Formel1

Eigentlich Fan vom Rivalen Hamilton erklärt Kaufinteresse am FC Chelsea

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Hamiltons Jahresgehalt bei Mercedes soll bei mehr als 40 Milllionen Euro liegen.

(Foto: IMAGO/Motorsport Images)

Der FC Chelsea steht zum Verkauf - und die Interessenten sind prominent. Lewis Hamilton gibt vor dem dritten Rennen der Formel-1-Saison Einblick, wieso er seine Millionen in den Londoner Fußballklub stecken möchte. Er ist nicht der einzige Sport-Superstar, der auf ein gutes Investment hofft.

Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton hat bestätigt, den englischen Fußball-Topklub FC Chelsea zumindest als Co-Investor übernehmen zu wollen. Mit einem entschlossenen "Ja" beantwortete der 37-Jährige eine entsprechende Frage bei der Pressekonferenz zum Großen Preis der Emilia-Romagna in Imola (Sonntag, 15 Uhr/RTL, Sky und im Liveticker bei ntv.de).

Als er von der Möglichkeit erfahren habe, sagte Hamilton, habe er gedacht: "Wow, das ist eine großartige Gelegenheit." Hamilton selbst erklärte, er sei als Fünf- oder Sechsjähriger zum Fan des FC Arsenal geworden, sein Onkel sei aber leidenschaftlicher Anhänger des Stadtrivalen FC Chelsea. Zusammen hätten sie viele Spiele der beiden Teams auch im Stadion gesehen. "Chelsea ist einer der größten Klubs und erfolgreichsten Klubs der Welt", der Verein habe eine "Siegermentalität".

Der Mercedes-Star unterstützt das Angebot des britischen Geschäftsmanns Martin Broughton. Dieser war vor Jahren für kurze Zeit Vorstandsvorsitzender des FC Liverpool, er soll privat aber ein Anhänger des FC Chelsea sein. Wie Sky und die BBC berichteten, will Formel-1-Topverdiener Hamilton rund zehn Millionen Pfund (rund zwölf Millionen Euro) zur Offerte beisteuern. Er sei Fußball-Fan seit seiner Kindheit, betonte der Brite, ohne sich zu möglichen Größenordnungen seiner finanziellen Beteiligung zu äußern.

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Wie Hamilton sollen sich auch US-Tennis-Legende Serena Williams und der britische Leichtathletik-Olympiasieger Sebastian Coe dem Broughton-Angebot angeschlossen haben. Der Preis für den Kauf des FC Chelsea, Champions-League-Sieger von 2021, soll bei rund 2,5 Milliarden Pfund (ca. 3 Milliarden Euro) liegen.

Der bisherige Klubbesitzer Roman Abramowitsch hatte wenige Tage nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine verkündet, Chelsea verkaufen zu wollen. Die britische Regierung verhängte zuletzt Sanktionen gegen den russischen Oligarchen, begründet mit dessen Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin, der am 24. Februar den Befehl zum Angriffskrieg in der Ukraine erteilt hatte. Der Verein bestreitet den Spielbetrieb derzeit mit einer Sonderlizenz der Regierung. Drei Konsortien sind am Kauf des Klubs interessiert.

Quelle: ntv.de, tsi/sid/dpa

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