Formel1

Team trennt sich von Stamm-Duo Haas öffnet Formel-1-Tür für Schumacher

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Die Tür zu Haas öffnet sich für Mick Schumacher.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Überraschende Nachricht aus der Formel 1: Der Rennstall Haas trennt sich zur kommenden Saison von seinen beiden Stammpiloten Romain Grosjean und Kevin Magnussen. Das Team, das eng mit Ferrari zusammenarbeitet, wird so als Option für Mick Schumacher wahrscheinlich.

Der amerikanische Formel-1-Rennstall Haas wird in der kommenden Saison mit einem neuen Fahrer-Duo antreten. Mit den nun verkündeten Abgängen von Romain Grosjean und Kevin Magnussen dürften die Spekulationen weiter an Fahrt aufnehmen. Das Team, das sehr eng mit Ferrari zusammenarbeitet, wird derzeit auch als große Option (neben Alfa Romeo) für Mick Schumacher gehandelt - der 21-Jährige gilt als aussichtsreicher Anwärter auf ein Stammcockpit in der Motorsport-Königsklasse im kommenden Jahr.

Haas-Teamchef Günther Steiner hatte erst diese Woche sein Interesse an Schumacher bekräftigt. Im AvD Motorsport Magazin auf Sport1 hatte er gesagt: "Der Name Schumacher ist einer der größten überhaupt in der Formel 1. Mick fährt auch gut. Wichtig ist aber nicht nur der Name, sondern auch die Leistung", so Steiner. "Wer möchte nicht gern einen Schumacher zurück in der Formel 1 - speziell in der Form, wie er aktuell in der Formel 2 ist?"

Grosjean und Magnussen teilten ihren bevorstehenden Abschied bei Haas in den sozialen Netzwerken zeitgleich mit, ehe das Team mit einer Mitteilung folgte. "Das letzte Kapitel ist geschlossen und das Buch zu Ende", schrieb der 34-jährige Franzose Grosjean, der seit dem Einstieg von Haas 2016 für den Rennstall fuhr. Diese sei seine letzte Saison für Haas, twitterte Magnussen. Der Däne fährt seit 2017 für Haas.

"... manche haben eben auch Sponsoren"

Für die beiden freien Cockpits gibt es einige Anwärter, darunter neben Schumacher auch Nico Hülkenberg, derzeit ohne Vertrag, und der andere Ferrari-Junior Callum Ilott aus Großbritannien. Außerdem ist der Mexikaner Sergio Perez, der sein Cockpit bei Racing Point für Sebastian Vettel räumen muss, auf Jobsuche. Zudem gilt der russische Milliardärssohn Nikita Masepin als heißer Kandidat für 2021, sein Vater soll bereits seit einiger Zeit mit Steiner in Verhandlungen stehen.

Der Teamchef wollte sich am Mittag in einer virtuellen Medienrunde in Portugal nicht konkret über die künftige Besetzung äußern. Man habe Grosjean und Magnussen aus Gründen der Fairness frühzeitig informiert, alles andere sei noch offen. Masepin scheint allerdings eine realistische Option zu sein. "Talent ist wichtiger, aber manche haben eben auch Sponsoren", sagte Steiner.

Quelle: ntv.de, tno/dpa/sid