Mittwoch, 21. Dezember 2022Der Sport-Tag

22:31 Uhr

"Zum Nulltarif verlassen": Donezk will 40 Millionen Euro von FIFA

Der 13-malige ukrainische Fußballmeister Schachtar Donezk wird am Donnerstag vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS vom Weltverband FIFA eine Entschädigung von bis zu 40 Millionen Euro fordern.

  • "Zahlreiche ausländische Spieler haben den Klub zum Nulltarif verlassen", sagte Schachtar-Generaldirektor Sergei Palkin der Nachrichtenagentur AFP: "Der Verein versucht, die verlorenen 40 Millionen Euro wiederzuerlangen, und die FIFA sollte den Schaden ersetzen, für den sie verantwortlich ist."
  • Im Juni hatte der Weltverband entschieden, dass ausländische Spieler oder Trainer in der Ukraine ihre Verträge aufgrund der russischen Invasion auflösen können. In einem Brief vom Juli, den AFP eingesehen hat, erklärte die FIFA, dass die Interessen ukrainischer Vereine geschützt würden.
  • Donezk beendete die Champions-League-Gruppenphase als Dritter hinter Titelverteidiger Real Madrid und RB Leipzig. Weiter geht es für den Klub in der Europa League.
22:07 Uhr

"Wichtig, uns zu entschuldigen": Wolfsburg-Profis begleiten Bahn-Angestellte

Als Strafe für das aus Sicht des VfL Wolfsburg "unangebrachte" Verhalten und Nichteinhalten der Maskenpflicht während einer Zugfahrt haben einige Fußball-Profis des Klubs Bahn-Mitarbeiter begleitet. Wie der Bundesligist bekannt gab, schauten einige Spieler - darunter Kapitän Maximilian Arnold, Mittelfeldspieler Felix Nmecha und Verteidiger Maxence Lacroix - den Bediensteten über die Schulter.

  • "Viele Fahrgäste kannten natürlich den Hintergrund der Aktion, deshalb fand ich es gar nicht so einfach. Aber das sollte es bewusst auch nicht sein. Es war uns wichtig, uns zu entschuldigen", sagte Arnold.
  • Die Spieler des VfL fuhren mit verschiedenen ICE-Zügen in Richtung Berlin, Hamm oder Fulda und assistierten dem Personal während der Fahrt beim Verteilen von Getränken und Speisen oder beim Ein- und Ausstieg von Fahrgästen.
  • Mehrere Spieler des Klubs hatten sich bei der Anreise im Zug zum Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen im Oktober nicht an die geltende Maskenpflicht gehalten. Ein Journalist des WDR beobachtete das Geschehen und hielt es teils auf Video fest. Dabei trugen einige Profis keinen Mund-Nasen-Schutz, zudem sollen sich Spieler teilweise über die Regeln lustig gemacht haben.
21:16 Uhr

Gespräche in Zwangspause: Voss-Tecklenburg würde DFB-Elf gerne länger trainieren

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg kann sich trotz der derzeitigen Gesprächspause mit dem DFB einen langen Verbleib auf ihrem Posten vorstellen. "Ich würde gern bis nach der WM 2027 bleiben, für die wir uns gemeinsam mit Belgien und den Niederlanden bewerben", sagte die 54-Jährige der "Sport Bild". "Falls es nicht klappt, wüsste ich aktuell gar nicht, was im Fußball für mich noch kommen sollte. Darüber müsste ich mir lange Gedanken machen", sagte sie.

Nach ersten Gesprächen muss Voss-Tecklenburg nun aber erst mal abwarten, wer beim Deutschen Fußball-Bund auf Oliver Bierhoff nachfolgt. "Oliver Bierhoff gehörte ja zu den Entscheidungsträgern auch bei unseren Themen. Jetzt wird es da eine Neuordnung geben. Wir nehmen das mit ins neue Jahr."

20:29 Uhr

Eberl will mit Leipzig den FC Bayern stürzen

Max Eberl hält den Gewinn der deutschen Meisterschaft durch RB Leipzig nicht für unmöglich. "Bei den großen drei sehe ich die Bayern meilenweit voraus, weil sie sich mit toller Arbeit über Jahrzehnte auch finanziell einen Vorsprung erarbeitet haben. Leipzig und Dortmund können auf Augenhöhe agieren", sagte der neue Sportvorstand des sächsischen Fußball-Bundesligisten der "Sport Bild".

Dass dazu auch Glück gehört, ist Eberl klar. "Wenn man Außergewöhnliches schaffen will, muss viel zusammenkommen, aber das Schöne am Fußball ist doch: Es lohnt sich, um eine Chance zu kämpfen, auch wenn sie sehr gering erscheint", sagte der 49-Jährige. Am 20. Januar trifft RB im ersten Bundesligaspiel nach der WM-Pause auf den deutschen Rekordmeister FC Bayern München.

19:46 Uhr

Vettel und Schumacher starten als Team Deutschland

Sebastian Vettel und Mick Schumacher werden erneut gemeinsam beim "Race of Champions" starten. Wie die Veranstalter der Motorsport-Showveranstaltung mitteilten, wird das Duo in der Nationenwertung für das Team Deutschland fahren. Das sogenannte Race of Champions findet am 28. und 29. Januar erneut auf Schnee und Eis im schwedischen Küstenörtchen Pite Havsbad nahe Pitea statt.

Anfang dieses Jahres waren Vettel und Schumacher im Teamwettbewerb beim "Race of Champions", wo internationale Topfahrer aus verschiedenen Rennserien mit verschiedenen Wagen gegeneinander antreten, im Viertelfinale ausgeschieden. Neben den beiden Deutschen sind zum Beispiel auch der frühere Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen und der neunmalige Le-Mans-Gewinner Tom Kristensen dabei.

Der viermalige Weltmeister Vettel hat Ende November seine Formel-1-Karriere beendet. Schumacher arbeitet künftig als Ersatzpilot bei Mercedes. Vettel hat beim "Race of Champions" insgesamt siebenmal den Nationenpokal gewonnen, allein sechsmal mit Mick Schumachers Vater Michael Schumacher.

19:15 Uhr

Russland verliert Olympia-Gold von 2012

Der russischen Leichtathletin Natalja Antjuch ist zehn Jahre nach den Sommerspielen in London nun auch offiziell ihre Goldmedaille über 400 Meter Hürden aberkannt worden. Wie die Unabhängige Integritätskommission AIU des Leichtathletik-Weltverbandes bekannt gab, ließ die 41-Jährige den Zeitraum für einen möglichen Einspruch verstreichen. Damit könne das IOC die Medaillen neu vergeben. Der ursprünglich zweitplatzierten US-Amerikanerin Lashinda Demus wird somit nachträglich Gold zugesprochen. Silber geht an die Tschechin Zuzana Hejnova, Bronze an Kaliese Spencer aus Jamaika.

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Antjuch bei den Spielen in London.

(Foto: imago sportfotodienst)

Bei der des Dopings überführten Antjuch waren die Ergebnisse rückwirkend um ein weiteres Jahr annulliert worden. Die nicht mehr aktive Antjuch war zuvor bereits vom Internationalen Sportgerichtshof CAS bestraft worden, alle Resultate der Hürdenläuferin zwischen dem 30. Juni 2013 und 31. Dezember 2015 wurden vom CAS annulliert.

Diesen Zeitraum hatte die AIU bis zum 15. Juli 2012 verlängert, zwölf Tage vor dem Start der Sommerspiele in London. Antjuch habe eine "verbotene Substanz oder Methode" verwendet. Zuvor war der russischen 4x400-Meter-Staffel von 2012 bereits aufgrund eines positiven Dopingtests bei einer ehemaligen Teamkollegin von Antjuch Olympia-Silber aberkannt worden.

18:17 Uhr

Mit 16 Jahren schon 80-mal operiert und trotzdem noch aktiv: DFB ehrt Amateure des Jahres

Der Deutsche Fußball-Bund hat Petra Linder und Simon Seyfahrt als Amateure des Jahres ausgezeichnet. Wie der Verband bekannt gab, setzten sich die Trainerin aus Württemberg und der 16 Jahre alte Para-Fußballer aus Thüringen bei der bundesweiten Abstimmung auf dem DFB-Amateurfußball-Portal fussball.de durch.

Die 47-jährige Linder, die beim TSV Frommern an der Seitenlinie steht und zudem selbst noch aktiv ist, und Seyfahrt, der trotz bereits 80 Operationen und einer Fuß-Amputation für den VfB Grün-Weiß Erfurt spielt, sollen im kommenden Jahr offiziell geehrt werden. Beide erhalten Trikotsätze für ihre Vereine und gewinnen eine Reise zu einem Länderspiel. An dem Voting, bei dem zehn Kandidatinnen und Kandidaten zur Auswahl standen, nahmen mehr als 10.500 User teil, zudem gab eine Fachjury ihr Urteil ab.

17:29 Uhr

Vorwürfe von Jens Lehmann: Hertha hätte Weltmeister-Torwart haben können

Eineinhalb Jahre nach seinem unfreiwilligen Abgang als Aufsichtsratsmitglied bei Hertha BSC hat der frühere deutsche Fußball-Nationaltorhüter Jens Lehmann dem Berliner Klub vorgeworfen, eine mögliche Verpflichtung von Weltmeister-Torhüter Emiliano Martinez verpasst zu haben. Er kenne den Argentinier aus seiner Zeit beim FC Arsenal sehr gut, sagte Lehmann bei Sky: "Irgendwann hat er mich angerufen, weil er zu einem neuen Verein wollte. Ich war damals in einem Gremium bei der Hertha tätig und habe ihnen nahegelegt: 'Schaut ihn euch an, er ist gut und ihr könnt ihn für wenig Geld haben.' Das haben sie nicht gemacht."

  • So billig, wie Lehmann behauptet, war Martinez aber offenbar nicht. Im Sommer 2020 wechselte der Keeper für eine Ablösesumme von schätzungsweise 21,5 Millionen Euro zum Premier-League-Klub Aston Villa, wo er seitdem Stammtorwart ist.
  • Lehmann hatte Anfang Mai 2021 den Berliner Aufsichtsrat verlassen müssen, nachdem er mit einer rassistischen Nachricht an den Ex-Profifußballer und Sky-Experten Dennis Aogo für einen Skandal gesorgt hatte. Lehmann hatte sich später für die Nachricht entschuldigt.
16:42 Uhr

Bericht: Bellingham wechselt angeblich für mehr als 115 Millionen Euro nach Spanien

Nach drei Spielzeiten im Dress von Borussia Dortmund ist Jude Bellingham dem BVB endgültig entwachsen, im Sommer wird sich der 19-jährige Engländer einen neuen Arbeitgeber suchen: So lautet die übereinstimmende Meinung in den Medien, die man auch aus Kreisen der Borussia bislang gar nicht erst zu widerlegen versucht. Eine englische Zeitung will nun erfahren haben, welcher Top-Klub den Poker um Bellingham gewinnt.

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Real Madrid soll der Ansicht sein, das Rennen um Bellingham für sich entschieden zu haben. Das berichtet die "Sun" exklusiv. Demnach werden mehr als 115 Millionen Euro den Besitzer wechseln. Bellingham habe die Wahl zwischen Real Madrid, dem FC Liverpool, Manchester City, Manchester United, dem FC Chelsea und Paris Saint-Germain gehabt, der LaLiga-Gigant werde jedoch am Ende die besseren Argumente haben, heißt es weiter.

Allen voran Real-Coach Carlo Ancelotti sei "immer zuversichtlicher", dass der englische Nationalspieler den Vereinen aus seiner Heimat die lange Nase zeigen und nach Spanien wechseln werde. Zumal die Madrilenen Bellingham das gesamte Jahr 2022 über umworben haben sollen. Angeblich soll die Chance, eine Ikone im Bernabéu zu werden, letztlich den Ausschlag gegeben haben.

16:03 Uhr

Boris Becker erhält Unterstützung von Angelique Kerber

Die dreimalige Grand-Slam-Turniersiegerin Angelique Kerber würde sich eine Rückkehr von Boris Becker ins Tennisgeschehen nach dessen Freilassung aus dem Gefängnis wünschen. "Natürlich würde ich mich freuen, wenn er dem Tennis in irgendeiner Funktion erhalten bleibt", sagte Kerber. "Er hat ganz offensichtlich keine leichte Zeit hinter sich. Ich wünsche ihm, dass er einen guten Neuanfang bekommt", sagte Kerber.

Becker war Ende April von einem Gericht in London zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, weil er Teile seines Vermögens in seinem Insolvenzverfahren nicht ordnungsgemäß angegeben hatte. Er war am Donnerstag voriger Woche - nach 231 Tagen hinter Gittern - freigekommen. Vor seiner Verurteilung hatte Becker für den Deutschen Tennis Bund als Berater fungiert und auch Kerber immer mal wieder mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Zudem hatte Becker als Experte beim TV-Sender Eurosport fungiert.

15:28 Uhr

Lionel Messi hat es nach Hause geschafft

Nach der abgebrochenen WM-Parade in Buenos Aires ist Superstar Lionel Messi in seiner Heimatstadt Rosario ebenfalls begeistert empfangen worden. Auch dort hatte der Fußball-Weltmeister Probleme, an den dicht gedrängten Fans vorbei zu seinem Haus zu gelangen, wie Fernsehbilder zeigten. Zuvor war am Dienstag die Triumphfahrt der argentinischen Nationalmannschaft im Bus im Chaos geendet, nachdem rund fünf Millionen Fans in der Hauptstadt für unglaubliche Szenen gesorgt hatten.

Messi, Paulo Dybala und Ángel Di María waren nach dem Abbruch der Siegesfeier im Privatjet Richtung Heimat geflogen. Dem Sportportal "Olé" zufolge flogen Messi und Di María im Hubschrauber weiter zu ihren Wohnorten in Funes, wo Messis Ehefrau Antonela Roccuzzo im Auto bereits wartete. In einem Twitter-Video ist zu sehen, wie Messi auf dem Landeplatz mit Fans hinter einer Absperrung abklatschte, während das Auto seiner Frau langsam neben ihm herfuhr.

Auf einem anderen bejubelten viele Fans an seinem Wohnort lautstark singend die Ankunft des Wagens mit dem Weltmeister. Die Polizei sicherte die Zufahrt zum Haus ab, an dem die Fans bis an die Haustür gedrängt standen.

14:45 Uhr

Bericht: FIFA will Vier-Jahres-Rhythmus bei WM abschaffen

Nachdem eine Fußball-WM im Zwei-Jahres-Rhythmus auf viel Widerstand gestoßen war, gibt es beim Weltverband FIFA Medien zufolge offenbar nun Überlegungen, die Endrunde alle drei Jahre auszutragen. Das berichten jedenfalls die englischen Zeitungen "Guardian" und "Daily Mail". Eine derartige Änderung würde den globalen Spielkalender durcheinander bringen und Kollisionen mit den kontinentalen Meisterschaften wie EM oder Copa America bedeuten. Von der FIFA gibt es dazu bisher keine Stellungnahme.

Die FIFA mit Präsident Gianni Infantino an der Spitze würde mit einer WM im Drei-Jahres-Rhythmus ihren Expansionskurs fortsetzen. Die WM 2026 wird bereits mit 48 statt 32 Nationalteams ausgetragen. Unklar ist noch, ob in Dreier- oder Viergruppen gespielt wird. Letztere Variante würde zu erheblich mehr WM-Spielen führen. Dazu hat Infantino eine erweiterte Klub-Weltmeisterschaft mit 32 Teams für das Jahr 2025 angekündigt.

14:01 Uhr

Deutscher Korrespondent geht mit Video von WM-Feier viral

Sie umarmen ihn, besprühen ihn mit Schaum und werfen ihn in die Luft: Jubelnde Fans haben dem ARD-Korrespondenten Matthias Ebert in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires nach dem WM-Sieg der Fußball-Nationalmannschaft gleich an mehreren Tagen die Arbeit erschwert. Videos davon werden nun auch in Argentinien gefeiert. "Ein deutscher Journalist geriet mitten in die Feiern für die Nationalmannschaft, und seine Odyssee ging viral", titelte die Zeitung "La Nación".

Ebert hatte sich bereits am Sonntag nach dem Finalsieg gegen Frankreich unter die Massen gemischt. "Alle spielen verrückt", rief er in die Kamera, während ihn eine Gruppe jubelnder Fans in ihre Mitte nahm und mit Schaum bespritzte. Kurz vor der Ankunft der Weltmeister in Buenos Aires am frühen Dienstagmorgen begann Ebert dann inmitten singender Fans mit seinem Bericht, musste aber abbrechen, als diese anfingen, ihn in die Luft zu werfen. " Den Argentiniern gefielen seine Auftritte offensichtlich. "Mati" sei der Lieblingskorrespondent von Buenos Aires, kommentierte eine Nutzerin ein Instagram-Video der ARD.

13:26 Uhr

In Leipzig entlassener Funktionär übernimmt "aufregendstes Projekt im Weltfußball"

Nach seiner Freistellung beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig steigt Christopher Vivell mit sofortiger Wirkung als Technischer Direktor beim englischen Topklub FC Chelsea ein. Das gaben die Londoner bekannt. Leipzig hatte sich im Oktober wegen "unterschiedlicher Auffassungen" von dem 36-Jährigen getrennt.

"Chelsea baut das aufregendste Projekt im Weltfußball auf, und ich bin sehr stolz darauf, dem Verein beizutreten. Es gibt so viel Potenzial für den Verein, um weiterhin erfolgreich zu sein, sich zu entwickeln und zu wachsen", sagte Vivell. Vivell hatte rund zwei Jahre in Leipzig gearbeitet, zuvor war er beim Schwesterklub RB Salzburg sowie der TSG Hoffenheim in verschiedenen Funktionen tätig gewesen.

12:31 Uhr

Größte WM-Party aller Zeiten endet im Chaos

Argentinien feiert frenetisch den WM-Titel und die Rückkehr seiner Fußballhelden. Die Regierung ruft extra einen Nationalfeiertag aus. Doch die größte WM-Party aller Zeiten gerät schnell aus den Fugen. Dass der Bus der Nationalelf im Getümmel stecken bleibt, ist dabei noch das kleinste Problem.

12:19 Uhr

Petrissa Solja hört mit dem Tischtennis auf

Die mehrfache Tischtennis-Europameisterin Petrissa Solja beendet mit nur 28 Jahren ihre Karriere. Das teilte der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) mit. In diesem Jahr hatte Solja wegen einer Bandscheibenverletzung auf die Titelverteidigung bei der EM in München verzichten müssen. Die Verletzung ist jedoch nicht der primäre Grund für ihren Rückzug. "Ich habe sportlich alles erreicht, was ich erreichen kann, zum Teil auch Unmögliches geschafft", sagte die Pfälzerin. "Meine Sammlung ist komplett. Was jetzt noch kommen könnte, wären Wiederholungen."

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Solja bei den Olympischen Spielen in Tokio im vergangenen Jahr.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Solja gewann 2016 in Rio Olympia-Silber mit der Mannschaft, 2017 und 2019 WM-Bronze im Mixed und insgesamt acht EM-Medaillen. Die Linkshänderin war auf Vereinsebene mehrfach deutsche Meisterin, gewann dreimal die Champions League. Aufgrund ihres herausragenden Ballgefühls und ihrer Spielübersicht gehörte Solja zu den besten Europäerinnen und konnte bisweilen den unschlagbaren Chinesinnen gefährlich werden. Damit ist nun Schluss: "Ich brauche einen radikalen Schnitt." Solja will nun ihr 2018 aufgenommenes Studium der Wirtschaftspsychologie voranbringen.

11:54 Uhr

Sepp Blatter hat "ein Monster geschaffen" und das tut ihm leid

Sepp Blatter fühlt sich schuldig, zumindest ein bisschen. "Wenn ich ihm geschadet habe", sagt der ehemalige FIFA-Präsident über den Fußball, "dann tut es mir leid." In der "Zeit" spricht der 86-Jährige über sein Vermächtnis beim Fußball-Weltverband, der aus dem Spiel ein globales, milliardenschweres Spektakel gemacht hat. Dieses sei über die Jahre zu groß geworden, um es zu kontrollieren - Blatter scheiterte nach eigener Aussagen "am wirtschaftlichen Wert des Fußballs und an der Politik".

Sein Vorgänger João Havelange habe einmal zu ihm gesagt: "Sepp, du hast ein Monster geschaffen." Der Brasilianier meinte demnach damit, "dass wir es nicht geschafft haben, den Fußball vor wirtschaftlicher und politischer Einflussnahme zu beschützen." Blatter, für viele der Inbegriff der Überkommerzialisierung des modernen Fußballs, sagt dazu: "Vielleicht hatte er recht."

11:16 Uhr

Mbappé trainiert knapp 72 Stunden nach Finalpleite wieder bei Paris St. Germain

Drei Tage nach der bitteren Finalniederlage bei der WM in Katar hat Frankreichs Fußball-Superstar Kylian Mbappé wieder das Training bei seinem Klub Paris St. Germain aufgenommen. PSG veröffentlichte Fotos und Videos, die den 24 Jahre alten Stürmer bei der Ankunft am Klubgelände zeigten. Bei Frankreichs Niederlage am Sonntag gegen Argentinien (2:4 i.E.) hatte Mbappé drei Tore erzielt und auch im Elfmeterschießen getroffen. Mit acht Treffern sicherte er sich zudem den Goldenen Schuh als bester WM-Torschütze.

Eine wirkliche Erholungspause nach der WM haben Mbappe und Co. nicht. Bereits am 28. Dezember steht der 16. Spieltag der französischen Ligue 1 an, PSG empfängt dann Racing Straßburg (21 Uhr/DAZN).

10:55 Uhr

Die schönsten Bilder der WM-Siegesfeier in Argentinien

Der erste Titel bei einer Fußball-Weltmeisterschaft seit 36 Jahren stürzt Argentinien in Ekstase. In der Hauptstadt Buenos Aires feiern rund fünf Millionen Menschen mit ihren Idolen. Der Triumphzug der Nationalmannschaft muss abgebrochen werden. Was bleibt, sind die einzigartigen Bilder.

10:22 Uhr

"Größtmögliche Empörung": Bundesliga-Profi kritisiert Medien

Der österreichische Nationalspieler Christoph Baumgartner hat teils harsche Kritik an der medialen Berichterstattung über Fußball-Profis geäußert. "Es macht manchmal schon den Eindruck, dass es um größtmögliche Empörung geht, auch um mehr Klicks zu generieren", sagte der Mittelfeldspieler der TSG Hoffenheim dem Nachrichtenportal Watson.

Oft gebe es "nur Schwarz oder Weiß", die Berichte seien "ab und an extrem", führte Baumgartner weiter aus. Gleichzeitig räumte der 23-Jährige ein, dass es als Profi-Sportler dazugehöre, damit umzugehen.

Neben der Medienkritik bemängelte Baumgartner auch die negativen und beleidigenden Social-Media-Kommentare. "Wenn wir Spieler alles öffentlich machen würden, was uns beispielsweise auf Instagram geschrieben wird, würden sich einige an den Kopf fassen. Das ist echt krass", sagte Baumgartner, der im Sommer 2017 aus seinem Heimatland in die Nachwuchsabteilung der TSG gewechselt war.

09:42 Uhr

Knapp 90 Millionen für Platz sechs? Beim BVB wächst offenbar der Unmut

Nach satten sechs Pleiten in 15 Ligaspielen beendete Borussia Dortmund das Fußballjahr 2022 auf einem enttäuschenden sechsten Rang. Viel zu wenig für die Ansprüche des BVB, der mit der Rückkehr von Coach Edin Terzic und einigen millionenschweren Neuzugängen im Sommer eigentlich voll angreifen wollte. Kein Wunder, dass bei den Schwarz-Gelben aktuell angeblich unruhige Zeiten herrschen.

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Im Fokus sollen laut "Sport Bild" allerdings nicht nur die Übungsleiter und das Personal auf dem Rasen stehen. Vor allem auf Sportdirektor Sebastian Kehl soll der Druck enorm gewachsen sein, heißt es. Der Ex-Kapitän, der im Sommer den ewigen BVB-Macher Michael Zorc beerbte, muss unter Beweis stellen, dass er in der Lage ist, die Borussia zu führen. Das erwarte man "auch intern" vom 42-Jährigen.

Kehls erste Transferoffensive im Sommer, bei der man immerhin gut 90 Millionen Euro in Karim Adeyemi, Sébastien Haller, Schlotterbeck, Süle, Salih Özcan und Anthony Modeste investierte, bringt bislang nicht den erwünschten Erfolg. Im Verein sollen daher kritische Stimmen an Kehls Arbeit lauter werden.

08:39 Uhr

Jan Ullrich kündigt umfassendes Geständnis an

Bis heute warten Radsport-Fans auf ein Dopinggeständnis von Jan Ullrich. Der 49-Jährige wurde bereits vor vielen Jahren überführt, weigerte sich aber stets, seine Verfehlungen auch zuzugeben. Das soll sich nun ändern. In der 2023 erscheinenden "Amazon"-Dokumentation über sein Leben will der gebürtige Rostocker endlich reinen Tisch machen.

Als "mega-emotional" bezeichnete Ullrich im Gespräch mit der "Sport Bild" die Arbeit an der vierteiligen Dokumentation. Es gehe "richtig tief rein", versprach er. Aus der "Verdrängung" in den letzten Jahren solle nun eine "Aufarbeitung" werden. "Da kommen Sachen hoch, an die ich mich gar nicht mehr richtig erinnert habe", erklärte der Tour-de-France-Sieger von 1997.

Was das genau bedeutet, verriet Ullrich nicht. Allerdings sagte er: "Es ist nicht immer leicht, natürlich fließen auch mal Tränen. Aber für mein weiteres Leben verspreche ich mir sehr viel davon." Von der Aufarbeitung in Film-Form erhoffe er sich "eine große Erleichterung", ergänzte der 49-Jährige.

08:02 Uhr

Hartenstein und seine Knicks bauen starke Serie aus

Auch das achte Spiel in Serie hat der deutsche Basketball-Profi Isaiah Hartenstein mit seinen New York Knicks in der NBA gewonnen. Kein Team in der besten Basketball-Liga der Welt hat derzeit einen solchen Lauf. Gegen Titelverteidiger Golden State Warriors gewannen die Knicks im Madison Square Garden klar mit 132:94. Hartenstein kam in knapp 19 Minuten auf dem Feld zu zwei Punkten, fünf Rebounds und drei Vorlagen. Für die Knicks war es der erste Heimsieg gegen die Warriors seit Februar 2013.

Im Spitzenspiel der Western Conference holten die Denver Nuggets ein 105:91 gegen die Memphis Grizzlies und übernahmen mit ebenfalls 19 Siegen und 11 Niederlagen die Tabellenführung. Nikola Jokic kam für die Nuggets mit 13 Punkten, 13 Rebounds und 13 Vorlagen zu einem sogenannten Triple Double mit zweistelligen Werten in drei Kategorien. Die meisten Punkte gelangen Ja Morant mit 35 für die Grizzlies. Zuvor beendeten die Washington Wizards eine Serie von zehn Niederlagen in der nordamerikanischen Liga und gewannen 113:110 gegen die Phoenix Suns. Kyle Kuzma war mit 29 Punkten der erfolgreichste Werfer der Wizards, Landry Shamet gelangen 31 Zähler für die Suns, die erneut auf den angeschlagenen Devin Booker verzichten mussten.

07:23 Uhr

Acht Verletzte bei Zusammenstößen nach Argentiniens Siegesfeier

Stunden nach dem Abbruch der Siegesfeier für den WM-Titel der argentinischen Nationalmannschaft ist es in der Hauptstadt Buenos Aires zu Zusammenstößen gekommen. Wie die US-Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf lokale Medien berichtete, wurden dabei mindestens acht Menschen verletzt. Auf Fotos war zu sehen, wie Einsatzkräfte mit Helmen und Schildern geschützt in Formation rund um den Obelisken standen, um den herum argentinische Fußball-Fans traditionell Siege feiern. Den Angaben zufolge handelte es sich um isolierte Vorfälle, als der größte Teil der Menschen schon nicht mehr vor Ort war.

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06:44 Uhr

Für NBA-Rekordsumme: Milliardär steht offenbar vor Übernahme der Phoenix Suns

Das NBA-Team Phoenix Suns und das WNBA-Team Phoenix Mercury stehen nach US-Medienberichten vor einem Verkauf an einen neuen Eigentümer. Demnach habe der Milliardär und ehemalige College-Basketballspieler Mat Ishbia einem Preis von vier Milliarden US-Dollar (rund 3,8 Milliarden Euro) zugestimmt, berichtete unter anderem die US-Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf anonyme Quellen. Der derzeitige Eigentümer Robert Sarver ist von der NBA ein Jahr gesperrt worden und musste zehn Millionen US-Dollar Strafe zahlen für die Art, wie er die Organisation geführt hat.

Sollte das Geschäft zustande kommen, wären die Suns das teuerste NBA-Team der Liga. Joe Tsai zahlte 2019 3,3 Milliarden US-Dollar für die Brooklyn Nets und das Barclays Center in New York. Sarver hatte die Suns und die Mercury, die in der Frauen-Profiliga WNBA spielen, 2004 für 401 Millionen US-Dollar gekauft. Bis der Verkauf abgeschlossen ist, können mehrere Wochen vergehen.

06:00 Uhr

Füllkrug: Umgang mit DFB-Team "ist schon erschreckend"

Stürmer Niclas Füllkrug hat den öffentlichen Umgang mit der Fußball-Nationalmannschaft kritisiert. "Ich habe keine Angst, die Aussage zu tätigen und stehe dazu: Es ist schon erschreckend, wie viel Missgunst der Nationalmannschaft von der Öffentlichkeit in Deutschland entgegengebracht wurde - nach dem Japan-Spiel und später nach dem Vorrunden-Aus. Das finde ich extrem schade", sagte der 29 Jahre alte Bundesliga-Profi von Werder Bremen der "Sport Bild".

Er habe schon als Zuschauer nach dem WM-Aus 2018 in Russland das Gefühl gehabt, "dass der Nationalmannschaft teilweise eher der Misserfolg statt der Erfolg gewünscht wird. Ich weiß nicht, wieso das so ist. Ich kann nur eines sagen: Jeder Spieler auf dem Platz ist unfassbar stolz, das deutsche Trikot zu tragen."

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