Sonntag, 05. Dezember 2021Der Sport-Tag

Heute mit Stephan Uersfeld & Torben Siemer
23:20 Uhr

Rekord bei EM, Rekord in Champions League: Brych bekommt Topspiel zum UEFA-Abschied

Der deutsche Spitzen-Schiedsrichter Felix Brych beendet am Dienstag mit einem Topspiel der Champions League seine internationale Karriere. Der Münchner wurde von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) für die Partie zwischen Real Madrid und Inter Mailand angesetzt. Der 46 Jahre alte Brych, der seine nationale Laufbahn in der Bundesliga fortsetzen wird, geht als Rekordhalter. 69 Einsätze in der Champions League und 16 Ansetzungen in der Königsklassen-Qualifikation schaffte bisher noch kein Referee. Brych hatte seinen Abgang von der internationalen Bühne schon nach der zurückliegenden EM-Endrunde angekündigt.

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) lobte den fünfmaligen Schiedsrichter des Jahres, der bei der EM mit fünf Einsätzen einen Turnierrekord aufgestellt und damit seine internationale Laufbahn gekrönt hatte, in den höchsten Tönen. "In Felix Brych verlässt ein ganz Großer seiner Zunft die internationale Bühne. Was Felix Brych mit nahezu konstant herausragenden Auftritten geleistet hat, ist absolut außergewöhnlich", sagte Co-Interimspräsident Rainer Koch.

22:44 Uhr

FC Bayern schiebt Frage über Katar-Sponsoring auf die Zeit nach der WM in Katar

Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München sieht in der kritischen Frage nach einer Verlängerung seiner umstrittenen Partnerschaft mit Qatar Airways keine Eile. "Lassen wir doch die Weltmeisterschaft mal auf uns zukommen, dann bewerten wir die ganze Sache", sagte Vorstandschef Oliver Kahn in der TV-Sendung Sky90, er wolle hier "gar nichts ausschließen". Also auch nicht eine Verlängerung mit dem Staatsunternehmen über das Vertragsende 2023 hinaus. Das Thema hatte bei der jüngsten, überaus turbulenten Jahreshauptversammlung des Klubs für hitzige Debatten gesorgt.

"Wir sind nicht kritikunfähig und werden natürlich versuchen, zu diesem Thema Katar einen vernünftigen Dialog mit unseren Mitgliedern zu führen", versprach Kahn wie zuletzt Präsident Herbert Hainer. Die Kritik, wonach die Bosse beim "Parteitag" keine Stellung bezogen hätten, könne er "nicht nachvollziehen". Zudem behauptete er mit Verweis auf vom Klub durchgeführte Umfragen, dass die Angelegenheit "die Majorität, all unsere Fans nicht so brennend interessiert".

22:17 Uhr

Nach 0:6-Demütigung: Gladbach-Sportchef Eberl äußert sich zu Zukunft von Trainer Hütter

Trainer Adi Hütter vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach muss nach dem 0:6-Heimdebakel gegen den SC Freiburg keine unmittelbaren Konsequenzen befürchten. Das erklärte Sportdirektor Max Eberl nach der Begegnung bei DAZN. "Man geht einen gemeinsamen Weg. Das heißt, durch dick und dünn zu gehen", sagte Eberl. Die Gladbacher hatten erst in der vergangenen Woche das Derby beim 1. FC Köln mit 1:4 verloren. "Das ist für mich unerklärlich", sagte Hütter. Nach 14 Spielen liegt seine Mannschaft mit 18 Punkten nur auf Platz 13.

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21:40 Uhr

Keine Wildcard nach dem Halbfinale: Deutsche Tennis-Herren müss nach Brasilien

Die deutschen Tennisprofis müssen sich für die kommende Davis-Cup-Endrunde über ein Auswärtsspiel in Brasilien qualifizieren. Das ergab die Auslosung in Madrid, die Qualifikationsrunde ist für den 4. und 5. März angesetzt. Auf dem Papier ist die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes (DTB) nach dem Halbfinaleinzug in dieser Saison favorisiert, Brasilien besitzt in Thiago Monteiro (ATP-89.) derzeit nur einen Top-100-Spieler.

Wo die kommende Endrunde stattfinden wird, ist noch nicht festgelegt. Zuletzt hatte es Gerüchte um Abu Dhabi als Gastgeber gegeben. 2019 und in diesem Jahr wurde in Madrid um den Titel gespielt, im vergangenen Jahr fiel die Endrunde wegen der Corona-Pandemie aus. Neben den diesjährigen Finalisten Kroatien und Russland sind für die nächste Endrunde bereits Großbritannien und Serbien gesetzt, denen Wildcards zugeteilt wurden. Dazu kommen die zwölf Sieger aus der Qualifikationsrunde im März.

21:16 Uhr

Hamilton absichtlich auffahren lassen? Stewards laden Verstappen umgehend vor

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Um diese Szene geht es.

Nach dem kontroversen Chaos-Rennen in Saudi-Arabien droht Max Verstappen eine nachträgliche Bestrafung. Der Red-Bull-Pilot und ein Teamvertreter wurden von den Formel-1-Rennkommissaren vorgeladen. Sie sollen um 21.40 Uhr deutscher Zeit bei den Stewards auf dem Dschidda Corniche Circuit erscheinen. Die Premiere im Wüstenstaat war durch mehrere Unfälle geprägt worden. Verstappen hatte sich einige kontroverse Manöver erlaubt. So hatte der Niederländer zwölf Runden vor Schluss abrupt verlangsamt, der spätere Rennsieger Lewis Hamilton im Mercedes war ihm aufgefahren und hatte sich dabei den Frontflügel demoliert. Auch der Brite muss offenbar bei den Stewards aussagen.

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20:49 Uhr

Finale mit monatelanger Verspätung: Leupolz und Berger feiern das Triple mit Chelsea

Die Fußball-Nationalspielerinnen Melanie Leupolz und Ann-Katrin Berger haben mit dem FC Chelsea den FA Cup gewonnen. Im pandemiebedingt verschobenen Finale der Saison 2020/21 vor 40.942 Zuschauenden im Wembley-Stadion setzten sich die Meisterinnen gegen den FC Arsenal mit 3:0 (1:0) durch und holten nach dem Liga-Pokal auch den dritten nationalen Titel. Das deutsche Duo wirkte von Beginn an mit, Mittelfeldspielerin Leupolz leistete die Vorarbeit zum zweiten Treffer der australischen Star-Stürmerin Sam Kerr (57./77.). Fran Kirby hatte die Blues bereits in der dritten Minute in Führung gebracht.

20:14 Uhr

Ex-Bundesliga-Profi Jelovac stirbt mit 32 Jahren

Der serbische Basketballprofi Stevan Jelovac ist im Alter von nur 32 Jahren gestorben. Das gab AEK Athen bekannt. Jelovac, seit Sommer bei den Griechen unter Vertrag, hatte von Mitte 2018 bis Anfang 2019 für den Bundesligisten Brose Bamberg gespielt. Jelovac war Mitte November im Training zusammengebrochen und in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort wurde ein Schlaganfall diagnostiziert. Der "Big Man" (2,08 Meter) erholte sich nicht mehr davon.

"Uns fehlen die Worte. Ruhe in Frieden, alles Gute auf deiner letzten Reise", schrieben die Bamberger am Sonntagabend bei Twitter: "Zeige denen da oben, wie man Basketball spielt!" Jelovac hat in seiner Karriere auch in seiner Heimat Serbien, in der Türkei, in Italien, Spanien, Russland, Litauen und Japan gespielt.


19:57 Uhr

Tochter von Horst Eckel lädt Fans zur Beerdigung des letzten WM-Helden von 1954 ein

Horst Eckel soll am Donnerstag (9. Dezember) in seiner Heimatgemeinde Bruchmühlbach-Miesau beerdigt werden. Dies bestätigte seine Tochter Dagmar Eckel. "Papa hat die Fans hoch eingeschätzt, deshalb sollen sie auch dabei sein. Ich weiß, dass viele Freunde kommen werden", sagte sie. Sie müsse mit der Gemeinde noch einiges abstimmen, aber sie gehe davon aus, dass in der Corona-Pandemie Besucher im Freien dabei sein können. Der Fußball-Weltmeister von 1954 war am Freitag im Alter von 89 Jahren gestorben.

"Er ist ganz sanft eingeschlafen. Es war jetzt einfach seine Zeit", sagte Dagmar Eckel über ihren Vater, der zuletzt eine Hüft-Operation über sich hatte ergehen lassen müssen. Eckel war der letzte noch lebende Spieler vom "Wunder von Bern", als Deutschland im Endspiel den hohen Favoriten Ungarn besiegte. Die Trauerfeier im Ortsteil Vogelbach, wo Eckel geboren wurde und zuletzt mit seiner Frau Hannelore auch wohnte, soll am Donnerstag um 14 Uhr beginnen.

19:30 Uhr

Neustart, Crash, Rennen wieder unterbrochen: Verstappen hart gegen Hamilton

Der Große Preis von Saudi-Arabien ist nach dem Neustart nur wenige Kurven alt, da kommt die Rote Flagge schon wieder raus: Das Rennen in Dschidda ist nach der Unterbrechung in Runde 13 nach dem Unfall von Mick Schumacher erneut unterbrochen worden, mittlerweile steht Runde 16 auf dem Zähler. Beim Restart schiebt sich Lewis Hamilton auf dem Weg in Kurve eins neben Max Verstappen, der Niederländer aber verteidigt hart und fährt über den Kerb zurück auf die Strecke, um seine Führung zu behaupten.

Wenige Kurven später allerdings ist dann schon wieder Schluss bis auf Weiteres, weil Sergio Perez (Red Bull), Nikita Mazepin (Haas) und George Russell (Williams) ihre fahrunfähigen Boliden nach einer unübersichtlichen Kollision abstellen müssen.

Dann wird es kurios: Im Boxenfunk ist live zu hören, wie die Rennleitung Red Bull anbietet, Hamilton beim Neustart vorbeizulassen und Verstappen von Platz drei starten zu lassen. Von Platz eins soll Esteban Ocon starten.

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19:12 Uhr

Amanal Petros verbessert deutschen Rekord im Marathon

Der Wattenscheider Amanal Petros hat seinen deutschen Marathon-Rekord verbessert. In Valencia lief der 26-jährige gebürtige Äthiopier nach 2:06:26 Stunden als Elfter ins Ziel. Damit blieb er als erster deutscher Läufer unter einer Zeit von 2:07:00 Stunden und steigerte seine Bestzeit um 52 Sekunden. "Ich bin super happy. Zwar hatte ich gehofft, dass ich eine Zeit im Bereich von 2:05 Stunden laufen kann. Aber dafür war es heute zu windig", sagte Petros. "Ich habe trotzdem meinen deutschen Rekord gebrochen - und mit einer solchen Leistung bin ich natürlich sehr zufrieden."

Sieger des Valencia-Marathons wurde der Kenianer Lawrence Cherono in 2:05:11 Stunden vor Chalu Deso aus Äthiopien (2:05:15) und Philemon Kacheran aus Kenia (2:05:18). Schnellste Frau war die Kenianerin Nancy Jelagat, die nach 2:19:30 Stunden triumphieren konnte und als einzige unter 2:20 Stunden blieb.

18:52 Uhr

Auto komplett zerstört: Schumacher crasht in Runde 10 böse

Lewis Hamilton gewinnt den Start und behauptet seine Führung, sein WM-Rivale Max Verstappen liegt auf Rang drei - geht der Große Preis von Saudi-Arabien so zu Ende, übernimmt Hamilton beim vorletzten Rennen der Formel-1-Saison die Führung in der Fahrerwertung. In der 10. von 50 Runden allerdings sorgt Mick Schumacher unfreiwillig dafür, dass sich das Feld wieder zusammenschiebt.

Der Haas-Pilot schlägt mit seinem Boliden heftig in die Streckenbegrenzung ein, alles sieht nach Totalschaden aus. Immerhin funkt er auf Nachfrage seiner Box zurück, dass bei ihm "alles okay" sei. Die Rennleitung schickt umgehend das Safety-Car auf die Strecke - und das nutzt Red Bull aus, um Max Verstappen in Führung zu bringen. Denn während Hamilton zum Reifenwechsel in die Box fährt, bleibt der Niederländer draußen. Und führt beim Neustart vor dem Briten, der im Mercedes auf Platz zwei wieder rausfährt.

Update 18.59 Uhr: Dann allerdings folgt in Runde 13 die Rote Flagge, Rennunterbrechung: Offenbar ist die Streckenbegrenzung beschädigt und muss repariert werden. Das gibt nun Verstappen die Chance, auch die Reifen zu wechseln - und trotzdem vor Hamilton zu bleiben. Um 19.19 Uhr erfolgte der Restart.

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18:36 Uhr

Wolfsburg löst Tabellenführer FC Bayern nach einer Nacht an der Spitze wieder ab

Die Fußballerinnen von Pokalsieger VfL Wolfsburg haben die Bundesligaspitze eindrucksvoll zurückerobert. Die Niedersachsen gewannen am 10. Spieltag 5:0 (1:0) gegen den Vorletzten Carl Zeiss Jena. Durch den Sieg verdrängten die Wolfsburgerinnen (25 Punkte) Meister Bayern München (24 Zähler) vom ersten Platz. Die Bayern hatten gestern 7:1 (5:0) gegen Bayer Leverkusen gewonnen.

18:07 Uhr

Gladbach nach 37 Minuten mit 0:6 hinten

Es sind noch knapp 50 Minuten zu spielen, doch für Borussia Mönchengladbach ist das Heimspiel gegen den SC Freiburg schon jetzt ein Debakel. Denn zum Abschluss des 16. Bundesliga-Spieltags führen die Breisgauer seit der 37. Minute mit 6:0 - ja, wirklich. Maximilian Eggestein eröffnete das muntere Toreschießen in der 2. Minute, Kevin Schade legte in der 5. nach, in der 12. stellte Philipp Lienhart auf 3:0, bevor Nicolas Höfler nach 19 Minuten auf 4:0 erhöhte. In der 25. Minute traf Lucas Höler zum 5:0, das Publikum im Borussia-Park kommentierte den desolaten Auftritt mit einem gellenden Pfeifkonzert. Danach stellte Nico Schlotterbeck in der 37. Minute auf 6:0 für Freiburg.

Trainer Adi Hütter reagierte in der 29. Minute mit einem Doppelwechsel. Vermutlich auch in der Hoffnung, dass am Spielende nicht die höchste Heimniederlage der Gladbacher Bundesliga-Geschichte steht. Die stammt aus der Saison 1965/66, als es gegen Werder Bremen auf dem Bökelberg ein 0:7 gab.

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17:45 Uhr

Nach elf Springen erstmals kein DSV-Springer auf dem Podium - Geiger baut Führung aus

Weltcup-Spitzenreiter Karl Geiger hat im polnischen Wisla das Podest knapp verpasst, reist aber im Gelben Trikot zum ersten Heimspiel der Olympia-Saison am kommenden Wochenende in Klingenthal. Der 28 Jahre alte Oberstdorfer kam nach einer starken Aufholjagd auf Platz vier und baute seine Führung im Gesamtweltcup weiter aus.

Beim Überraschungssieg des Österreichers Jan Hörl wurde der sechsmalige Weltmeister Markus Eisenbichler Fünfter. Trotz des starken deutschen Resultats riss damit eine beeindruckende Serie: Nach saisonübergreifend elf Springen war der Deutsche Skiverband (DSV) erstmals nicht auf dem Podium vertreten.

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17:30 Uhr
17:12 Uhr

"Hab alles abgesagt": Bayern-Legende trainiert jetzt seinen Sohn

Der frühere niederländische Fußball-Star Arjen Robben beginnt nach dem Ende seiner aktiven Karriere eine zweite Laufbahn als Coach. "Nach der Winterpause werde ich als Trainer die Mannschaft meines ältesten Sohnes übernehmen", sagte der einstige Profi von Bayern München auf der Homepage des deutschen Fußball-Rekordmeisters. Robben hatte sich Anfang November bei seinem Heimatverein FC Groningen endgültig als Spieler verabschiedet. Er habe in letzter Zeit "viele verschiedene Angebote bekommen", berichtete er, "aus dem Fußball- oder Fernseh-Bereich zum Beispiel. Aber ich habe eigentlich alles abgesagt."

Aktuell wolle er die Zeit mit seiner Familie und den Kindern Lynn, Luka und Kai genießen, meinte Robben: "Schauen wir mal, was in der Zukunft passiert." Auch Groningen buhlt um ihn und will ihn in anderer Funktion einbinden. Ob sein Posten als Jugendcoach schon der Beginn einer echten Trainerkarriere ist, ließ Robben offen.

16:31 Uhr

Schwerer Unfall: F2-Rennen unterbrochen, Fahrer mit Helikopter abtransportiert

Das Vorprogramm zum Großen Preis der Formel 1 in Saudi-Arabien (18.30 Uhr/RTL und im Liveticker bei ntv.de) ist von einem schweren Unfall überschattet worden. Beim Start des Formel-2-Rennens auf dem Straßenkurs in Dschidda blieb Theo Pourchaire stehen, Enzo Fittipaldi krachte daraufhin augenscheinlich ungebremst ins Heck des stehenden ART-Boliden. Das Rennen wurde umgehend unter Roter Flagge unterbrochen, die TV-Übertragung zeigte keine Wiederholung des Unfalls. Ersten Informationen des übertragenden Senders Sky zufolge musste Fittipaldi anschließend aus seinem Charouz geborgen worden, er konnte nicht selbstständig aussteigen. Demnach ist der Enkel des zweifachen F1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi bei Bewusstsein, aber auch auf dem Weg zum Helikopter, der ihn für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus bringt.

Pourchaire wurde unbestätigten Informationen nach mit dem Krankenwagen von der Strecke gebracht, soll dabei einen Daumen hoch in Richtung des Publikums gezeigt haben. Über mögliche Verletzungen der beiden Formel-2-Piloten ist nichts bekannt.

Update 17.07 Uhr: Die Formel 2 teilt offiziell mit, dass Pourchaire und Fittipaldi bei Bewusstsein sind, von den medizinischen Teams an der Strecke versorgt wurden und nun für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht wurden. Das Rennen wurde nach rund 40 Minuten wieder aufgenommen. Der Lauf wurde auf 20 Minuten plus eine Runde verkürzt, um den Zeitplan der Formel 1 einzuhalten. Die Punkte wurden halbiert.

15:52 Uhr

"Korrekt" und "kontrolliert": DFB stärkt umstrittenem Schiedsrichter Zwayer den Rücken

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verteidigt die umstrittenen Entscheidungen von Schiedsrichter Felix Zwayer im Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München (2:3). Diskussionen über den Handelfmeter gegen Mats Hummels (73.) seien angesichts von Zwayers großzügiger Linie "nachvollziehbar", sagte Jochen Drees, Projektleiter für den Videobeweis, dfb.de. "Betrachtet man die Situation trotzdem losgelöst, ist die Bewertung eines strafbaren Handspiels und somit eines Strafstoßes korrekt."

Beim Rempler von Lucas Hernández gegen Marco Reus sei es "zu einem Oberkörperkontakt und einem leichten Schieben durch den Münchner Spieler" gekommen. "Einen Treffer im Fußbereich gibt es hier nicht." Zwayer habe die TV-Bilder nicht herangezogen, da er "eine vollständige Wahrnehmung und Kontrolle über den gesamten Vorgang" gehabt habe. "Der Zweikampf wird als nicht strafwürdig bewertet. Da sich die Information der vorliegenden Bilder nicht von der Wahrnehmung des Schiedsrichters unterscheiden, handelt es sich um eine reine Bewertungsfrage, die der Schiedsrichter auf dem Platz treffen muss."

15:18 Uhr

Red Bull atmet auf: Verstappen muss nicht fünf Plätze zurück

WM-Spitzenreiter Max Verstappen kommt nach seinem Crash im Qualifying zum Großen Preis von Saudi-Arabien zumindest um eine Startplatzstrafe herum. Wie Red Bull am Sonntag vor dem vorletzten Saisonrennen (18.30 Uhr MEZ/ab 17.15 Uhr bei RTL) bestätigte, muss das Getriebe am Auto des Niederländers nicht ausgetauscht werden. Verstappen kann damit von Rang drei starten. "Die Ingenieure sagen, es besteht kein Risiko", sagte Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko bei Motorsport-Magazin.com. Ein Wechsel des Getriebes hätte eine Rückversetzung um fünf Startplätze zur Folge gehabt.

Verstappen lag im Qualifying bereits klar auf Pole-Position-Kurs, als er die Kontrolle über seinen Boliden verlor und seitlich in die Mauer krachte. Sein großer WM-Rivale Lewis Hamilton (Mercedes) sicherte sich deswegen den ersten Startplatz.

14:44 Uhr

Rangnick setzt bei United-Debüt auf Ronaldo und ehemaligen BVB-Star

Ralf Rangnick setzt bei seinem Debüt als Teammanager des englischen Fußball-Rekordmeisters Manchester United auf Weltstar Cristiano Ronaldo und den ehemaligen Dortmunder Jadon Sancho. Beide Angreifer stehen im Premier-League-Spiel der Red Devils gegen Crystal Palace (15 Uhr/Sky) in der Startelf. Rangnick setzt damit auf dieselbe Formation, die am vergangenen Donnerstag noch unter Interimscoach Michael Carrick den FC Arsenal bezwungen hatte (3:2). Der 63-Jährige hat bei United als Nachfolger von Ole Gunnar Solskjaer einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben und soll dem Klub danach für zwei Jahre als Berater zur Seite stehen.

14:31 Uhr

Deutsche Biathletinnen laufen knapp am Podium vorbei

Die deutschen Biathletinnen haben in der ersten Staffel des Winters den erhofften Podestplatz knapp verpasst. Vanessa Voigt, Denise Herrmann, Janina Hettich und Franziska Preuß kamen im bitterkalten Östersund nach 4x6 Kilometern auf Rang fünf, auf das Treppchen fehlten trotz einer guten Schießleistung mit lediglich vier Nachladern 17 Sekunden. Vor allem eine schwache Laufleistung von Hettich kostete den Stockerlplatz.

Das Quartett aus Frankreich gewann bei minus 13 Grad mit ebenfalls vier Nachladern in 1:10:30,3 Stunden souverän vor Belarus (0 Strafrunden+6 Nachlader/+57,9 Sekunden) und Schweden (2+11/+1:09,6). Voigt blieb bei ihrem Staffeldebüt im Weltcup als Startläuferin fehlerfrei, Herrmann hielt das deutsche Quartett trotz drei Nachladern als Dritte auf Podestkurs. Die fehlerfreie Hettich verlor dann viel Zeit, die Preuß nicht mehr aufholen konnte.

13:52 Uhr

Motocross-Talent stirbt bei Lawinenunglück

Große Trauer in der österreichischen Motorradszene: Motocrosser Rene Hofer ist bei einem Lawinenunglück ums Leben gekommen. Dies bestätigte das KTM-Team, für das Hofer startete. Hofer wurde nur 19 Jahre alt, bei dem Unfall in Tweng im Salzburger Land starben auch zwei 19 und 24 Jahre alte Begleiter, berichten mehrere österreichische Medien. Fünf weitere Personen wurden verschüttet, sie überlebten das Unglück. KTM sprach Hofers Familie im Namen der gesamten Motocross-Welt "tiefes Mitgefühl" in dieser "unglaublich schwierigen Zeit" aus. "Rene (...) wird uns allen in Erinnerung bleiben. Nicht nur wegen seines Talents auf der Strecke, sondern wegen seines aufgeschlossenen, lustigen und freundlichen Gemüts." Hofer habe "immer ein Lächeln im Gesicht" gehabt.

12:57 Uhr

"Beste Stürmer Europas": Kahn hofft auf Lewandowski-Verbleib

Vorstandschef Oliver Kahn von Bayern München wünscht sich eine Zusammenarbeit mit Weltfußballer Robert Lewandowski über dessen Vertragsende 2023 hinaus. "Ja, natürlich", sagte er auf eine entsprechende Frage bei Sky90, "wenn Robert so Leistungen bringt wie jetzt, kann uns nichts Besseres passieren, als so einen Spieler langfristig bei uns zu haben."

Lewandowski sei aktuell "der beste Stürmer, den es gibt in Europa. Ich glaube, dass er noch einige Jahre auf dem Niveau spielen und so viele Tore erzielen kann. Das wäre uns natürlich am liebsten", sagte Kahn: "Man sieht nicht mal im Ansatz bei ihm, dass er einen Tick langsamer wäre oder mal nicht an den Ball kommt." Der Pole lebe wie Weltstar Cristiano Ronaldo "zu 10.000 Prozent" für seinen Job.

12:30 Uhr

Die Schlagzeilen am Mittag

12:01 Uhr

Doppelerfolg für Rodlerinnen: Taubitz räumt in Sotschi ab

Rennrodel-Weltmeisterin Julia Taubitz aus Oberwiesenthal hat ihren ersten Weltcupsieg in der olympischen Saison auf dem Konto. Die 25-Jährige setzte sich im dritten Rennen der Saison und dem zweiten in Sotschi vor ihrer Teamkameradin und Gesamtweltcupsiegerin Natalie Geisenberger (Miesbach) durch. Auf Rang vier kam Anna Berreiter (Berchtesgaden), die in der vergangenen Woche ihren ersten Weltcupsieg der Saison geschafft hatte. Dajana Eitberger (Ilmenau) belegte nach zwei Läufen den neunten Rang.

11:00 Uhr

Uli Klose aus Dortmund: BVB-Bayern wird "durch Schandfleck entschieden"

Das Spiel zwischen Dortmund und Bayern kann der großen Vorfreude lange gerecht werden. Zwischen den beiden Top-Klubs entwickelt sich eine muntere Partie mit vielen Torraumszenen. Entscheidend greift dann der VAR aus Köln ein. Uli Klose bewertet die Entscheidung und lobt die Stimmung im Stadion.

10:15 Uhr

Kehrtwende: Nagelsmann deutet Kimmich-Impfung an

Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich und die anderen Skeptiker bei Rekordmeister Bayern München werden sich nun wohl doch impfen lassen. Das deutete Trainer Julian Nagelsmann an. "Wir sind da in die richtige Richtung unterwegs", sagte der 34-Jährige in der "Welt am Sonntag" zu diesem Thema, "das dürften wir bald ad acta legen können." Entsprechende Medienberichte hatten die Bayern zuletzt nicht kommentieren wollen. Allerdings kündigte bereits Bundestrainer Hansi Flick eine solche Entscheidung Kimmichs an.

Schlüsselspieler Kimmich hatte beim Liga-Klassiker in Dortmund (3:2) gefehlt, weil er wegen nach einem positiven Corona-Test erneut in Quarantäne saß. "Diese Sorge habe ich nicht mehr", sagte Nagelsmann zur Frage, ob er einen erneuten Ausfall aus demselben Grund fürchte. In Sachen Impfung ergänzte er: "Sich im Detail dazu zu äußern, ist Sache der Spieler. In jedem Fall kann ich sagen, dass ich zuversichtlich bin, dass wir in Zukunft nicht mehr so viele negative Berührungspunkte mit dem Thema haben werden wie zuletzt." Das RKI empfiehlt eine Impfung frühestens vier Wochen nach einer Infektion.

09:13 Uhr

"Bekannt, dass Mats Probleme hat, wenn...": Rummenigge ledert gegen Hummels

Der frühere Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat nach dem 3:2-Erfolg des Rekordmeisters bei Borussia Dortmund gegen den ehemaligen Bayern-Profi Mats Hummels ausgeteilt. Der Erfolg des Tabellenführers kam neben einiger strittiger Schiedsrichter-Entscheidungen auch durch die gütig Mithilfe des BVB-Verteidigers zustande. Dieser hatte den Ball vor dem entscheidenden Elfmeter mit der Hand gespielt und Rummenigge konnte sich bei "Bild TV" eine abermalige Stichelei in Richtung des BVB-Abwehrchefs nicht verkneifen. "Es ist bekannt, dass Mats Probleme hat, wenn er in Laufduelle gehen muss - das ist dem Alter geschuldet", sagte er. "Wenn das Spiel auf ihn zukommt und er in der Box steht, dann ist er noch gut", führte der einstige Weltklasse-Stürmer aus: "Beim 1:1 sieht er schlecht aus, das ist klar. Beim zweiten Tor kann er nichts dafür, dass er angeschossen wird. Beim dritten galt: Wenn du schon kein Glück hast, kommt auch noch Pech dazu."

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08:31 Uhr

Olympia-Boykott? Neuer DOSB-Boss legt sich mit Baerbock an

Thomas Weikert, der neue Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), hat die designierte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock für ihre Aussage über einen möglichen Boykott der Olympischen Winterspiele in Peking kritisiert. "Frau Baerbock soll die Kirche einfach mal im Dorf lassen, das sage ich mal ganz deutlich", sagte Weikert am Samstag nach seiner Wahl: "Ein Boykott hat noch nie jemandem was gebracht. Das wäre wirklich unfair gegenüber den Athleten, die sich jetzt so lange vorbereitet haben."

Grünen-Chefin Baerbock hatte sich in der vergangenen Woche im Interview mit der "taz" dem Thema Boykott gedanklich angenähert. "Wenn ich sehe, wie Chinas Führung mit der Tennisspielerin Peng Shuai umgeht oder mit der verhafteten Bürgerjournalistin Zhang Zhan, sollten wir natürlich auch die Olympischen Spiele genauer in den Blick nehmen. Da gibt es für Regierungen unterschiedliche Formen des Umgangs, die in den kommenden Wochen sicherlich diskutiert werden."

08:08 Uhr

Erste Entwarnung nach Kopfverletzung: Brandt "geht es gut"

Fußball-Nationalspieler Julian Brandt von Borussia Dortmund ist nach seiner Auswechslung im Bundesliga-Topspiel gegen den FC Bayern München (2:3) offenbar nicht schwerer verletzt. "Jule geht es gut", sagte Trainer Marco Rose am Samstag: "Ich habe ein Foto gesehen, wo er den Daumen hoch hat. Und er hat auch schon in die Gruppe geschrieben." Eine Diagnose, räumte Rose ein, "habe ich nicht". Der Verein twitterte: "Immerhin Entwarnung aus dem Krankenhaus: @JulianBrandt geht es den Umständen entsprechend gut." Brandt war in der zweiten Halbzeit mit dem Münchner Dayot Upamecano zusammengeprallt und musste minutenlang behandelt werden. Als er vom Feld getragen wurde, war er aber bei Bewusstsein. Das Spiel erhielt unter anderem wegen dieser Szene eine zehnminütige Nachspielzeit.

07:15 Uhr

"Er ist ein arroganter....": Haaland und Bellingham teilen gegen Zwayer aus

Borussia Dortmund fühlt sich von Schiedsrichter Felix Zwayer um seine Siegchance im Bundesliga-Topspiel gegen Bayern München (2:3) betrogen. "Man gibt einem Schiedsrichter, der schon mal Spiele verschoben hat, das größte Spiel in Deutschland. Was erwartest du?", sagte BVB-Profi Jude Bellingham in einem Interview mit Viaplay über den Referee aus Berlin. Erling Haaland sprach von einem "großen Skandal". Auch Trainer Marco Rose, dem Zwayer Gelb-Rot wegen "wiederholter Unsportlichkeit" gezeigt hatte, wurde gehässig. "Herr Zwayer kann ruhig noch ein paar mal den BVB pfeifen, wir sind hier und bereiten uns vor auf alles, was da kommt. Er kann uns gerne noch ein paar Stöcke und Steine in den Weg werfen", sagte er bei Sky. Haaland musste sich zügeln: "Er ist ein arroganter.... Er war arrogant." Zwayer erklärte seine Elfmeterentscheidung nach einem Handspiel von Mats Hummels und nannte die Szene "unstrittig". Hummels habe den Ball "deutlich mit dem Ellbogen geklärt, das ist mit Strafstoß zu bewerten", sagte er bei Sky. Robert Lewandowski hatte den Elfmeter zum Siegtor für die Bayern verwandelt

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