Formel1

Danner wagt Schumacher-Prognose "Für mich fährt Mick 2021 Alfa Romeo. Punkt"

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Mick Schumacher wird ein Cockpit ergattern, legt sich Danner fest.

(Foto: REUTERS)

An diesem Freitag leuchtet der Name Schumacher wieder auf den Anzeigetafeln am Nürburgring auf. Mick Schumacher bestreitet das erste Freie Training für Alfa Romeo. Es wird sein Formel-1-Debüt sein. Und der Weg zu einem Stammplatz, prophezeit ntv-Motorsport-Experte Christian Danner.

Mick Schumacher gibt beim 1. Freien Training zum Eifel-GP auf dem Nürburgring (Freitag, ab 10.55 Uhr live bei ntv.de) sein Formel-1-Debüt, steigt ins Alfa-Romeo-Cockpit. "Mehr als nur ein Fingerzeig", nennt dies RTL/ntv-Experte Christian Danner: "Das ist der erste Schritt ins Cockpit für 2021."

Es sei "absehbar", dass der 21-Jährige kommende Saison für die Italiener starte, so Danner. Zwar seien auch die Plätze beim US-Team Haas noch nicht vergeben. Aber: "Wenn man ihn da gerne hätte, hätte man ihn am Freitag in den Haas gesetzt. Für mich fährt Mick 2021 Alfa Romeo. Punkt", betont Danner.

Der frühere Formel-1-Pilot, der von 1985 bis 1989 in der Motorsport-Königsklasse fuhr, hält es "für sehr wahrscheinlich", dass Schumacher dann Teamkollege von Kimi Räikkönen wird. Der Finne wolle weiterfahren, außerdem brauche man einen erfahrenen Mann im Team, "wenn man ein komplettes Greenhorn fahren lässt". Dementsprechend müsste sich Antonio Giovinazzi ein neues Team suchen.

Aber was erwartet Schumacher jr. denn nun bei seinem Trainings-Debüt? Auf dem Nürburgring gehe es für Schumacher erst einmal darum, ein "normales Freitagsprogramm" abzuspulen, erläutert Danner. "Er wird die Liste abarbeiten, die das Team für ihn aufgesetzt hat. Da wird geschaut, wie die Reifen auf Temperatur zu bekommen sind, vielleicht fährt er einen Mini-Longrun, probiert ein paar verschiedene Setups aus oder übt Starts. Das, was das Team eben auf der Freitags-Agenda hat."

Üblich sei es, Nachwuchsfahrer bei ihrer Formel-1-Premiere mit weniger Benzin fahren zu lassen, "um ihnen bessere Chancen zu geben", so der F1-Experte. Wo Schumacher in der Auftakt-Session schließlich landet - für Danner "nicht vorhersehbar".

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie können dem Youngster, auf den viele Deutsche ihre Hoffnungen für eine glänzende Formel-1-Zukunft setzen, nicht so viele Leute zuschauen. Das Freie Training ist wie alle Fahrten deutlich Zuschauer-beschränkt. Ihm komme das entgegen, sagte Sabine Kehm, die Managerin des 21-Jährigen. Nicht nur wegen der Fans auf den Tribünen, auch wegen des medialen Rummels um den Namen Schumacher: "Es können ja gar nicht so viele Journalisten im Fahrerlager sein, er kann gar nicht auf den Wegen zwischen Motorhome und Garage so viel angesprochen werden", so Kehm.

Quelle: ntv.de, ara/rtl.de