Formel1

Schumacher könnte Auto erhalten Alfa Romeo bleibt in Formel 1 - aber mit wem?

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Bleibt Kimi Räikkönen oder bekommt womöglich Schumacher seinen Boliden?

(Foto: AP)

Die Formel 1 kann weiter auf einen prominenten Namen setzen: Das Sauber-Team tritt auch 2021 als Alfa Romeo in der Königsklasse an. Seit 2018 ist die italienische Marke bereits Sponsor. Die Fortsetzung der Partnerschaft könnte sich auch auf Mick Schumacher auswirken.

Der Name Alfa Romeo bleibt auch 2021 in der Formel 1. Vor dem Großen Preis der Emilia-Romagna in Imola (Sonntag, 13.10 Uhr bei RTL sowie im ntv.de-Liveticker) bestätigte die Fiat-Chrysler-Tochter die Ausweitung des seit 2018 bestehenden Titelsponsorings beim Sauber-Rennstall. Damit bleibt auch die Verbindung zur Scuderia Ferrari über die Motorenpartnerschaft hinaus eng.

"Die Verlängerung unserer Partnerschaft mit Alfa Romeo ist eine wahre Absichtserklärung von beiden Parteien. In Sauber hat Alfa Romeo einen engagierten, leistungsorientierten Partner gefunden", sagte Teamchef Frederic Vasseur. "Wir haben in den vergangenen drei Saisons eine solide Grundlage gelegt und wollen die Früchte dieser Arbeit 2021 und danach ernten", so Vasseur.

Um dies zu feiern, sowie die Rückkehr der Formel 1 nach Imola zu würdigen, fahren die beiden Piloten Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi beim 13. Saisonrennen in Italien am Sonntag in Boliden mit einer besonderen Lackierung. Zu sehen sein wird die italienische Flagge auf der Motorhaube sowie am Heckflügel, außerdem gibt es die Aufschrift "Willkommen zurück in Imola zu lesen", kündige Alfa an.

Bezüglich der Fahrerpaarung für das kommende Jahr vermeldete Alfa Romeo keine Neuigkeiten. Derzeit besetzen der 41 Jahre alte Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen aus Finnland und der 26-jährige Italiener Antonio Giovinazzi die beiden Stammcockpits. Unter anderem Formel-2-Spitzenreiter Mick Schumacher gilt als Anwärter auf einen Platz im kommenden Jahr.

Zuletzt verdichteten sich aber die Anzeichen, dass Räikkönen weitermachen wird und auch Giovinazzi womöglich eine weitere Chance erhält. Doch das letzte Wort ist da noch nicht gesprochen, meinte zuletzt ntv-Motorsportexperte Felix Görner: Alfa Romeo sei "das eigentliche B-Team, da ist der Austausch am engsten. Ferrari hat da sehr großen Zugriff und wird auch bei entsprechenden Weiterentwicklungen eher Alfa bevorzugen als Haas, die dann nur die dritte Geige spielen."

Sollte sich aber tatsächlich Giovinazzi durchsetzen, bliebe Schumacher, Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher, noch die Option Haas, wo Kevin Magnussen (Dänemark) und der Franzose Romain Grosjean keine neuen Verträge erhalten. Das immerhin steht bereits fest.

Quelle: ntv.de, ara/sid/dpa