der Franzose Moussa Dembele, der Portugiese Joao Felix, der Belgier Yannick Carrasco und der Spanier Mario Hermoso positiv auf Corona getestet worden.

19:16 Uhr

Hoffenheim muss statt Norwegen nach Spanien reisen

Das Sechzehntelfinal-Hinspiel des Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim bei Molde FK findet im spanischen Villarreal statt. Das bestätigte die Europäische Fußball-Union (Uefa). An der Terminierung ändert sich nichts. Anstoß am 18. Februar in Villarreal ist um 21 Uhr.

Die norwegische Regierung hat die Grenzen aufgrund der Corona-Pandemie seit dem 29. Januar für zunächst 14 Tage geschlossen. Eine Einreise ist nur für Personen möglich, die einen festen Wohnsitz in Norwegen besitzen, Ausnahmen für Fußballprofis sind nicht vorgesehen. Das Rückspiel ist für den 25. Februar (18.55 Uhr) in der Arena in Sinsheim geplant.

18:42 Uhr

Matthäus nennt es "pure Schikane", dass der FC Bayern Regeln einhalten muss

Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat vollstes Verständnis für den Ärger der Verantwortlichen von Bayern München bezüglich der Anreise zur Klub-WM. "Ich will es mal so sagen: Was da Freitagnacht passiert ist, war typisch deutsch. Kleinkariert und vielleicht einfach Anti-Bayern", schrieb Matthäus in seiner Kolumne bei skysport.de. "Nach all der Planung im Vorfeld wegen der einen oder anderen Minute die Mannschaft nicht losfliegen zu lassen, war pure Schikane", führte der 59-Jährige aus, der zu aktiven Zeiten insgesamt zwölf Jahre beim FC Bayern unter Vertrag gestanden hatte.

Die Mannschaft hob in der Nacht zu Samstag wegen einer verweigerten Starterlaubnis erst mit mehr als siebenstündiger Verspätung von Berlin nach Katar ab. Ursprünglich war die Abreise am Freitagabend unmittelbar nach dem Ligaspiel bei Hertha BSC (1:0) geplant gewesen.

Ab 19 Uhr steht für den Champions-League-Sieger das Halbfinale gegen Al Ahly aus Ägypten an (live im ntv.de-Ticker)

18:29 Uhr

"Wer kann denn anreisen?": Ungewohnte Kriterien für DFB-Nominierung

Die deutschen Fußballerinnen müssen zum Start ins Länderspieljahr aufgrund der Corona-Beschränkungen umplanen. Melanie Leupolz, Ann-Katrin Berger (beide FC Chelsea) und Leonie Maier (FC Arsenal) stehen wegen des Einreiseverbotes für Personen aus Großbritannien nach Deutschland beim anstehenden hochkarätig besetzten Drei-Nationen-Turnier nicht zur Verfügung.

Zudem verzichtet Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg, die jüngst ihren Vertrag bis 2023 verlängert hatte, wegen der schwierigen Anreise für die Partien gegen Belgien in Aachen am 21. Februar und die Niederlande in Venlo am 24. Februar auf Turid Knaak (Atletico Madrid) und Lena Petermann (HSC Montpellier). Erstmals steht dafür Torhüterin Stina Johannes von der SGS Essen im 26-köpfigen Aufgebot. Torfrau Almuth Schult ist ebenfalls nach längerer Zeit wieder dabei. Die 29-Jährige vom VfL Wolfsburg hatte ihr letztes Länderspiel für die DFB-Auswahl im Juni 2019 absolviert und war nach einer Verletzungspause im April Mutter von Zwillingen geworden.

18:00 Uhr

Volleyball-Rekordmeister muss für CL-Turnier in eigener Halle absagen

Der deutsche Volleyball-Rekordmeister VfB Friedrichshafen hat nach sechs positiven Corona-Tests seine Teilnahme am Champions-League-Heimturnier (9. bis 11. Februar) abgesagt. "Es bricht uns das Volleyballer-Herz", sagte Geschäftsführer Thilo Späth-Westerholt. Die drei geplanten Spiele des VfB werden mit 0:3 gewertet. Damit ist der Klub aus der Königsklasse ausgeschieden.

Beim kompletten Trainerstab und drei Spielern wurde das Coronavirus nachgewiesen. "Wir können nicht gänzlich ausschließen, dass es noch eine weitere Infektion gibt", sagte Späth-Westerholt. Die Entscheidung habe man "in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt gefällt". Die Gesundheit der Angestellten und der Bevölkerung seien "wichtiger als die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb. Wenn wir an die ganzen Toten aufgrund des Virus denken, ist es gar nicht denkbar, irgendetwas zu riskieren."

17:33 Uhr

Champions League schließt Magaths Ex-Klub aus

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Magath bei seiner Vorstellung im Jahr 2016.

(Foto: imago/China Foto Press)

Der chinesische Profiklub Taishan F.C. aus Jinan, in der Saison 2016/17 vom langjährigen Bundesliga-Coach Felix Magath als Trainer betreut, ist von der Teilnahme an Asiens Champions League ausgeschlossen worden. Der zuständige asiatische Kontinentalverband AFC begründete seine Entscheidung mit einer Verletzung der Finanzregeln. Der Verein sollte in der Gruppenphase gegen Kitchee SC aus Hongkong sowie den Thai Port FC aus Bangkok antreten.

16:17 Uhr

31 Jahre, elf Vereine: Marko Marin wechselt schon wieder den Klub

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Marko Marin hat innerhalb von Saudi-Arabien einen neuen Klub gefunden. Der offensive Mittelfeldspieler wurde von Al-Ahli Dschidda an Al-Raed ausgeliehen. Der ehemalige Gladbacher und Bremer Spieler ist damit schon zum elften Klub während seiner Profikarriere gewechselt. Für die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bestritt er unter Bundestrainer Joachim Löw immerhin 16 Länderspiele und traf dabei einmal. Im Januar 2020 war er von Roter Stern Belgrad nach Saudi-Arabien gewechselt.

15:17 Uhr

Biden fordert: Wissenschaft soll über Olympia-Austragung entscheiden

Für den neuen US-Präsidenten Joe Biden muss ein Beschluss zur Durchführung der Olympischen Spiele in Tokio auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. "Ich hoffe, dass sie stattfinden, ich hoffe, es ist möglich, aber wir müssen abwarten", sagte der 78-Jährige in einem Interview mit dem Radiosender Westwood One Sports. "Die Entscheidung muss auf der Wissenschaft basieren", forderte der Präsident.

Sowohl Japans Regierung als auch das Organisationskomitee und das Internationale Olympische Komitee (IOC) unter der Leitung von Präsident Thomas Bach hatten trotz der weltweit alarmierenden Corona-Lage zuletzt immer wieder betont, dass die Durchführung der Spiele nicht infrage stehe. Es würden "sichere Spiele" stattfinden.

14:45 Uhr

Nach Sturz in zehn Meter tiefe Schlucht: Talent darf wieder Fahrrad fahren

Das belgische Radsport-Supertalent Remco Evenepoel hat knapp sechs Monate nach seinem schweren Sturz bei der Lombardei-Rundfahrt einen Meilenstein bei seinem Genesungsprozess erreicht. Wie sein Team Deceuninck-Quick-Step mitteilte, darf der 21-Jährige wieder mit dem Training auf dem Rad beginnen. Wann Evenepoel wieder ein Rennen bestreiten kann, ist aber noch unklar.

Evenepoel war bei seinem ersten Auftritt bei einem Radsport-Monument in Norditalien bei einer tückischen Abfahrt gegen einen ungesicherten Vorsprung einer Brückenmauer gefahren und fast zehn Meter tief in eine Schlucht gestürzt. Er erlitt unter anderem einen Beckenbruch. Vor dem Unfall hatte Evenepoel eine herausragende Saison bestritten, unter anderem sicherte er sich den Gesamtsieg bei der Algarve- sowie der Polen-Rundfahrt.

13:47 Uhr

60 Millionen Euro weniger: BVB fährt mächtig Verlust ein

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BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hatte hatte die Aktionäre schon vorgewarnt ...

(Foto: imago images/Eibner)

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/2021 mit einem Millionen-Verlust abgeschlossen. Laut Mitteilung des börsennotierten Vereins verbuchte der BVB von Juli bis Dezember 2020 ein Minus von 26,3 Millionen Euro. Im Vorjahr gab es mit 3 Millionen Euro noch einen kleinen Gewinn. Borussia Dortmund vermeldete nun zudem einen Umsatz von 177,4 Millionen Euro. Im Vergleichszeitraum vor der Corona-Pandemie lag der Umsatz noch bei 236,6 Millionen Euro.

Die Rückgänge bei den Umsätzen inmitten der Corona-Pandemie verteilen sich laut Mitteilung zum größten Teil auf den Spielbetrieb vor Geisterkulisse mit rund 22 Millionen Euro, weniger TV-Vermarktung (14,4) und Einnahmen aus dem Stadionbetrieb wie Catering und Konferenzen (23,9). Die Personalkosten konnte der BVB in der Corona-Krise im ersten Halbjahr um 9,2 auf 111,5 Millionen Euro drücken.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke war im November bei der Hauptversammlung der BVB-Aktionäre von einem Verlust der Borussia Dortmund KGaA für das Gesamtjahr von 70 bis 75 Millionen Euro ausgegangen.

13:35 Uhr

Favoriten nehmen Auftakthürden in Melbourne locker

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Serena Williams ist eine der Favoritinnen in Melbourne.

(Foto: REUTERS)

Der Tennis-Weltranglisten-Erste Novak Djokovic und die Mitfavoritin Simona Halep sind bei den Australian Open mit klaren Siegen in die zweite Runde eingezogen. Djokovic setzte sich in Melbourne gegen den Franzosen Jeremy Chardy in nur 91 Minuten mit 6:3, 6:1, 6:2 durch. Der 33 Jahre alte Serbe ist mit acht Titeln (2008, 2011 bis 2013, 2015, 2016, 2019, 2020) Rekordhalter beim ersten Grand-Slam-Turnier der Saison. Die an Nummer zwei gesetzte Rumänin Halep ließ Lizette Cabrera aus Australien beim 6:2, 6:1 keine Chance.

Neben der Amerikanerin Serena Williams, die die deutsche Fed-Cup-Spielerin Laura Siegemund bezwang, erreichten auch die an Position drei eingestufte US-Open-Siegerin Naomi Osaka aus Japan und die polnische French-Open-Gewinnerin Iga Swiatek die zweite Runde.

Ein erfolgreiches Comeback nach mehr als 15 Monaten Verletzungspause gab die Kanadierin Bianca Andreescu. Die US-Open-Siegerin von 2019 gewann gegen Mihaela Buzarnescu aus Rumänien 6:2, 4:6, 6:3.

12:29 Uhr

Union-Coach enttäuscht jede Woche viele Menschen

Trainer Urs Fischer wertet das Interesse anderer Vereine an Spielern des 1. FC Union Berlin auch als Beleg und Bestätigung für die geleistete Arbeit. "Für uns bedeutet es, dass wir nicht gerade den falschen Weg eingeschlagen haben, sondern wir es fertigbringen, Spieler zu entwickeln", sagte der 54 Jahre alte Schweizer in einem Interview dem "Kicker". "Das ist eine gute Visitenkarte für uns, die uns wiederum bei neuen Spielern interessant macht."

Dass der zur aktuellen Saison geholte Keeper Loris Karius mit seiner Reservistenrollen nicht zufrieden ist, kann Fischer verstehen. "Es wäre auch Wahnsinn, wenn er es als Ersatzspieler wäre. Dass er sauer auf mich ist, damit kann ich gut umgehen. Ich enttäusche jedes Wochenende über die Hälfte das Kaders, weil sie nicht in der Startformation steht", sagte der Schweizer. Anders funktioniere es aber nicht.

11:34 Uhr

"Kein gutes Signal": Ärger über Leipzigs CL-Partie

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat Kritik an der Entscheidung geübt, dass das Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals zwischen RB Leipzig und dem FC Liverpool nun in Budapest stattfinden soll. Klingbeil sagte, dass er zwar wisse, mit "welcher Vorsicht", die Vereine agierten und sehr viel getestet würde. Aber: "Der Fußball muss sich schon fragen, ob man hier den Bezug zur Realität nicht verliert. Alle sind in Einschränkungen und jetzt verlegen wir ein Spiel mal eben quer durch Europa. Die Mannschaften jetten durch Europa. Ich glaube, das ist kein gutes Signal", sagte Klingbeil in der Sendung "Frühstart" von RTL/ntv.

Die Mannschaft des FC Liverpool durfte wegen der aktuellen Reisebeschränkungen nicht nach Deutschland einreisen. Budapest soll nun als Ausweichort fungieren. Klingbeil sagte: "Es wäre ein stärkeres Signal gewesen, wenn man gesagt hätte, dass dieses Spiel verschoben wird, das fällt aus. Das ist auch mal verzichtbar an dieser Stelle. Der Wettbewerb darf da nicht an erster Stelle stehen."

10:46 Uhr

"Wirklich stark": Klopp überrascht nach heftiger Pleite

Trotz deutlicher Niederlage gegen Konkurrent Manchester City verliert Liverpool-Coach Jürgen Klopp nicht seinen Optimismus. Fast schon weltfremd mutet seine Einschätzung des 1:4 verlorenen Premier-League-Duells an. City-Coach Pep Guardiola stimmt derweil sein Team auf den Meisterschaftskampf ein.

09:58 Uhr

Welthandballer hat große Sorgen um Bundesliga

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Niklas Landin ist ein Allesgewinner.

(Foto: imago images/Bildbyran)

Weltmeister Niklas Landin vom THW Kiel fürchtet angesichts der Corona-Pandemie und der zunehmenden Terminnot um die Handball-Saison. "Wie wir das schaffen wollen die ganze restliche Saison, das ist fraglich. Das wird stressiger und stressiger mit unserer Terminplanung", sagte der dänische Torwart des deutschen Rekordmeisters in der Sendung "Sportclub" im NDR-Fernsehen. "Ich hoffe, dass wir nicht wieder die Saison abbrechen müssen. Das kann schlimmstenfalls das Thema sein."

Aufgrund eines positiven Corona-Tests bei einem Spieler des THW Kiel war das für Sonntag angesetzte Bundesliga-Spiel gegen den SC DHfK Leipzig ausgefallen und muss verlegt werden. Der betroffene Kieler Spieler wurde sofort isoliert. Allein in der Bundesliga muss der THW noch drei Partien nachholen.

08:41 Uhr

Mädchen schwer verletzt: Chiefs-Coach ist "im Herzen" bei Unfall-Opfern

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Andy Reid und sein Superstar Patrick Mahomes.

(Foto: AP)

Andy Reid, Cheftrainer der Kansas City Chiefs, hat sein Mitgefühl für die Leidtragenden eines Autounfalls, in den sein Sohn verwickelt gewesen ist, geäußert. "Es tut mir leid für alle, die darin involviert waren", sagte der 62 Jahre alte Football-Coach nach der 9:31-Niederlage gegen die Tampa Bay Buccaneers am Sonntag (Ortszeit) über den Unfall. "Ich bin im Herzen bei denen, die in den Unfall involviert waren, besonders bei der Familie des kleinen Mädchens, das um sein Leben kämpft."

Reids Sohn Britt, der bei den Chiefs einen Teil der Verteidigung trainiert, war am Donnerstagabend in Kansas City in einen Unfall mit insgesamt drei Autos verwickelt gewesen. Einem Bericht der Nachrichtenagentur AP zufolge befand sich ein Mädchen am Sonntag immer noch in kritischem Zustand, die Polizei untersucht demnach den Hergang und ermittelt dabei auch die Rolle Reids.

07:54 Uhr

Australian-Open-Start: Zverev bessert deutsche Bilanz ein wenig auf

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Alexander Zverev gewann als erster deutscher Profi sein Match bei den Australian Open.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Alexander Zverev hat als erster deutscher Tennisprofi bei den Australian Open sein Auftaktmatch gewonnen und die zweite Runde erreicht. Der 23 Jahre alte Hamburger gewann am Montag beim ersten Grand-Slam-Turnier der Saison gegen den Amerikaner Marcos Giron in 2:42 Stunden 6:7 (8:10), 7:6 (7:5), 6:3, 6:2.

Zuvor waren von den deutschen Damen Angelique Kerber, Andrea Petkovic und Laura Siegemund ausgeschieden. Kerber verlor 0:6, 4:6 gegen die Amerikanerin Bernarda Pera, Petkovic unterlag der an Nummer 27 gesetzten Tunesierin Ons Jabeur 3:6, 6:3, 4:6. Siegemund war gegen Serena Williams aus den USA beim 1:6, 1:6 ohne Chance.

07:01 Uhr

"Sei vorsichtig": Party-Warnung für "Gronk" nach dem Super Bowl

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Tom Brady und Rob Gronkowski.

(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Tom Brady geriet ins Schwärmen. Der erfolgreichste Spieler der Football-Geschichte widmete seinem langjährigen Kumpel Rob Gronkowski nach dem gemeinsamen Super-Bowl-Triumph besondere Worte. "Gronk ist ein unglaublicher Spieler, Mitspieler, Talent", sagte Brady über den Empfänger von zwei Touchdowns beim 31:9 der Tampa Bay Buccaneers gegen die Kansas City Chiefs. "Seit er hier ist, hat er alles auf die richtige Art und Weise gemacht."

Gegen die Chiefs war Gronkowski bester Passempfänger von Tampa Bay. Sechs Würfe fing er von Brady für einen Gesamt-Raumgewinn von 67 Yards. "Hier her zu kommen und Super-Bowl-Champion zu sein, das ist surreal, Mann", sagte Gronkowski.

Der Offensivspieler mit dem Hang zum Verrückten und einer Vorliebe für Partys bekam von seinem Ex-Team noch einen augenzwinkernden Ratschlag für die anstehenden Feierlichkeiten. "Gronk, sei vorsichtig mit der Trophäe", twitterten die Patriots. In der Vergangenheit hatte Gronkowski den Pokal schon mal als Baseballschläger genutzt - und eine Delle verursacht.

06:12 Uhr

Beim Super Bowl werden viele Corona-Regeln gebrochen

Laut US-Medienberichten haben sich Zuschauer in und um das Super-Bowl-Stadion in Tampa nur unzureichend an die Einhaltung der Corona-Regeln gehalten. Unter Verweis auf Augenzeugen berichtete die US-Nachrichtenagentur AP von zahlreichen Menschen ohne Maske rund um den Austragungsort des Finals der National Football League und viele Regelverstöße im Raymond James Stadium.

Zugelassen in der Arena für das Duell der Tampa Bay Buccaneers und die Kansas City Chiefs waren 25.000 Zuschauer, darunter 7500 bereits geimpfte Menschen aus dem Gesundheitswesen. Figuren aus Pappe auf anderen Plätzen sollen für den notwendigen Abstand zwischen Fangruppen sorgen und den Eindruck eines vollen Stadions vermitteln. Das Fassungsvermögen des Stadions beträgt normalerweise 75.000 Zuschauer.