Formel1

Titelgewinn "sehr realistisch" Aston Martin macht Vettel wieder wichtig

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Der Blick in die Zukunft darf gerne ein bisschen fröhlicher ausfallen!

(Foto: HOCH ZWEI/Pool/COLOMBO IMAGES)

Die Ambitionen sind groß, der Glaube an den Erfolg ebenfalls: Aston Martin möchte in den kommenden Jahren eine dominante Rolle in der Formel 1 einnehmen und Titel gewinnen. Neuzugang Sebastian Vettel soll dabei die Rolle des wichtigen Wegweisers übernehmen.

Sebastian Vettels neues Team Aston Martin glaubt fest an die Chance auf den WM-Titel in der Formel 1 - der Deutsche soll dabei die wichtige Rolle des Wegweisers übernehmen. "Er wird uns führen", sagte Teambesitzer Lawrence Stroll der BBC: "Um Weltmeister zu werden, müssen meine Leute denken und handeln wie Weltmeister. Das schafft man, indem man einen viermaligen Champion ins Team holt."

Die ab der anstehenden Saison schrittweise eingeführte Budget-Obergrenze und das neue technische Reglement ab 2022 in Verbindung mit Strolls Investitionen machten einen Titelgewinn für Aston Martin "sehr realistisch", sagte der 61-Jährige. Gerade der Ausgabendeckel "spielt uns in die Hand", so Stroll, weil sein Team anders als Mercedes, Red Bull und Ferrari deswegen nicht schrumpfen müsse.

"Ich will dort weitermachen, wo wir im vergangenen Jahr aufgehört haben, nur stärker", sagte Stroll: "Wir hatten einige Podestplätze, wir hatten einen Sieg. Ich will diese Saison ein paar Podestplätze mehr und ein oder zwei weitere Siege haben. Wir wollen Schritt für Schritt um immer mehr Siege kämpfen."

"Er hat nicht vergessen, wie man fährt"

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Vettel kommt nach einer schwachen letzten Saison bei Ferrari zu dem Team, das im vergangenen Jahr noch Racing Point hieß. "Aber er ist ein viermaliger Weltmeister", sagte Stroll, "er hat nicht vergessen, wie man fährt. Und seine Arbeitseinstellung, wie hart er arbeitet, ist im Fahrerlager unübertroffen." Vettels Teamkollege ist der Sohn des Besitzers, Lance Stroll.

Lawrence Stroll hatte das damals insolvente Force India 2018 übernommen und es als Racing Point weitergeführt. Im vergangenen Jahr kaufte sich der Kanadier auch bei Aston Martin als Vorstandsvorsitzender ein und entschied dann die Umbenennung des Formel-1-Teams. Damit ist, zumindest auf dem Papier, erstmals seit 1960 ein Aston-Martin-Werksteam in der Königsklasse am Start.

Quelle: ntv.de, tno/sid